Variablen in einer Datenbank setzen

Für veränderliche Werte wie laufende Nummern und weitere Anwendungen gibt es Variablen. Dies sind frei von Ihnen selbst benannte Platzhalter für variable Werte.

Variablen werden über ihren Namen in Datenfeldern in Datenbank-Tabellen wie auch Reports benutzt. Diese Platzhalter kann man im Dialog »Globale Variablen« bei »Datenbank« → »Eigenschaften« setzen.

Variablen kann man einen bestimmten Wert zuweisen – der Befehl dazu lautet

LET variablenname = Startwert

bspw.
LET zähler = 1

Hier bekommt die so benannte Variable »Zähler« einen Anfangswert von »1«.

Im Gegensatz zum mathematischen »=« dient in Programmiersyntax das »=« einer Zuweisung, weist also dem linken Teil der Formel zu, was rechts vom Gleichheitszeichen steht. Dass eine Zuweisung gemeint ist, wird durch das vorangeschickte »LET« klar (»lasse geschehen, dass …«).

LET mit der »=«-Zuweisung kann auch Berechnungen zulassen:

LET zähler = andere_variable + 1

liest aus einer anderen Variablen deren derzeitigen Wert aus, addiert eine »1« und weist diesen Wert jetzt unserer betrachteten Variablen »zähler« zu.

Man kann eine Variable auch hochzählen, was besonders für Zähler Sinn ergibt:

LET zähler = zähler + 1

Der neue Wert von »zähler« (links) ist gleich dem alten Wert von »zähler«, dazu addiere »1«.

Sie können bei »Zugriffsart« auch auf »Umgebungs«-Variablen (Environment-Variablen) zugreifen, die vom Betriebssystem kommen.

Zuweisungen (»LET a = …«) können immer nur in den Vorbelegungs-Formeln eines Datenfeldes stehen, werden also nur aktiv, wenn ein Datensatz neu angelegt wird.

Weiterhin können Sie in Reports Variablen mit »LET« mit Daten füllen.

Last updated by Matthias Wenzel on Dezember 14, 2017