
Neuerungen von Papyrus ELF
gegenüber älteren Versionen
Anwender von Papyrus ELF (= Version 11.x) dürfen sich auf etliche nützliche neue Funktionen und darüber hinaus viele Arbeitserleichterungen an neuen und alten Funktionen freuen.
Eine
wichtige neue Funktion ist eigentlich eine „alte Besonderheit“ von Papyrus, für deren Beibehaltung und Ausbau wir aber zu Papyrus ELF noch besondere Anstrengungen unternommen haben.
Papyrus ELF weist ein außergewöhnlich hohes Maß an Solidität, Stabilität und abgerundeten Funktionen auf.
Daher gebührt an dieser ersten Stelle unser besonderer Dank für die besonders gelungene
Papyrus Version 11 all unseren alten und neuen fleißigen Betatestern!
Die neuen Funktionen von Papyrus ELF:
1. Themenbereich „Texte überarbeiten und redigieren“
1.1 Textmarker mit Kommentar-Texten
1.2 Vorläufig gelöschter Text: „Mumien“
1.3 Textattribut „durchgestrichen“
2. Neue Funktionen im Themenbereich „Grafik“
2.1 Papyrus WORD: Text-Hintergrundfarbe
2.2 Grafikobjekte mit Pfeiltasten verschieben
2.3 Linien-Enden abgerundet oder mit Pfeilen
2.4 Neuer Button "Voreinstellen" für neue Grafikobjekte
2.5 Windows - Gedrehte Vektorgrafiken
2.6 Bild in Katalog zeigen
2.7 Bild ersetzen
3. Neue Funktionen im Themenbereich „Größere Werke“
3.1 Inhalts- und Stichwortverzeichnis funktionell stark erweitert
3.2 Textgestaltung des Inhaltsverzeichnisses vereinfacht und erweitert
3.3 Literaturverzeichnis funktionell erweitert
3.4 Endnoten
3.5 Papyrus WORD: Stichwortverzeichnis
3.6 Papyrus WORD: Fußnotennumerierung
4. Besonderheiten für spezielle Anwendungen
4.1 Papyrus WORD: Worttrenner ohne Breite für Fremdsprachen
4.2 Papyrus WORD / BASE: Passwortschutz für Texte und Datenbanken
4.3 Papyrus WORD: Neuer Numerator “aa” etc.
4.4 Papyrus WORD: Textstatistik Anschläge ohne Leerzeichen
5. Weitere Neuerungen für Papyrus ELF allgemein
5.1 Neues Papyrus-Logo
5.2 Windows - Bildschirm-gefällige Zeichendarstellung
5.3 Frei definierbare Tastenkürzel
5.4 Installation überarbeitet (für die Lauffähigkeit direkt auf USB-Sticks)
5.5 Speicherung von relativen Pfaden (für die Lauffähigkeit auf USB-Sticks)
5.6 Tip des Tages
5.7 Im Desktop des Betriebssystems zeigen (für Feldtyp “Dateireferenz” oder “Bild”)
5.8 Inhalte einfügen (Import)
5.9 „Optionen“ (Win) bzw. „Einstellungen“ (Mac) Dialog
5.10 „Optionen“ (Win) bzw. „Einstellungen“ (Mac) explizit speichern
5.11 MacOS: Drag & Drop aus Papyrus hinaus
5.12 MacOS: Flyover Help in Dokumentfenstern
5.13 MacOS: Schwebende Dialoge
5.14 MacOS: „Services“ Unterstützung
5.15 MS Word und Excel-CSV-Import verbessert
5.16 Neues Zeitformat Minuten:Sekunden (mm:ss)
6. Weitere Neuerungen (Textverarbeitungsteil Papyrus WORD)
6.1 Blockmarkierung mit wählbarer Farbe
6.2 Suchen „im Kreis“
6.3 Blinkender Textcursor
6.4 Rückwärts Suchen beim Korrekturlesen
6.5 Drag & Drop von Text in Papyrus‘ eigenen Zwischenablagebereich
6.6 Absatzformat kopieren / setzen
6.7 Neues Menu „Einfügen“
6.8 Dokument im Windows Explorer / Mac OS Finder anzeigen
6.9 Anzeige von Sonderzeichen
6.10 Rechtschreibkorrektur
6.11 Windows - Papyrus WORD: Neuer Lineal-Look
6.12 Assistenten und Schwerpunkt-Themen
6.13 MacOS: Seitennummer und Zoom am unteren Fensterrand
7. Neuerungen für den Datenbankteil Papyrus BASE
7.1 Sortierung durch Klick auf den Spaltentitel
7.2 Reports mit Abfrage und Sortierreihenfolge koppeln
7.3 Neue Feldtypen „Web-Adresse (URL)“ und „E-Mail-Adresse“
7.4 MacOS - Neuer Look für Tabellen
1. Themenbereich „Texte
überarbeiten und redigieren“
Textmarker, vorläufig gelöschter Text (Durchgestrichener Text und „Mumien“)
Papyrus bietet jetzt einige neue, eng verzahnte Funktionen, die dem Autor (und eventuellen
Korrekturlesern) das Überarbeiten von Texten sowie auch die spätere Weiterarbeit
oder auch den Wiedereinstieg in einen Text enorm erleichtern.
Dies sind im Wesentlichen farbige Textmarker, die auch mit Kommentar-Texten hinterlegt
werden können, sowie durchgestrichener Text, der hin und zurück zu vorläufig gelöschtem
Text, hier „mumifiziertem“ Text (oder kurz „Mumien“ genannt) gewandelt werden kann.
1.1 Textmarker mit Kommentar-Texten
In der oberen Lineal-Leiste kommt man mit dem Textmarker-Symbol
zu einem speziellen,
neuen Modus (neben dem Textmodus und Grafikmodus), in dem man Texte mit einer
Farbe markieren kann, die dann als Hintergrundfarbe sichtbar wird. Im Unterschied zu
„echten“ Hintergrundfarben für Text (im Notizbuch-Dialog „Farbe“ erreichbar ) werden Textmarker-Textstellen
nicht mit der Hintergrundfarbe ausgedruckt, sondern nur der normale
Text. Papyrus‘ Textmarker weisen gegenüber Hintergrundfarben auch noch einige weitere
Besonderheiten auf.
Im
Menu „Einfügen“ unter „Textmarker“ (oder im Kontextmenu
- Rechtsklick auf einen Textmarker-hervorgehobenen
Text) kommt man zum Textmarker Dialog, in
dem man die Farbe des Textmarkers einstellen kann.
Natürlich kann man auch Text normal blockmarkieren
und danach auf das Textmarker-Symbol
klicken; dessen Hintergrund wird dann in der
aktuell eingestellten Farbe eingefärbt. Das geht auch mit diskontinuierlichen Blöcken.
Als wichtige Besonderheit kann einem farblich markierten Textstück auch ein frei eingebbarer
Anmerkungs- oder Kommentartext zugeordnet werden.
Der
Kommentartext wird automatisch in der Statuszeile und als
Tooltip-Kästchen unter der Farbmarkierung angezeigt, wenn man
mit der Maus über dem markierten Text verharrt. Anmerkung und Text-Hintergrundfarbe
werden nicht ausgedruckt.
Zur Unterscheidung von normalen Hintergrundfarben weisen mit einem Textmarker versehene
Textstellen, die einen Kommentar-Text tragen, in der unteren linken Ecke ein kleines
„+“ auf
.
