Formatvorlagen oder Formatierungen - erst beim zweiten Mal richtig

Dieses Thema im Forum "Hilfe und Support" wurde erstellt von Cuthbert, 23. Dezember 2017.

  1. Cuthbert

    Cuthbert New Member

    Ich bin begeisterter Umsteiger auf Papyrus, aber noch Neuling. Ich möchte alle wichtigen alten Texte aus meinen doc- bzw. docx-Dateien auf Papyrus umstellen und bei der Gelegenheit auch neue Formatvorlagen in Papyrus 9 definieren.
    Oft funktionieren sowohl die Formatierung der Schriften als auch die Absatzformatierung mittels neuer in Papyrus erstellter Formatvorlagen erst beim zweiten oder dritten Versuch. Das ist etwas nervig.
    Beim ersten Versuch sind es oft ganz andere Formatierungen und zwar im Formatvorlagen-Menü oder im Schriften-Menü soweit entfernt vom Gewünschten, dass es sich nicht um einen Fehlklick der Maus handeln kann.
    Das zweite Problem: Versuche ich Fußnoten über mehrere Seiten hin mit der Fußnoten-Formatvorlage von Papyrus 9 umzuändern, übernimmt er sie nur für die Fußnoten der aktuellen Seite, nicht aber der Folgeseiten.
    Ich habe die Formatvorlagen für eine wissenschaftliche Arbeit, die Papyrus 9 zur Verfügung stellt, benutzt und einige variiert. Was mache ich verkehrt?
     
  2. Ulli

    Ulli Administrator Mitarbeiter

    Im Regelfalle bemerkt man beim Umgang mit Formatvorlagen Dinge beim Ausprobieren erst später. Das hier klingt sehr danach, wenn ich das ehrlich sagen darf ;-) Ist normal und nicht böse gemeint.
    Dass man Dinge erst mehrmals zuweisen müsste, ehe es klappt, ist bei 200 Betatestern, die in den letzten Wochen und Monaten wirklich hart mit der 9er Version gearbeitet haben, von nur geringer Wahrscheinlichkeit.

    Gerade auch bei aus Word herübergezogenen Dokumenten ist, wie bei Word-Dokumenten leider üblich, ein Wust ähnlich und gleich lautender Formatvorlagen zu erwarten - es ist immer wieder eine "Freude", solche Dokumente aufräumen zu dürfen.
    Auch das ist normal.

    Mehr allerdings kann man aus dieser Beschreibung auch nicht ziehen, leider. Wir bleiben aber selbstverständlich nicht bei nur einem pauschalen Kommentar! Bekommen wir mehr, helfen wir gern weiter!

    Bitte mal bei wirklich erkennbaren Problemen uns ein Dokument schicken, wenn sich eine Formatvorlage bei einer Zuweisung wirklich gut erkennbar anders verhält als erwartet, wir schauen dann natürlich drauf und analysieren das, helfen - und bessern, wenn's wider Erwarten doch an Papyrus liegt, natürlich auch zügig nach.
     
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  3. AndreasB

    AndreasB Well-Known Member

    Im Menü Dokument oben, gibt es die Dokumentenstatistik…
    Über diese kannst du Formatvorlagen, die nicht genutzt werden, aus dem Dokument werfen. Macht die Auswahlliste schon mal kürzer. Und mittels des Markieren-Buttons darin, Word-Formatvorlagen gegen eine von Papyrus austauschen.
     
  4. Cuthbert

    Cuthbert New Member

    Ihr Lieben,
    das habe ich befürchtet, denn bei neuen Texten mit Ersteingabe in Papyrus habe ich das Problem nicht.
    Zum Glück ist das, was ich noch zu erledigen habe, nicht mehr allzu viel, und bei den Zuweisungen der neuen Formate lerne ich auch das Programm besser kennen.:)
    Ganz herzlichen Dank für eure Antworten. Sie haben mir sehr geholfen.
     
  5. Ralf

    Ralf Active Member

    Das liegt vor allem daran, dass viele Word-Nutzer vor der Aufnahme ihrer Arbeit nicht konsequent die benötigten Formatvorlagen definieren, sondern einfach drauflosschreiben und die Formatierungen zusammenklicken. Dann verwendet Word interne Formatvorlagen, die modifiziert werden. Wie aufwendig ein sauberes Arbeiten werden kann, beschreiben Hahner, Scheide und Wilke-Thissen in „Wissenschaftliche(s) Arbeiten mit Word 2010“, einem Microsoft-Press-Buch, dass es meines Wissens nur noch antiquarisch gibt, sehr anschaulich.

    Ich kann damit umgehen, habe mir meine kaskadierenden Formatvorlagen für die Arbeit im Word-geprägten Büro aufgebaut, aber wenn ich es mir aussuchen kann, dann nur noch Papyrus Autor. Das macht von vornherein eine solidere Arbeit, die auch nach Jahren noch funktioniert.[/S]
     
  6. Cuthbert

    Cuthbert New Member

    Ja, den Eindruck habe ich auch. Deshalb muckel ich mir ja die wichtigen word-Dateien in Papyrus um. :)
    Ich brauche es fast ausschließlich für wissenschaftliches Arbeiten. Hab mit Papyrus 8 einige kleinere neue Dateien geschrieben zum eingewöhnen. Aber etwas Großes habe ich jetzt zum ersten Mal mit Papyrus in der Mache. Und ich bin nach wie vor glücklich mit dem Wechsel. Und auch dafür, dass es dieses tolle Forum gibt. Nochmals herzlichen Dank an alle.Und gesegnete Festtage.
     
  7. Ulli

    Ulli Administrator Mitarbeiter

    Dir auch schöne Weihnachten! Wir machen auch ein bisschen Support über die Tage. Nur nicht morgen abend beim Raclette oder bei den Geschenken! :-D
     
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  8. Gutie

    Gutie Active Member

    Zu dieser Frage hat aber wohl bisher keiner geantwortet. - Wenn ich es richtig verstehe, gibt es in WORD die Möglichkeit, dass Fußnoten über mehrere Seiten gehen. Diese Möglichkeit ist in PA (noch) nicht implementiert. Ich bin mir aber sicher, dass an dieser Möglichkeit früher oder Später gearbeitet wird, denn die 'Wissenschaftler' entdecken immer öfter das Program ;)
    Ja denn an ALLE: Ruhige Weihnachtstage!
    Und unserem wackerem Papyrus-Team ein paar besinnliche Stunden!
     
  9. Cuthbert

    Cuthbert New Member

    Bisher habe ich kein Fußnotenproblem, da ich NIE über höchstes eine halbe Seite hinauskomme.Und dass Fußnoten nicht zerrissen werden, entdecke ich als etwas Neues, doch sehr sehr Angenehmes.
     
  10. Gutie

    Gutie Active Member

    Sorry, dann habe ich das wohl falsch verstanden.