„Besser schreiben“

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Thomas Pfanner

Thomas Pfanner

Es muss eine Sucht sein. Die ersten Schreibversuche in der Schule sollten die Mädchen beeindrucken. Das war sowas von erfolglos... Dann kam das Leben als Ablenkung. 1996 habe ich dann die Kurve gekriegt und mit dem Schreiben begonnen. Seitdem weiß ich, warum so viele einen Roman schreiben wollen, es aber doch nie tun. Es ist einfach harte Arbeit. Mit etwas in der Gewissheit anzufangen, es erst in einem Jahr beenden zu können, und das auch nur, wenn alles passt, das ist echt hart. Außerdem entwickelt man eine Art Schizophrenie, auf einer zweiten Ebene beschäftigt man ständig mit Themen, Dialogen, Figuren, Plots. Gespräche werden stets halb abwesend geführt. Ein reichhaltiges Sozial-Leben sieht anders aus. Wie auch immer, jetzt habe ich den Salat: Wenn ich nicht irgendetwas geschrieben habe, kann ich nicht beruhigt ins Bett gehen. Da ist der Weg zum Lohnschreiber nicht weit.

Am Liebsten schreibe ich jedoch SF, und zwar die klassischen Sachen, die ich einstmals selbst gelesen habe. Eigentlich könnte ich auch Frauen-Romane schreiben, wenn es stimmt, was ein berühmter Kollege einst meinte: Man kann Science-Fiction schreiben, aber die eigentlichen Außerirdischen sind doch die Frauen.

Thomas Pfanner über Papyrus:

"Ich bin mit der alten Rechtschreibung groß geworden, und muss nun mit der neuen Rechtschreibung leben. Im Ergebnis bin ich zwischen beiden gefangen. Da hilft Papyrus mit seinen präzisen Vorgaben sehr. Dies war der eigentlich Grund, das Programm anzuschaffen. Einmal in Gebrauch, fand ich die Möglichkeiten mit Merkzettel und Personendatenbank und den anderen Features unheimlich praktisch, da ich ja über lange Monate umfangreiche Manuskripte erstelle, manchmal mehrere parallel. Seitdem habe ich keinen Knoten mehr im Hirn..."

Kampf um Katinka

Kampf um Katinka

Science Fiction | 350 Seiten | AAVAA | isbn-13: 978-3845905464 | Amazon | Leseprobe

old school space opera! So einen Roman wollte ich als Jugendlicher immer lesen. Einigermaßen realitisch, keine Gigantomanie, logisches Handlungskonzept und die Möglichkeit, eine Fortsetzung zu schreiben. Die Basis ist natürlich die Helden-Nummer: Unterlegene Geknechtete schütteln mit einem genialen Coup die Fremdherrschaft ab. Aber trotzdem so realistisch, dass nichts wie geplant abläuft, sondern, wie im richtigen Leben, Zufall und Improvisation die Entscheidung bringen. Die Auflösung kommt aber erst in Teil 2.