Ist zur Zeit diesem Textmarker kein Kommentar hinterlegt, so trägt der Textmarker
unten links nur einen kleinen Punkt. Durch Doppelklick auf dieses Symbol öffnet sich
der Textmarker-Dialog.
Eine sehr mächtige Möglichkeit zur weiteren Bearbeitung farblich markierter Textstellen ist
das diskontinuierliche Blockmarkieren aller farbmarkierten Textstellen als diskontinuierlicher
Block mit dem Button „Alles markieren“. Hierbei erzeugt man einen diskontinuierlichen
Block entweder aus allen irgendwie farblich markierten Stellen oder aber nur für alle
Stellen der aktuell eingestellten Farbe, je nach Einstellung der Checkbox „
Nur
in dieser
Farbe“.
Wenn man die Farben der Marker-Stellen doch ausdrucken will, kann man im Druck-Dialog
unter „Spezielle Einstellungen“ „Druck wie Bildschirmdarstellung“ einschalten.
1.2 Vorläufig gelöschter Text:
„Mumien“
Für eigene Textentwürfe, insbesondere aber auch für das Redigieren fremder Textentwürfe
gibt es jetzt die Möglichkeit, Textpassagen zu löschen, diese aber auch wiederholen zu
können.
Blockmarkieren Sie einfach die gewünschte, aus dem Haupttext zu entfernende Textpassage
und wählen im Kontextmenu des Blocks (mit der rechten Maustaste auf die Blockmarkierung
klicken) „Text mumifizieren“, danach ist der Text verschwunden.
Eine derart gelöschte Textpassage bezeichnen wir als „mumifizierten Text“ oder kurz als
„Mumie“ (wir haben lange nach einer passenden Bezeichnung gesucht - Rumpelkammer,
Stauraum, etc. - und fanden „Mumie“, auch des Bezugs zum ägyptischen „Papyrus“
wegen, am griffigsten).
Im Text erscheint jetzt anstelle des „mumifizierten“ Textes unser Symbol dafür, eine rote
Flagge mit schwarzem Kreuz darin
(nur sichtbar, wenn nicht im Menu Dokument
„Anzeige wie Ausdruck“ gewählt ist).
Den
Text darin sehen Sie angezeigt, wenn Sie die Maus
über das Mumiensymbol halten, er erscheint dann als
„Tooltip“-Kästchen.
Eine „Mumie“ speichert übrigens nur den reinen Text; Textattribute gehen dabei also verloren.
Beim Wieder-Einsetzen werden die Textattribute übernommen, die an der Textstelle
der „Mumie“ gelten.
Sie können den Mumientext auch direkt - im gelöschten
Zustand - komplett anzeigen und editieren. Durch
einen Doppelklick auf das Mumiensymbol oder im
Kontextmenu können Sie sich den „Mumien-Text
anzeigen“ lassen.
„Mumien“, sind funktionslogisch „verwandt“ mit durchgestrichenem Text und können entsprechend
mit diesem hin und her gewandelt werden. Diese für Mumien sinnvolle Operationen
erreichen Sie im Kontextmenu (auf das Symbol für Mumien
mit der rechten Maustaste
klicken):
- Mumie -> normaler Text - verwandelt eine Mumie zurück in normalen Text.
- Mumie -> durchgestrichener Text
- Alle Mumien -> Submenu-Einträge wie für eine einzelne Mumie, nur alle Mumien des
Dokuments betreffend
1.3 Textattribut „durchgestrichen“
Zusätzlich zu „Mumien“ gibt es jetzt auch das Textattribut „durchgestrichen“.
Durchgestrichener
Text - ABCDEabcde - ist mit mumifiziertem Text („Mumien“, siehe dort) verwandt
und kann entsprechend (über das Kontextmenu) mit diesem hin und her gewandelt werden.
Diese und andere für durchgestrichenen Text sinnvolle Operationen erreichen Sie im
Kontextmenu (auf durchgestrichenen Text mit der rechten Maustaste klicken):
- durchgestrichenen Text löschen (Der Text ist dann endgültig weg)
- durchgestrichenen Text mumifizieren (also „verstecken“, siehe Kapitel über „Mumien“)
- Allen durchgestrichenen Text -> ... (Submenu-Einträge wie für einen einzelnen durchgestrichenen
Text, nur alle durchgestrichenen Textstellen des Dokuments betreffend).
2. Neue Funktionen im Themenbereich „Grafik“
2.1 Papyrus WORD: Text-Hintergrundfarbe
Unter
Zeichen/Farbe kann eine Text-Hintergrundfarbe festgelegt
werden. Eine Hintergrundfarbe wird genauso
gezeichnet wie ein markierter Textblock, d.h. sie hat immer
die Höhe der gesamten Zeilen, und wenn sie über mehr als
eine Zeile reicht, wird immer die komplette Breite des Textrahmens
mit Farbe gefüllt.
Das Weiß links oben im Dialog ist gleichbedeutend mit
„keine Hintergrundfarbe“; hier gilt eine Hintergrundfarbe
also auch als "nicht gesetzt" (wichtig auch für Textmarker- siehe dort - die ebenfalls die
Hintergrundfarbe nutzen).
Beachten Sie hierzu auch die Alternative unserer neuen Textmarker. Der Unterschied zu
Textmarker-Farben ist hier, dass Hintergrundfarben „echte“ Farben des Dokuments sind
und mit gedruckt werden; außerdem sind sie nicht (wie Textmarker) markierbar und suchbar.
2.2 Grafikobjekte
mit Pfeiltasten verschieben
Im Grafikmodus (Pfeil-Icon) können Grafikobjekte jetzt mit Hilfe der Cursor-Pfeiltasten fein
positioniert werden. Die Schrittweite kann im Menu "Optionen" unter "Lineale" eingestellt
werden.
2.3 Linien-Enden abgerundet oder mit Pfeilen
Im
Menu "Grafik" kann jetzt unter "Objektattribute"
"Linienstil" für Anfang und
Ende einer Linie "abgerundet" oder "Pfeilform" festgelegt werden.
2.4 Neuer Button "Voreinstellen"
für neue Grafikobjekte
Statt
der Dialogseite “Voreinstellungen” im Dialog “Grafikobjekt-Attribute” gibt
es jetzt einen Knopf “Voreinstellen für ...”, der es ermöglicht, die Attribute aller
Notizbuch-Seiten von "Objekt-Attribute" für die gerade gewählte Art von Grafikobjekt einzustellen.
So kann man bspw. ein Grafikobjekt anwählen, das schon alle Einstellungen so
hat, wie man sie sich auch für zukünftige, neue Objekte wünscht - wenn das angeklickt ist,
sind ja alle Einstellungen so, wie man sie haben will (oder man macht passende Änderungen
noch im Notizbuch-Dialog "Objektattribute"). Dann wählt man "Voreinstellen", und
neue Grafikobjekte kommen ebenfalls mit den eingestellten Objektattributen "zur Welt".
Winkel und HTML-Bildattribute lassen sich nicht voreinstellen.
2.5 Windows - Gedrehte Vektorgrafiken
ab Windows NT (also auch Windows 2000, Windows XP) können Windows Vektorgrafiken
(WMF, EMF) jetzt in beliebigen Winkeln gedreht werden. Unter Windows 95/98 stehen die
dafür benötigten Funktionen (World transforms) leider nicht zur Verfügung, und drehen ist
nicht möglich.
