„Besser schreiben“

Hier sind die Tests aus c't, selfpublisher und mehr.

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Bücherecke

Bernd Kleinhans

Bernd Kleinhans

Jahrgang 1960, studierte Philosophie und Geschichte. Arbeitet seit längerem vor allem zu filmhistorischen Themen, außerdem unterrichtet er an verschiedenen Hochschulen

Bernd Kleinhans über Papyrus:

"Da gibt es viel zu nennen: Das Klemmbrett, die Datenbank, die Möglichkeit der Mumientexte usw. Vor allem aber muss ich bei längeren Texten mit zahllosen Fussnoten das Dokument nicht in endlos viele Dokumente zerstückeln, sondern kann es als Gesamtheit bearbeiten. Ach ja: Die Recherchefunktion nicht zu vergessen."

Filme im Geschichtsunterricht - Formate, Methoden, Ziele

Filme im Geschichtsunterricht - Formate, Methoden, Ziele

Fachbuch | 234 Seiten | Röhrig Universitätsverlag

Filme erfüllen im Geschichtsunterricht vielfältige Aufgaben: Sie dienen als Quelle, illustrieren komplexe historische Sachverhalte, fördern das in den Bildungsplänen geforderte Geschichtsbewusstsein und nicht zuletzt: Filme motivieren die Schülerinnen und Schüler für das Fach.

Der praxisorientierte Band gibt einen Überblick über das didaktische Potential von Filmen. Ausführlich werden die einzelnen Filmgattungen - Spielfilme, Dokumentationen, Nachrichtenfilme u.a. – in ihren Besonderheiten gewürdigt und Vorschläge für den praktischen Einsatz im Unterricht gegeben. Hinweise auf die rechtlichen Rahmenbedingungen des Filmeinsatzes, Bezugsmöglichkeiten und Informationsquellen runden den Band ab.

Zielpublikum: Studierende, Referendare, Geschichtslehrer.

Der schärfste Ersatz für die Wirklichkeit. Die Geschichte der Kinowochenschau

Der schärfste Ersatz für die Wirklichkeit. Die Geschichte der Kinowochenschau

Sachbuch | 434 Seiten | Röhrig Universitätsverlag

Lange vor dem Fernsehen prägte die Kinowochenschau das Bild der politischen und gesellschaftlichen Wirklichkeit. Zehn bis fünfzehn Minuten lang präsentierte sie im Vorprogramm der Kinos das Weltgeschehen in einem Mix aus Politik, Kultur und Unterhaltung. Dabei erreichte sie wöchentlich ein Millionenpublikum. Verstanden sich die ersten »Kinojournale« primär als Informationsmedium, wurden die Wochenschauen seit dem Ersten Weltkrieg immer wieder für die politische Propaganda instrumentalisiert.

Die Geschichte der Wochenschau spiegelt so wie kaum ein anderes Medium die politische Geschichte im 20. Jahrhundert. Aus dem Kino sind die Wochenschauen verschwunden, ihre Bilder bleiben in historischen Dokumentationen aber gegenwärtig. Mit diesem Band wird eine Gesamtdarstellung der Geschichte der Wochenschau in Deutschland seit ihren Anfängen bis zu ihrem Ende in den 80er Jahren vorgelegt. Dazu werden nicht nur die verstreuten Einzelstudien zu den Wochenschauen ausgewertet, sondern auch zeitgenössisches Quellenmaterial analysiert.

Ein Volk, ein Reich, ein Kino. Lichtspiel in der braunen Provinz

Ein Volk, ein Reich, ein Kino. Lichtspiel in der braunen Provinz

Sachbuch | 229 Seiten | Papyrossa

Ein besonders wirksames Instrument der Massenbeeinflussung stellte im Dritten Reich der Film dar. Dementsprechend nahmen die Kinos eine Schlüsselstellung im NS-Propagandakonzept ein. Zu »Lichtspieltheatern« aufgewertet, wurden sie zu nationalsozialistischen Kultorten umfunktioniert. In Ortschaften ohne eigenes Kino übernahmen die Gaufilmstellen der NSDAP diese Funktion. Mit Hunderten mobiler Wanderkinos wurde das ganze Reich gerade auch außerhalb der Großstädte flächendeckend mit Propagandafilmen bespielt. Kino und Film sollten in einem zentral gelenkten Propagandaapparat gleichgeschaltet werden.

Bernd Kleinhans geht dieser vernachlässigten Geschichte des Kinos nach und zeigt, wie auch vordergründig unpolitische Filme für die NS-Propaganda eingesetzt wurden. Er gibt einen Überblick über die NS-Film- und Kinopolitik und liefert einen fundierten Beitrag zur Mediengeschichte des Dritten Reichs.

Kinos in Gmünd 1897 - 1945

Kinos in Gmünd 1897 - 1945

Sachbuch | 80 Seiten | Einhorn Verlag Schwäbisch Gmünd

Seit im Herbst 1897 in Schwäbisch Gmünd erstmals "bewegte Bilder" auf dem Jahrmarkt vorgeführt wurden, haben die Gmünder jedes neue Filmangebot mit Begeisterung aufgenommen. Schon vor dem Ersten Weltkrieg gab es in der Stadt die ersten Kinos, und Film wurde bald zum festen Bestandteil des kulturellen Lebens. Vielleicht ist es gerade bei einem so schnelllebigen Medium wie dem Film, das unseren Alltag heute prägt, besonders wichtig, sich seiner Geschichte zu erinnern. Dazu will diese Arbeit ihren Beitrag leisten.