Papierformate

Das »Papierformat« ist pro Textdokument fest und nicht zu wechseln. Für neue Dokumente ist es auf DIN A4 voreingestellt. Natürlich können Sie für Bücher, Poster, Etiketten oder eigentlich jeden beliebigen Anwendungsfall ein anderes Papierformat einstellen oder sich ein komplett Eigenes erstellen.
»E-Books« sind ein Sonderfall. Hier gibt es gar kein Papierformat und auch keine Seiten. E-Book-Reader, die mit »Seiten« operieren, schummeln eigentlich, indem sie irgendeinen statistischen Wert einer Textmenge als »Seite« definieren. Wie viel auf eine Anzeigeseite passt, ist von der gerade eingestellten Schriftgröße abhängig.

Sie können also mit E-Books in beliebigen Papierformaten arbeiten – am Ende, beim Speichern als E-Book, zählen dann nur die Kapitel-Enden.

Wenn Sie einmal die Standard-Formate wie DIN A4 oder A5 verlassen wollen, um bspw. Etiketten zu bedrucken, wählen Sie eines der vordefinierten Formate aus dem Papierformat – Dialog aus (Menü »Dokument« → »Layout«). Oder Sie definieren sich dort sogar ein von den Abmessungen her völlig frei wählbares eigenes Format.

Die wichtigsten Formate stellt Ihnen Papyrus bereits in der Liste der mitgelieferten Papierformate zur Verfügung.

Im Papierformat-Dialog können Sie auch ein vorhandenes Dokument in ein anderes Papierformat wandeln. Hierbei werden alle Ränder entsprechend angepasst.

»Papierformat« Dialog

Hier wählt man vordefinierte Papierformate aus oder definiert sich nach »+« ein eigenes Papierformat.

Papyrus bietet eine umfangreiche Vorauswahl an Papierformaten

Ein nicht mehr benötigtes Format kann man mit »-« löschen.

Weiter setzt man

  • »Breite«
  • »Höhe«
  • »Hoch« oder »Quer« (bei Querformat wird der Ausdruck um 90 Grad gedreht)

Das aktuell gültige Papierformat wird in einer Vorschau angezeigt.

Ein gewähltes Papierformat kann auch mehrfach in ein größeres Träger-Papierformat verteilt sein. So können z.B. Etiketten oder Visitenkarten in mehreren Spalten und Zeilen (oder Reihen) auf einem DIN A4-Bogen angeordnet sein.

Hierzu kann man bei »Etikettenbögen« »Spaltenabstand« und »Zeilenabstand« der Etiketten zueinander angeben. Dazu kann das Trägerformat noch umlaufende Ränder haben, wofür man »Oberer Rand« und »Linker Rand« einstellen muss.

Mit »Justieren…« kommt man in einen Zusatzdialog, in dem kleine Abweichungen im Papiervorschub von Druckerwalzen für Endlos-Drucker korrigiert werden.

Sollten Sie ein Dokument laden, das ein unbekanntes Papierformat hat, werden Sie gefragt, ob das fremde Papierformat in Papyrus aufgenommen oder ob das Dokument nach DIN A4 gewandelt werden soll.

»Feinjustierung der Seitenlänge« Dialog

Der Dialog für Feinjustierung

Erreichbar unter »Justieren…«, können kleine Abweichungen im Papiervorschub von Endlos-Druckern mit Druckerwalzen korrigiert werden.

Auch ein winziger Versatz kann sich im Dauerbetrieb nach ein paar Seiten unangenehmen ausweiten. Dies können Sie hier passend korrigieren, da diese Abweichungen für einen individuellen Drucker immer konstant sind. Papyrus arbeitet intern mit einer Auflösung von ca. einem tausendstel Millimeter und kann daher immer entsprechend fein nachkorrigieren.

Geben Sie einfach bei einem Probeausdruck an: »Nach dem Ausdruck von X Seite(n)« »verrutscht der Text um Y mm« → »nach oben« bzw. »nach unten« und bestätigen Sie mit Justieren.

Etiketten, Poster und mehr

Für Etiketten, Visitenkarten und Ähnliches: Geben Sie an, in wie vielen Spalten und Zeilen das Format auf einen DIN A4 Trägerbogen aufgebracht ist sowie, welche umlaufende Ränder der Trägerbogen hat.

 

Dann drucken Sie Ihre Etiketten-Dokumente so oft, wie es auf einen oder mehrere Etiketten-Bögen passt. Ein bestimmtes Etikett, dessen Trägerblatt 3 Spalten in 8 Reihen hat, sollten Sie also 24 Mal ausdrucken, um auf dem Blatt keine Lücken zu lassen.

Papyrus lässt Sie Etiketten effizient und an ihre Bedürfnisse angepasst drucken

Haben Sie bereits ein Blatt unvollständig, bspw. 20 Mal, bedruckt, so können Sie die letzten (in diesem Beispiel vier) verbleibenden Etiketten erreichen, indem Sie vor den Druckinhalt entsprechend viele (hier 20) leere Etiketten einfügen oder, sofern das Trägerblatt symmetrisch ist, das Blatt umdrehen und nur viermal ein Etikett drucken.

Oder Sie mischen sich mehrere Etiketten verschiedenen Inhaltes zusammen. Haben Sie bspw. ein Etiketten-Dokument mit drei »Seiten« (also drei zu druckenden Etiketten), so können Sie dieses 8 mal drucken. So füllen Sie einen Trägerbogen, der 24 Etiketten fasst, vollständig aus.

Zuletzt können Sie auch die papyrus-interne Druckerwarteschlange benutzen. Drucken sie einen Auftrag mit 10 Etiketten einer Gestaltung und 14 Etiketten eines anderen Dokumentes in die gestoppte Warteschlange. Wenn Sie die Warteschlange dann aktivieren, so werden die 24 Etiketten eines Trägerbogens ausgenutzt.

Posterdruck – DIN A4 drucken in XXL

Papyrus beherrscht auch Übergrößen, bspw. für einen Posterdruck.

Wenn Sie sich ein übergroßes Format anlegen, sagen wir DIN A2, und drucken dies auf einem DIN A4 Drucker aus, so »kachelt« Papyrus Ihnen die passenden Stückchen des großen Bogens und beschriftet sogar die Ränder entsprechend, welche Ränder sie an welche Seiten ankleben müssen, damit Sie das Poster passend zusammengesetzt bekommen.

Last updated by Matthias Wenzel on Dezember 14, 2017