2.6 Bild in Katalog zeigen
Im Kontextmenu für ein Bild im Text gibt es den neuen Eintrag “Bild in Katalog
zeigen”,
was den Bildkatalog öffnet und das Bild dort zeigt, damit man es dann dort manipulieren
kann (ersetzen, einen anderen Ausschnitt wählen, ...).
2.7 Bild ersetzen
Im Bildkatalog kann man über das Kontextmenu “Bild ersetzen” aufrufen, um ein Bild
durch eine andere Bilddatei zu ersetzen. Es werden dann alle benutzten Referenzen bzw.
Ausschnitte des Bildes im Dokument geändert.
3. Neue Funktionen im Themenbereich
„Größere Werke“
Neuigkeiten für Bücher, Diplom- und andere wissenschaftliche Arbeiten etc.
3.1 Inhalts- und Stichwortverzeichnis
funktionell stark erweitert
Inhaltsverzeichnis
und Stichwortverzeichnis können jetzt
direkt im Dokument eingefügt, mit mehr Möglichkeiten
erzeugt und natürlich auch im Dokument aktualisiert werden.
Unter
"Datei -> Erzeugen" führt Sie zum Dialog "Dokument
-> Dokument-Eigenschaften -> Inhaltsverzeichnis" (den
Sie natürlich auch direkt im Menu "Dokument" öffnen können).
Hier können Sie ein "Verzeichnis erzeugen" (bzw. bei
bereits vorhandenen Verzeichnissen „ ... aktualisieren“).
Dies gilt für die drei folgenden Möglichkeiten, für die Sie
die Checkboxen finden:
-
Inhaltsverzeichnis
erzeugen,
-
Tabellenverzeichnis
erzeugen,
-
Abbildungsverzeichnis
erzeugen
Für die verschiedene Verzeichnisse können Sie bei "Titel einstellen..." noch
Überschriften
eingeben. Für das Inhaltsverzeichnis selbst machen Sie sich dazu die Datei
_inhalt.pap aus dem Ordner (Papyrus)/Module/Vorlagen.fix zurecht (mehr dazu siehe weiter
unten).
Weiter stellt man im Dialog ein, ob die Verzeichnis-Einträge mit oder ohne Seitennummern
und bei "Hyperlinks erzeugen" mit Hyperlinks versehen werden sollen. Hyperlinks
dienen dazu, dass man beim Lesen des Dokumentes am Computer einfach auf den Titel
klicken kann und ein Sprung an die Stelle im Dokument ausgeführt wird.
Eine Power-User-Funktion hierzu: Das Verhalten bzgl. Seitennummer und Hyperlink kann
auch für jedes Absatzformat einzeln eingestellt werden (z.B. möchte man vielleicht große
Kapitelblock-Titel gar nicht mit Seitennummern versehen), wenn im Inhaltsverzeichnis-Dialog
“Je nach Schalter im Absatzformat” ausgewählt wird.
Ggf. möchte man das Verzeichnis statt im Dokument selbst lieber in einem neuen Fenster
erzeugt haben - dies stellt man mit den dazu passenden Radiobuttons ein.
Normalerweise erzeugt Papyrus das Inhaltsverzeichnis (und ggf. direkt dahinter Tabellen-
und Abbildungsverzeichnis) am Dokumentanfang.
Ist bereits ein von Papyrus erzeugtes Inhaltsverzeichnis im Dokument vorhanden, so wird
es mit diesem Dialog bei "Verzeichnis erzeugen" normalerweise an der bestehenden
Stelle aktualisiert.
Das Einfügen des Inhaltsverzeichnisses kann unter bestimmten Umständen an bestimmten
Stellen unerwünscht sein, z.B., wenn Ihr Text vor dem Inhaltsverzeichnis noch
eine Einleitung trägt. Für solche Fälle wählt man die Position “Einfügen vor der Seite
der
aktuellen Cursorposition” aus, dann wird das Inhaltsverzeichnis an der betreffenden Stelle
erzeugt (bzw., wenn schon vorhanden, beim Aktualisieren dorthin verschoben).
Die Einstellungen für das Inhaltsverzeichnis (Absatz- und Textstil
-Formatvorlagen,
Stammseiten etc.) werden in dem Vorlage-Dokument _inhalt.pap aus dem Ordner
„Module/Vorlagen.fix“ entnommen (bzw. einem speziellen _inhalt.pap im gleichen Ordner
wie das Dokument, das Vorrang vor dem in „Vorlagen.fix“ hat).
Zuletzt kann man noch die Seiten-Numerierung des Inhaltsverzeichnisses selbst bestimmen.
Stellt man im Pop up "Eigene Seitennummern" ein, kann man in einem weiteren
Pop up darunter wählen, ob die Seiten des Inhaltsverzeichnisses numerisch oder, wie bei
Inhaltsverzeichnissen oft üblich, in kleinen oder großen römischen Ziffern numeriert werden
sollen.
Damit die Numerierung des Inhaltsverzeichnisses auch angezeigt wird, muß natürlich die
Seitenlayout-Vorlage (= Stammseite) für das Inhaltsverzeichnis einen Kopfbereich tragen.
Die Stammseite für das Inhaltsverzeichnis trägt automatisch einen Kopfbereich mit Numerierung,
wenn Sie die von uns vordefinierte Vorlage "_INHALT.pap" im Vorlagen-Verzeichnis
"Module/Vorlagen.fix" nicht verändert haben (siehe auch nächster Punkt). Es gibt einen
neuen Platzhalter für die Numerierung des Inhaltsverzeichnisses. Dieser kann auf
der
Stammseite von _inhalt.pap per Kontextmenü “Inhaltsverzeichnis-Seitennummer einfügen”
erzeugt werden. Im Inhaltsverzeichnis-Dialog kann eingestellt werden, ob die Seitennummer
numerisch oder römisch erscheint.
Es wird das Inhaltsverzeichnis - ggf. automatisch - aktualisiert:
- Mit dem Dialog-Knopf „Verzeichnis erzeugen“ bzw. „Verzeichnis aktualisieren“
- Vor dem Drucken
- Per Rechtsklick in das Inhaltsverzeichnis und “Inhaltsverzeichnis aktualisieren”
- Mit dem Menüpunkt aus dem Menu Dokument -> Alles aktualisieren
3.2 Textgestaltung des
Inhaltsverzeichnisses vereinfacht und erweitert
(Das im Folgenden Gesagte gilt neben den Absatz-Formatvorlagen analog genauso für
Textstil-Formatvorlagen (kurz „Stilformate“); dies sei daher hier nur einmal zu Anfang
und
nicht auch ständig im Text erwähnt.)
Normalerweise will man nicht, dass eine fette Überschrift in großer Punktgröße auch mit
dieser Formatierung im Inhaltsverzeichnis erscheint. Dies Problem wird wie folgt gelöst:
Jeder Absatz-Formatvorlage (kurz "Absatzformat"), das ins Inhaltsverzeichnis
übernommen
wird, kann in der Papyrus-Standard-Vorlage für Inhaltsverzeichnisse _inhalt.pap (liegt
im Ordner Module/vorlagen.fix) ein gleichnamiges Absatzformat zugeordnet werden, dem
in Namen ein Stern vorangestellt wird.
Z.B. “entspricht ein Absatzformat in _inhalt.pap namens “*Titel 1” dann im Hauptdokument
einem Absatzformat namens „Titel 1”, das völlig andere Formatierungen enthält.
So könnte ein Absatz im Format „Testtitel_1“ im Dokument so aussehen ...
