Serife und sanserife Schrift in Normseiten übernehmen

Dieses Thema im Forum "Tipps und Tricks" wurde erstellt von Silja Rima, 8. April 2019.

  1. Silja Rima

    Silja Rima New Member

    Hallo, ich habe zu diesem Thema leider nichts gefunden.
    In meiner normalen pap.datei verwende ich serife und sanserife Schrift. Wenn ich die Datei in Normseiten umwandle, ist die sanserife Schrift (hier Arial) verschwunden.
    Wie kann ich das Problem lösen, ohne jeden Abschnitt per Hand suchen und ändern zu müssen?
    Vielen Dank!
     
  2. Waba

    Waba Active Member

    Normseiten müssen eine nichtproportionale Schrift haben, deshalb werden beim Umwandeln deine Schriften ersetzt in normalerweise Courier New.
     
  3. Berti

    Berti Active Member

    Papyrus Autor gestattet auch in der "modernen Normseite" (Menü Datei Menüpunkt Erzeugen) proportionale Schriften. Allerdings wird die Schriftart von der Vorlage Normseite bestimmt, damit (im Durchschnitt) wieder maximal 1800 Zeichen (30 Zeilen * 60 Spalten) auf einer Seite platzfinden; das sagt nämlich die Vorschrift "Normseite" aus. Ändert man die Schriftart, gehen mehr oder weniger Anschläge auf eine Seite. Das ist dann keine Normseite mehr! Die Papyrus-Entwickler haben sich sehr viel Mühe gegeben, diese Normseiten mit Arial und ich glaube auch Times-New-Roman zu kreiieren. Alle anderen Textauszeichnungen wie fett, kursiv, unterstrichen usw. sind möglich und werden auch übernommen. Der Text auf den Normseiten ist immer linksbündig.
    Herzliche Grüße
    Berti
     
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  4. Ulli

    Ulli Administrator Mitarbeiter

    Yep. Wir hatten beim Austesten mit mehreren Texten bei beiden auf 1000 Seiten keine 2 Seiten Abweichung. Das sollte jeder Verlag akzeptieren, da es ja im Wesentlichen bei Normseiten um Korrekturplatz für den Lektor und die Abschätzung der Gesamtseitenzahl geht.
     
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  5. Silja Rima

    Silja Rima New Member

    Vielen Dank für eure Rückmeldungen. Klingt natürlich logisch, dass gewisse Vorgaben nicht änderbar sind, da es sonst keine Normseite ist. Ich kann die Textstellen händisch auch in Arial andern. Hatte nur gehofft, es gibt eine andere Lösung, da mein Manuskript fast 500 Seiten umfasst.
     
  6. NinaW

    NinaW Well-Known Member

    Warum möchtest du das denn überhaupt?
     
  7. Silja Rima

    Silja Rima New Member

    Weil in meinem Roman, neben Gedanken, auch Nachrichten auftauchen.
     
  8. NinaW

    NinaW Well-Known Member

    Grundsätzlich gilt, dass Fließtext in einer Schriftart mit Serifen geschrieben werden sollte, da die Serifen eine Linie bilden an der sich das Auge orientieren kann. Serifenschrift ist daher lesbarer als serifenlose.

    Zusätzlich würde ich davon absehen unterschiedliche Schriftarten in einem Manuskript zu verwenden, ich würde diese Passagen eher Kursiv formatieren. Das ist zwar auch nicht so gern gesehen, verändert jedoch nicht die Laufweite und damit auch nicht die Seitenanzahl. Für Ausschnitte von Briefen etc ist das okay, siehe: http://kulturserver.de/hpg/projects/ks-berlin/index.php3?action=nextpage&id_list=2590&id_page=8350
     
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  9. Silja Rima

    Silja Rima New Member

    Danke für den Link und eure Antworten. Ich schaue mal, wie ich das mache.