„Besser schreiben“

Hier sind die Tests aus c't, selfpublisher und mehr.

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Peter Nathschlaeger

Peter Nathschlaeger

Ich schreibe, weil es Teil meines Lebens ist. Das muss als Erklärung langen, denn eine bessere habe ich nicht. Warum ich immer wieder aus dem Stand durch das leere Blatt Papier stürze, weiß ich nicht. Ich zerbreche mir auch oft den Kopf darüber, warum mir das von Mal zu Mal schwerer fällt, Erklärungen habe ich keine gefunden. Eine Erkenntnis vielleicht: Jede Geschichte, die erzählt werden will, ist, nicht nur, aber auch, eine große und überwältigende, emotionelle Herausforderung.

Als Erzähler bin ich konservativ und davon überzeugt, dass es keine andere Methode gibt, gut zu schreiben, als zu schreiben, schreiben, schreiben und zu lesen, lesen, lesen, und das Schreiben selbst als höchsten Lohn für die Berufung anzuerkennen.

Peter Nathschlaeger über Papyrus:

"Was mir an Papyrus Autor gefällt, ist seine Leichtfüßigkeit. Und dass es mir ein Gefühl des Nachhauskommens vermittelt, wenn ich es aufmache. Das mag manchen übertrieben vorkommen, aber auch ein Raum ist zuerst nur ein Raum, bis man ihn sich zueigen macht. Darüber hinaus hat Papyrus Autor dazu beigetragen, dass ich meine Herangehensweise beim Schreiben überdacht habe. Ich plotte jetzt mehr, und das hat interessanterweise mehr mit der Figurendatenbank zu tun, als mit dem Denkbrett. "

Der Sturmgondoliere

Der Sturmgondoliere

Roman allgemein | 220 Seiten | Größenwahnverlag | ISBN-10: 3957710855 | Zum Buch | Leseprobe

Paolo Meduccini war kein gewöhnlicher Junge. Er sauste mit seinem scheppernden Fahrrad schneller als alle anderen Kinder aus Montaione die toskanischen Hügel hinab, war der Mittelpunkt seiner Clique, träumte fliegen zu können wie ein Flugzeug, roch nach Karamellbonbons und Heu – und immer wieder umhüllte ihn eine seltsame, betrübliche Leere. An einem heißen Sommertag verliebte sich Julia in diesen Jungen, genau an dem Tag, an dem auch der fremde Lucian in Paolos Leben trat. Eine Begegnung mit verheerenden Folgen. Der Sommer 1979 in der Toskana sollte der heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen werden. Ein Sommer, angefüllt mit Träumen, Ölbildern, Geheimnissen, Lügen und der Legende vom Sturmgondoliere, der mit Blitz und Donner gesegelt kommt und die Menschen das Fürchten lehrt.

Zehn Jahre später, unter einem ähnlichen Gewitterhimmel, wird Paolo Meduccini in eine Katastrophe und ein Wunder gleichermaßen verwickelt: Als Einziger überlebt er den Absturz eines Flugzeugs beim Landeanflug auf Wien. Aber ist er es wirklich? Oder versucht ein Hochstapler seine Fäden zu ziehen? Die Psychologin Graszyna Zanger und der Ermittler Frank Reinhard folgen einer verwirrenden Spur...