VI c) Beispiel-Überschrift in Dokument und Inhaltsverzeichnis
... und würde dann beim Erzeugen des Inhaltsverzeichnis durch automatische Zuordnung
von „Testtitel“ (im Dokument sagen wir mal auf Seite 34) zum Format „*Testtitel“ (das so in
_inhalt.pap angelegt wurde), im Inhaltsverzeichnis wie folgt aussehen:
VI c) Beispiel-Überschrift in Dokument und Inhaltsverzeichnis 34
Diese Zuordnungen von namentlichen Absatzformaten des Hauptdokumentes zu Absatzformaten
in der Vorlage _inhalt.pap ist zwar mächtig, aber zweckgegeben etwas fummelig.
Was macht man, wenn man sich die Mühe mit den Zuordnungen nicht machen mag?
Ist für ein ins Inhaltsverzeichnis aufzunehmendes Format kein entsprechendes, namentlich
korrespondierendes Absatzformat in _inhalt.pap definiert (also gleichen Namens,
nur mit „*“ davor), dann greift Papyrus auf ein von uns vordefiniertes Standardformat
namens “*Inhaltsverzeichnis” zurück, das in _inhalt.pap vorhanden ist.
Jedes Verzeichnis wird mit einem festen Seitenende abgeschlossen, es ist also nicht möglich,
den Haupttext noch auf der gleichen Seite wie das Inhaltsverzeichnis beginnen zu
lassen (macht man ja auch nicht - wenn ein Text so lang ist, dass er ein Inhaltsverzeichnis
braucht, dann sollte er auch hierfür Platz haben).
Das Seitenlayout des Inhaltsverzeichnisses stammt von den Stammseiten
(= Seitenlayout-Vorlagen)
ebenfalls von _inhalt.pap und wird automatisch aus diesem übernommen.
Für das Inhaltsverzeichnis kann der Titel in der Vorlage _inhalt.pap als normaler Text auf
Seite 1 des Dokumentes vorgegeben werden, das Inhaltsverzeichnis wird nach den Zeilen
eingefügt, die in _inhalt.pap stehen.
Und wie manipuliert man denn nun dies hier so oft zitierte Vorlagen-Dokument
_inhalt.pap? Ganz einfach - es handelt sich um ein ganz normales Papyrus-Dokument,
das von Papyrus selbst einfach nur am Namen und dem Pfad, an dem es liegt, erkannt
wird.
Also - einfach (Papyrus)/Module/Vorlagen.fix/_inhalt.pap laden, den Wünschen
gemäß
verändern, Absatz-Formatvorlagen und Textstil-Formatvorlagen anlegen und formatieren,
abspeichern, fertig - beim nächsten Erzeugen eines Inhaltsverzeichnisses geschehen alle
Absatz- und Textstil-Formatierungen entsprechend der Vorgaben aus _inhalt.pap.
Noch ein paar Tips zum Thema Inhaltsverzeichnis für Profis und Alt-Kunden (für ein erstes
Verständnis und erstes Arbeiten nicht unbedingt notwendig, aber der Vollständigkeit halber
erwähnt):
Ein _inhalt.pap, was im gleichen Pfad liegt wie das Hauptdokument
, für das ein Inhaltsverzeichnis
erschaffen werden soll, wird mit Vorrang vor dem _inhalt.pap aus dem Ordner
(Papyrus)/Module/vorlagen.fix/ behandelt. So kann man leicht für verschiedene Projekte
auch verschiedene Inhaltsverzeichnis-Vorlagen haben.
Anmerkung für Papyrus-Anwender von alten Versionen vor Papyrus ELF: Ein gleichnamiges
Format “Titel 1” (also ohne Stern) in _inhalt.pap funktioniert wegen der Kompatibilität
bzgl. alter Dokumente auch noch, dem wird dann beim Einfügen ins Hauptdokument automatisch
ein Stern vorangestellt. Wir empfehlen aber, immer mit den vorangestellten Sternen
im Namen zu arbeiten; dann gibt es auch keine Konflikte, wenn ein Absatzformat global
ist).
Noch ein kleines Detail, der Vollständigkeit halber: Wird in _inhalt.pap nur die Seitenlayout-Vorlage
(= Stammseite) “STANDARD” benutzt, so erscheint die Inhaltsverzeichnis-Stammseite
nach dem Erzeugen im Dokument als Stammseite “Inhaltsverzeichnis” (um
Namensgleichheit mit einer eventuellen Stammseite „Standard“ im Hauptdokument zu vermeiden).
Für das Tabellen- und Bilderverzeichnis kann, wie
oben schon gesagt, der Titel-Text in einem Unterdialog
des Inhaltsverzeichnis-Dialoges definiert werden.
Die Gestaltungs-Formate für die Absatzattribute und
den Textstil des Tabellen- und Bilderverzeichnisses
nimmt Papyrus dann aus der letzten nicht-leere Zeile aus _inhalt.pap, ersetzt den Text
durch den im Dialog angegebenen und fügt dies am Anfang des Tabellen- bzw. Bilderverzeichnisses
ein.
Der Menupunkt „Dokument“ -> „Alle Felder aktualisieren“ wurde umbenannt in “Alles
aktualisieren” und aktualisiert jetzt auch ein eventuell im Dokument vorhandenes Inhaltsverzeichnis.
Der bisherige Menüpunkt „Link-Inhaltsverzeichnis“ entfällt.
Vor dem Drucken wird das Inhaltsverzeichnis auch automatisch aktualisiert (nicht aber
beim Speichern).
Beim Rechtsklick auf das Inhaltsverzeichnis kann man auch per Kontextmenu “Inhaltsverzeichnis
aktualisieren”.
3.3 Literaturverzeichnis funktionell erweitert
Das Literaturverzeichnis funktioniert über HyperOFFICE-Links, also Links zu einer mit dem
Dokument gekoppelten Literaturdatenbank. Der neue „Datei“-Menupunkt "Erzeugen“
->
„Literaturverzeichnis" erzeugt eine Liste der HyperOFFICE-Links und führt damit auch
gleich automatisch einen Standardreport durch, der dann das fertige Literaturverzeichnis
darstellt.
Durch die Möglichkeit von Papyrus ELF, eine Sortierreihenfolge mit dem Report zu koppeln,
kann dieser Report (also das Literaturverzeichnis selbst) jetzt auch automatisch z.B.
nach Autoren und Titeln sortiert werden. Ist keine Sortierung eingestellt, so erscheinen die
Einträge in der Reihenfolge des Vorkommens im Dokument.
3.4 Endnoten
Endnoten
werden - unabhängig bzw. zu Fußnoten, also
nicht alternativ, sondern zusätzlich - in einer speziellen,
mit dem Dokument gekoppelten Datenbank verwaltet
(ähnlich wie HyperOFFICE-Links für Literaturnoten, sind
aber auch zusätzlich zu diesen nutzbar).
Im Menu Dokument -> Dokument-Eigenschaften -> Endnoten
kann das Dokument mit der Endnoten-Datenbank
verknüpft werden. Die Endnoten-Datenbank wird meist
nur ein Feld für die Endnote selbst beinhalten.
Hat man - wohl der Normalfall - keine Endnoten-Datenbank
definiert und legt in einem Dokument zum ersten Mal
eine Endnote an, so wird nach einem Hinweis automatisch eine Endnoten-Datenbank
erzeugt. Diese wird aus der neuen Papyrus Standard-Vorlage „Module/Vorlagen.fix/Endnotes/Endnotes.pb“
(und weiteren entsprechend dazugehörigen Datenbank-Dateien dort)
erzeugt, im Ordner des Dokuments wird dann ein Ordner „<Dokumentname> Endnoten“
mit der zu diesem Dokument gehörigen Endnoten-Datenbank angelegt.
Bei der Erzeugung der Endnoten wird der Standardreport für diese Datenbank aufgerufen.
In diesem Report kann mit der Rechenfunktion ENDNOTE_NUMBER (das ist kein Feld in
der Datenbank) auf die Nummer der jeweiligen Endnote zugegriffen werden, die diese im
Dokument-Text hat, der Report enthält also normalerweise nur
<Feld ENDNOTE_NUMBER> <Feld Text>
(ein entsprechender Report wird automatisch angelegt).
Die Numerierung von Endnoten kann dokumentweise mit beliebiger Startnummer oder
kapitelweise erfolgen, d.h. nach jeder Kapitelüberschrift fängt die Zählung wieder bei 1 an.
Es können diverse Numerierungs-Stile ausgewählt werden.
3.5 Papyrus WORD: Stichwortverzeichnis
Innerhalb des Dokuments wird das Stichwortverzeichnis ähnlich wie das Inhaltsverzeichnis
verwaltet.
Im
Dialog “Stichwortverzeichnis erzeugen” (Menu
Dokument -> Dokument-Eigenschaften bzw. Menu
„Datei -> Erzeugen“) kann man bestimmen, ob das
Stichwortverzeichnis im Dokument selbst abgelegt
oder (wie in alten Papyrus-Versionen vor ELF) in
einem eigenen Dokument geöffnet wird. Es wird dann -
ggf. automatisch - erzeugt bzw. aktualisiert:
- Mit dem Dialog-Knopf „Einlesen und Ausgeben“
- Vor dem Drucken automatisch
- Per Rechtsklick in das Stichwortverzeichnis und “Stichwortverzeichnis aktualisieren”
- Mit dem Menüpunkt aus dem Menu Dokument -> Alles aktualisieren
Ein Stichwortverzeichnis über mehrere Dokumente ist wie in alten Papyrus-Versionen
möglich und kann auch direkt in das aktuelle Dokument eingefügt werden, wird aber natürlich
nicht automatisch aktualisiert.
Auch beim Stichwortverzeichnis wird (ähnlich zum Inhaltsverzeichnis) die Stammseite
(= Seitenlayout-Vorlage) aus der Vorlage _index.pap (Ordner Module/Vorlagen.fix bzw.
Dokument-Ordner) beim Einfügen übernommen.
3.6 Papyrus
WORD: Fußnotennumerierung
Fußnoten können jetzt - insbesondere auch zur Abhebung
von Endnoten - auch alphabetisch, römisch, mit Sternen
usw. numeriert werden. Die hierzu notwendigen Einstellungen
macht man im Menu „Dokument“ unter „Dokument-Eigenschaften
-> Fußnoten“
4. Besonderheiten für spezielle Anwendungen
4.1 Papyrus WORD: Worttrenner ohne Breite für Fremdsprachen
Im „Einfügen“-Menu findet man dieses absolute „Killer-Feature“ für die, die es für bestimmte Fremdsprachen brauchen, für andere ist die Funktion wohl eher wertlos.
Dieser Worttrenner fügt eine Art Leerzeichen mit Breite Null ein, dass bei Bedarf am Zeilenende für einen Zeilenumbruch sorgt, als Grenze für Blockmarkierungen dient und derlei
Dinge mehr. Das ist für alle Fremdsprachen wie z.B. Thai nützlich, die keine Leerzeichen
zwischen den Worten kennen, aber natürlich das Problem des Zeilenumbruchs, einer sauberen
Wort-weisen Blockmarkierung und derlei mehr dennoch haben.
Der Worttrenner ohne Breite wird durch ein Sonderzeichen in Form eines blauen vertikalen
Striches angezeigt.
4.2 Papyrus WORD / BASE:
Passwortschutz für Texte und Datenbanken
Im Menu "Dokument“ finden Sie unter „Dokument-Eigenschaften“ -> „Passwort"
für Textdokumente
bzw. bei Datenbanken in Papyrus BASE unter "Datenbank“ -> „Eigenschaften“ ->
„Passwort" kann ein Passwort für das jeweilige spezielle Dokument vergeben werden.
Wird ein Text- bzw. Datenbank-Dokument geöffnet, für das Passwortschutz eingeschaltet
ist, erscheint zuerst ein Mini-Dialog zur Passwort-Eingabe, bevor das Dokument geöffnet
wird.
Als Schutz gegen Passwortknacker mit Brute-Force-Ansatz (Herumprobieren, bis irgendein
eingegebenes Passwort stimmt, ggf. unter Zuhilfenahme von Hacker-Software) gibt
es ab drei falschen Passwort-Eingabe-Versuchen eine zunehmend längere Verzögerung
vor dem nächsten Versuch.
Das Passwort wird während einer Arbeitssitzung (Session) für diesen Anwender gespeichert
gehalten, d.h. also, dass es nicht ständig neu eingegeben zu werden braucht.
Bis die aktuelle Papyrus-Sitzung beendet wird, werden andere Dokumente oder Datenbanken
mit demselben Passwort ohne Abfrage geöffnet, wenn das Passwort erst einmal
korrekt eingegeben wurde.
Der Inhalt des Dokuments bzw. der Datenbank wird mit dem Passwort verschlüsselt
.
Das Passwort wird nicht direkt in der Datei gespeichert, sondern es wird nach dem Entschlüsseln
anhand verschiedener Algorithmen (die wir natürlich nicht preisgeben) eine
Prüfsumme gebildet und so entschieden, ob das eingegebene Passwort zum Öffnen des
Dokumentes berechtigt.
Die Kryptographie (Verschlüsselung) ist "nur" von mittlerer Stärke, ein
Kryptographie-Experte,
der bereit ist, viel Arbeit und Mühen in das „Knacken“ hineinzustecken, könnte es
vermutlich knacken. Aber eben nur ein wirklicher Experte, der aus Film und Fernsehen
bekannte pickelige Halbwüchsige mit dicker Hornbrille und haufenweise Pizza-Schachteln
und Cola-Dosen auf seinem verwüsteten Schreibtisch wird kläglich scheitern.
Bei Papyrus-Dokumenten setzt es immerhin Verständnis der Struktur von Dokumenten
voraus. Ihre Mitarbeiter und Kollegen Ihrer Firma oder der durchschnittliche oder auch
gehobene Computerfreak werden Papyrus' Kryptographie sicherlich nicht knacken können;
die CIA schon.
Selbst wir (R.O.M.) können jedenfalls Ihre Dateien nicht mit vertretbarem Aufwand entschlüsseln,
also geben Sie gut auf Ihre Passwörter acht - eine Rettung Ihrer Dokumente,
wenn Sie Ihr Passwort verloren haben, ist leider nicht möglich.
Wenn Sie mehr Sicherheit als die oben genannte, in Papyrus eingebaute wollen, empfehlen
wir die Benutzung „starker“ Kryptographie auf Dateiebene, z.B. den FileVault unter
MacOS X, PGP oder Zugriffsrechte im Netzwerk.
Besonderheiten für den Passwortschutz in Datenbanken:
Ein Datenbank-Passwort gilt für alle Benutzer.
Das Einrichten oder Ändern eines Passworts im Multiuser-Betrieb, während andere Benutzer
an der Datenbank arbeiten, funktioniert im Prinzip - sie erhalten dann bei nächster
Gelegenheit einen Dialog, der das neue Passwort verlangt. Wir empfehlen aber, dass vorher
andere Benutzer die Datenbank schließen.
Bei eingeschaltetem Passwortschutz werden auch die Datenbankdefinition (Felder,
Rechenfelder usw., *.set) und die Datei mit den jeweils aktuell geänderten Daten *.log verkryptet;
es laufen also auch über Ihr Netzwerk keine Klartextdaten, was z.B. Sicherheit
gegen Spionage-Programme wie z.B. "Packet Sniffer" bietet, die nicht die Dateien selbst,
sondern den Datenfluß ausspionieren.
Reports werden nicht automatisch Passwort-geschützt, für sie kann extra als normale
Papyrus WORD Textdokumente eigens ein Passwortschutz eingeschaltet werden.
4.3 Papyrus WORD: Neuer Numerator “aa” etc.
Bei juristischen Texten ist in Deutschland eine Numerierung von Unterpunkten aa, bb,
cc etc. üblich. Diese kann jetzt ähnlich die bisherigen Numerierungstypen [1], [a], [A], [i], [I]
durch [aa] im Absatz-Formatvorlagen-Dialog -> „Aufzählung“ -> „Formatbeschreibung“
ausgewählt werden.
4.4 Papyrus WORD: Textstatistik
Anschläge ohne Leerzeichen
Speziell von Autoren gewünscht wird im Menu "Dokument" unter "Dokumentstatistik" ->
"Textstatistik" zusätzlich die Anzahl der Zeichen ohne "Leerraum" (das sind normale oder
feste Leerzeichen, Tabulatoren und Absatzenden) berechnet.
5. Weitere Neuerungen für Papyrus ELF
allgemein
(für Textverarbeitungsteil Papyrus WORD und Datenbankteil Papyrus BASE gleichermaßen)
5.1 Neues Papyrus-Logo
Keine echte neue Funktion, aber das Auge ißt ja bekanntlich auch mit: Es gibt unser Papyrus-Logo
jetzt auch im edlen „Eis-Blau“. „Unser“ Gunnar Gröbel, der Meister der Icons und
Logos, hat wieder zugeschlagen und mit viel Mühe die neue Farbgebung kreiert.
5.2 Windows - Bildschirm-gefällige
Zeichendarstellung
Papyrus stellt ab Papyrus ELF die Schrift auf dem Bildschirm - insbesondere bei kleineren
Punktgrößen - besser lesbar dar. Diesen Anleitungsteil brauchen Sie eigentlich nur zu
lesen, wenn Sie der die Buchstaben „zurechtrückende“ Zeilen-Neuaufbau beim Betreten
oder Verlassen einer Zeile mit dem Textcursor mehr stört, als dass Ihnen die Lesbarkeits-optimierten
Buchstabenabstände nutzen und gefallen.
Natürlich können Sie dennoch weiterlesen, wenn Sie interessiert, mit welchem technischen
Aufwand wir sowohl unsere „heilige Kuh“ des 100%igen WYSIWYG - What you see
is what you get, also was Sie auf dem Bildschirm sehen, wird nachher absolut präzise
auch auf dem Ausdruck so aussehen - nur feiner) realisieren und dennoch dabei eine Lesbarkeits-Optimierung
bewerkstelligen.
Die Textdarstellung in Papyrus unter Windows war bisher im Vergleich zu Web-Browsern
wie auch bzgl. der WYSIWYG Darstellung "schummelnden“ Textverarbeitungen (die meisten)
usw. in manchen Punktgrößen und Zoomstufen einen Tick schlechter lesbar, dafür
aber war und ist die Positionierung von Zeichen auf dem Bildschirm bei Papyrus unerreicht
nah am späteren Ausdruck (entsprechend unserer WYSIWYG-Philosophie).
In Papyrus werden alle Zeichen entsprechend der höchstmöglichen internen Auflösung
des Vektorfonts positioniert, um eben diese höchstmögliche Übereinstimmung der Bildschirmdarstellung
mit dem Ausdruck zu gewährleisten.
Eine Folge bei anderen Textverarbeitungen wie bspw. MS Word, die eben dem WYSIWYG-Prinzip
nur „so ungefähr“ folgen, ist, dass bspw. bei Wechsel des Druckertreibers das Dokument neu umgebrochen wird oder sich auch "einfach so" beim Ausdruck Zeilen verschieben etc. pp. - Unschönheiten, die einem bei der Arbeit mit Papyrus einfach fremd sind, bei anderen aber zum "leidigen Alltag" gehören.
Leider litt darunter die Lesbarkeit am Bildschirm, da in Windows dort optimierte Fonts zum
Einsatz kommen, deren Laufweiten allerdings stark von der internen Zeichenabständen
der Vektorfonts abweichen (wir haben bspw. bei 10-Punkt-Schriften bis zu 20% Abweichung
der Laufweiten in der Bildschirmdarstellung gegenüber dem Ausdruck beobachtet).
Hintergrund als Information für technisch Interessierte: Das Design der unter Windows
extra für die Ausgabe auf dem Bildschirm ohne Rücksicht auf WYSIWYG optimierten
Zeichensätze und deren Ausgabe stammt auch in Windows XP noch aus 16-Bit-Windows-Zeiten,
als hochauflösende Vektorfonts kein Thema waren; der Lesbarkeit am Bildschirm
wurde der Vorzug vor der Maßhaltigkeit (also dem WYSIWYG) gegeben. In bspw.
der Mac- und OS/2-Version von Papyrus war dies Problem übrigens nie vorhanden - diese
moderneren Systeme hatten derlei Probleme nie.
Im Ergebnis aber gab es gerade bei kleineren Punktgrößen in Papyrus Buchstabenkombinationen,
die in der Bildschirmdarstellung etwas "komisch" aussahen, eben nicht flüssig
nebeneinander (gerade Kombinationen mit "i" und "l" hatten teils nach links und rechts asymetrisch aussehende Abstände - da macht sich u.U. schon ein einziger Bildschirmpunkt störend bemerkbar).
Papyrus ELF hat also jetzt einen neuen Darstellungsmodus als Mittelweg zwischen absolutem WYSIWYG und guter Lesbarkeit am Bildschirm.
Papyrus ELF "schummelt“ jetzt bei den Zeichenpositionen ein wenig, um Zeichen innerhalb eines Wortes mehr entsprechend der Standard-Bildschirmausgabe von Windows zu
positionieren; spätestens am Anfang des nächsten Wortes aber wird die Maßhaltigkeit
wieder gewährleistet. Inhalt und Breite einer Zeile bleiben also 100% gleich zum späteren
Ausdruck - ein Verrutschen oder gar Neuumbruch wird von uns garantiert nicht
stattfinden. Viel Aufwand, um WYSIWYG mit guter Lesbarkeit zu kombinieren.
Das gilt nur für papyrus WORD. In Datenbanktabellen wird grundsätzlich die Standard-Zeichenausgabe benutzt, die gut lesbar, aber nicht maßhaltig ist. Muß sie aber ja auch nicht sein - in Datenbank-Tabellen und -Masken kommt es ja kaum auf eine Darstellung entsprechend
einem späteren Ausdruck an.
Da das „Schummeln“ bei der Zeichenpositionierung in der gerade getippten Zeile zum
Herumwandern der Buchstaben im Wort führen würde, wird in der Grundeinstellung in der
bearbeiteten Zeile die WYSIWYG-Darstellung benutzt, d.h. es wird einmal umgeschaltet,
wenn man anfängt, in der Zeile etwas zu tippen und wieder zurückgeschaltet, wenn man
den Textcursor aus der Zeile heraus bewegt.
Ein leichtes "Zappeln" in Form eines Lesbarkeits-optimierenden Zurechtrückens der
Buchstaben geschieht also nur beim Verlassen und ggf. am Anfang des Editierens einer
Zeile.
Das Ergebnis ist ein gerade bei viel Fließtext in kleinen Punktgrößen deutlich angenehmer
lesbarer Text, der trotzdem bis auf kaum merkliche Abweichungen zu Liebe der Lesbarkeit
100%ig WYSIWYG ist. Irgendeinen im Ausdruck von der Bildschirm-Darstellung abweichenden
Zeilenumbruch oder derlei ähnlichen Ärger wie bei anderen Textverarbeitungen
wird man selbstverständlich auch in Zukunft in Papyrus WORD niemals erleiden müssen.
Natürlich kann man die Art der Zeilendarstellung auch frei wählen, sofern man bspw. die
hier geschilderte neue Art der Darstellung dennoch nicht will - z.B., weil man sowieso mit
größeren Punktgrößen oder in höheren Zoom-Stufen arbeitet, wo die Unterschiede zwischen
den Darstellungsarten sowieso verschwimmen, schaltet man sie einfach ab und
Papyrus benimmt sich wie bisher. Diese Einstellung nimmt man im Menu "Optionen" in
der Seite "Darstellung" vor.
Maßhaltige WYSIWYG-Darstellung
Besser lesbare Darstellung bei absolut gleicher Zeilenbreite:
5.3 Frei
definierbare Tastenkürzel
Für alle Papyrus WORD und Papyrus BASE Menupunkte können jetzt im Menu „Optionen“
(Win) bzw. „Einstellungen“ (Mac) unter „Tastenkürzel“
eben diese nach eigenen
Vorlieben von Ihnen umdefiniert werden. In diesem Notizbuch-Dialog kann man auch
sehen, dass einige Menüpunkte u.u. mehrere, parallel sinnvolle vorgegebene Tastenkürzel
zugeordnet haben.
Von Ihnen selbstdefinierte Kürzel werden in der Liste mit einem vorangestellten ‘>’ angezeigt.
Ein von uns vorgegebenes Kürzel, das vom Anwender einer anderen Operation
zugewiesen wurde, wird in Klammern angezeigt.
Unter “spezielle Tastenkürzel für Textbearbeitung” sind Operationen einsortiert, die keinen
eigenen Eintrag im Menu haben.
Unter Windows kann Strg+Alt+<Taste> nicht benutzt werden, da solche Kürzel für das
Betriebssystem reserviert sind.
Unter Mac OS X sollte man, sofern man nicht andere Kürzel stören will, die u.U. vom
Betriebssystem für graphische und internationale Sonderzeichen reserviert sind, die „Alt+
...“ nur mit Sachverstand ändern - wer aber will, kann auch dies tun.
5.4 Installation
überarbeitet (für die Lauffähigkeit direkt auf USB-Sticks)
Papyrus ELF ist jetzt ohne jede Einschränkung auch von USB-Memory-Sticks (ab 16 MB
Speichergröße) aus lauffähig; es bedarf nicht mehr irgendwelcher Installation auf Festplatten.
Mit USB-Sticks direkt von uns ausgelieferte Papyrus-Versionen können einfach an
den USB-Steckplatz Ihres Computers angesteckt und es kann sofort mit Papyrus (direkt
vom Stick gestartet) gearbeitet werden. Gern liefern wir Ihnen natürlich ein
Papyrus
auf einem von uns fertig installierten USB-Stick (siehe Preisliste auf unserer Internet-Seite
www.papyrus.de mit USB-Sticks verschiedener Größe), Sie können aber gern auch
einfach selbst Ihre Festplatten-Installation von Papyrus ELF auf einen
USB-Stick
kopieren (nichts anderes tun wir hier nämlich auch nur).
Grundsätzlich kann jedes Papyrus, das irgendwo auf Ihrer Festplatte oder auf einem USB-Stick
liegt, „einfach so“ gestartet werden.
Wird ein Papyrus gestartet (Windows), so überprüft dieses Papyrus während seines
Starts, ob es mit seinem aktuellen Pfad im System angemeldet ist - wie gesagt, ggf. auch
direkt auf einem USB-Stick gestartet, mit dem Laufwerks-Pfad, den der USB-Stick gerade
aktuell angesteckt im System hat.
Diese Überprüfung ist im Wesentlichen gut für das korrekte Öffnen von Papyrus-Dokumenten
(*.pap, ...) mit dem gewünschten Papyrus, wenn diese durch Doppelklick von
einem Laufwerks-Ordner geöffnet werden sollen.
Merkt das frisch gestartete Papyrus, dass es noch nicht beim Windows angemeldet ist (ist
dem System also kein Papyrus bekannt oder von einem alten Papyrus ein anderer Laufwerks-Pfad
eingestellt), so fragt das gestartete Papyrus den Anwender, ob es entsprechend
im System angemeldet werden soll, so dass zukünftig angewählte Papyrus-Dokumente
mit diesem Papyrus geöffnet werden sollen.
Dies ist im Notizbuch-Dialog „Optionen“ (Windows) unter „Meldungen“ mit der Checkbox
„
Abfrage,
wenn dieses Papyrus nicht für „*.pap“ und „*.pb“-Dateien angemeldet ist“
abschaltbar.
Dass immer das angemeldete Papyrus mit einem angewählten Dokument gestartet wird,
gilt übrigens nur, wenn nicht schon ein Papyrus auf dem Rechner läuft, sonst wird immer
das aktuell bereits laufende Papyrus genommen, damit nicht mehrere Papyrus-Instanzen
gleichzeitig laufen und so Ihr Arbeitsspeicher-Platz verschwendet wird.
Unter Mac OS X gilt im Wesentlichen das Gesagte, allerdings überprüft das frisch gestartete
Papyrus nicht, ob es das im System angemeldete ist - wählen Sie bitte hierfür bei
Papyrus Dokumenten im Kontext-Menu den Eintrag „Öffnen mit...“, und bei „Eigene...“
können Sie dauerhaft das Papyrus auswählen, mit dem Sie Papyrus-Dokumente gestartet
haben wollen.
5.5 Speicherung von
relativen Pfaden (für die Lauffähigkeit auf USB-Sticks)
Pfade wurden in der papyrus.ini bzw. Papyrus Prefs bisher nur dann als relative Pfade
gespeichert, wenn sie sich innerhalb des Papyrus-Ordners befanden. Wenn Sich z.B.
Papyrus in “D:/Programme/Papyrus” befindet und ein Pfad “D:/Dokumente/Backups/”
gespeichert werden soll, wird dieser jetzt als “../Dokumente/Backups” abgelegt, also ohne
den Laufwerksbuchstaben. Somit stört es nicht mehr, wenn sich der Laufwerksbuchstabe
(“D:\”) ändert oder die ganze Ordnerhierarchie (“Programme” und “Dokumente”)
in einen
anderen Unterordner verschoben wird. Dies ist besonders nützlich für den Betrieb von
Papyrus direkt auf einem USB-Stick, ohne es extra auf einem Rechner installieren zu müssen.
5.6 Tip
des Tages
Wenn innerhalb des Papyrus-Ordners im Ordner „Hilfe“ die Datei Tips.txt vorhanden ist,
wird bei jedem Programmstart von Papyrus einer der Tips daraus angezeigt.
Wer möchte, kann auch Tips hinzufügen. Hat man die Anzeige der Tips im Anzeige-Dialog
abgeschaltet, können sie im Menu „Optionen“ (Windows) bzw. „Einstellungen“ (Mac) unter
„Meldungen“ wieder eingeschaltet werden.
5.7 Im Desktop des
Betriebssystems zeigen (für Feldtyp “Dateireferenz” oder
“Bild”)
Im Eingabeformular kann per Kontextmenü der Windows Explorer bzw. Finder mit dem
Pfad der Datei geöffnet werden.
So können Sie Ihre Dateien auch leichter im Betriebssystem auffinden, um sie zu manipulieren,
kopieren, verschieben etc.
5.8 Inhalte einfügen (Import)
Mit „Bearbeiten -> Inhalte einfügen“ (bzw. Strg-Shift-V) kann das Format ausgewählt werden,
das aus der Zwischenablage eingefügt wird. Das ist z.B. nützlich, wenn die Anwendung,
die die Daten in die Zwischenablage gelegt hat, die Daten wahlweise als Text oder
Grafik darstellen kann.
Die Formate werden im Dialog in der Reihenfolge aufgeführt, die die ablegende Anwendung
vorgegeben hat. Das Format, das Papyrus bei “Einfügen” automatisch auswählen
würde, ist vorgewählt.
5.9 „Optionen“ (Win) bzw.
„Einstellungen“ (Mac) Dialog
Der Einstellungs-Dialog hat jetzt auch Pfeiltasten zum Blättern durch die Seiten des Dialogs.
5.10 „Optionen“
(Win) bzw. „Einstellungen“ (Mac) explizit speichern
Wenn unter „Diverses“ der Eintrag „Bei Programmende Einstellungen / Optionen speichern“
abgeschaltet ist, erscheint im „Optionen“ / “Einstellungen“-Dialog ein Button “Optionen
sichern” / „Einstellungen sichern“, mit dem ausdrücklich die aktuellen Einstellungen
in der Datei „papyrus.ini“ (Win) bzw. unter MacOS in den „Papyrus Prefs“ (im User -> Preferences
Ordner) gespeichert werden.
5.11 MacOS: Drag & Drop aus Papyrus hinaus
Man kann jetzt Textblöcke aus Papyrus in eine andere Anwendung verschieben. Beim Verschieben
wird der Blockinhalt halbdurchsichtig angezeigt.
5.12 MacOS: Flyover Help in Dokumentfenstern
Unter MacOS wurde jetzt auch Flyover Help (tracking tooltips) innerhalb von Dokumentfenstern
implementiert, also für Tabellenfelder, Links, Querverweise, etc.
5.13 MacOS: Schwebende Dialoge
Dialoge sind jetzt immer vor Dokumentfenstern und werden ausgeblendet, wenn man zu
einer anderen Anwendung wechselt.
5.14 MacOS: „Services“ Unterstützung
Services (Dienste) können jetzt in Papyrus angesprochen werden und z.B. auf den in
Papyrus gerade markierten Block zugreifen und etwas einfügen
5.15 MS Word und Excel-CSV-Import verbessert
Erkennung der entsprechenden Dokument-Typen sowie die Umsetzung der inneren Struktur
wurden überarbeitet und verbessert. Es werden jetzt auch mehr Import-Typen (bes. bei
Excel-CSV, gerade auch für Papyrus BASE) angeboten. Hier geschieht allerdings natürlich
auch noch kontinuierliche Weiterentwicklung. Als zusätzliche CSV-Variante wurde
CSV Excel (Windows-Belegung) eingeführt. Das ist eigentlich (fälschlich seitens Excel,
schließlich heißt "CSV" Comma Separated Value) durch Semikolons statt Kommata
getrennt.
5.16 Neues Zeitformat Minuten:Sekunden (mm:ss)
Es wurde das neue Format Minuten:Sekunden „mm:ss“ eingeführt. Insbesondere kann
man so leichter Minuten-basierte Berechnungen durchführen oder auch in der Datenbank
Datensätze führen, die Minuten-relevante Daten tragen (Bspw. für die Länge von Musikstücken
oder auch Videos).
Für die Datentypen Zeitpunkt oder Uhrzeit kann „jetzt“ eingegeben werden, um die
aktuelle Zeit einzugeben.
6. Weitere Neuerungen
(Textverarbeitungsteil Papyrus WORD)
6.1 Blockmarkierung mit wählbarer Farbe
Blockmarkierungen werden jetzt nicht mehr schwarz invertiert, sondern optisch ansprechender
und besser lesbar mit einer Hintergrundfarbe dargestellt. Die Blockmarkierungs-Hintergrundfarbe
ist frei wählbar (Windows: „Optionen“, „Darstellung“).
Selektierter Text wird unter Mac OS X mit der vom System vorgegebenen Selektierungsfarbe
markiert; die entsprechende Systemeinstellung wird von Papyrus natürlich ausgewertet.
6.2 Suchen
„im Kreis“
Wird das Dokumentende erreicht, dann wird die Suche automatisch am Anfang des Dokuments
fortgesetzt, und “Dokumentende erreicht” erscheint in der Infozeile. Wenn das
Dokument vollständig durchsucht wurde und man wieder an der Ausgangsposition ist,
erscheint eine entsprechende Meldung. Die Ausgangsposition wird jedesmal neu auf die
aktuelle Textcursorposition (bzw. das Ende eines markierten Blocks) gesetzt, wenn man
den Suchtext oder die Schalter im Suchen-Dialog neu setzt.
6.3 Blinkender Textcursor
Einstellbar unter "Einstellung/Tastatur" blinkt die Schreibmarke (der Textcursor) in verschiedenen
Geschwindigkeiten, um diesen - insbesondere auf Laptops - leichter sichtbar
zu machen. Standardmäßig wird bei der Übernahme alter Einstellungs-Dateien (papyrus.ini
unter Windows / Papyrus Preferences auf dem Mac) das Blinken eingeschaltet.
Der Textcursor mit spezieller Form zur Anzeige von Fett/Kursiv ist jetzt abschaltbar.
6.4 Rückwärts Suchen beim Korrekturlesen
Im Korrekturlesen Dialog kann mit “Zurück” zum vorherigen unbekannten Wort gesprungen
werden. Entsprechend dazu gibt es einen Eintrag im Menu Dokument -> "Vorheriges
unbekanntes Wort".
6.5 Drag & Drop von Text in
Papyrus‘ eigenen Zwischenablagebereich
Ein Textblock kann jetzt in den grauen Bereich rechts von der Textseite verschoben
oder kopiert werden; es wird dann automatisch ein spezielles Textobjekt mit dem Blockinhalt
erzeugt. Solche Clipboard-Objekte verschwinden automatisch wieder, wenn der
gesamte Text mit Ausschneiden, Löschen oder Verschieben wieder aus ihnen entfernt
wird.
Der seit Papyrus 1.0 vorhandene, aber unserer Support-Erfahrung nach viel zu wenig
beachtete graue Clipboard-Bereich rechts neben der Textseite hat jetzt einen „Flyover“-Hilfetext,
der darauf hinweist, dass man dort Bilder, Objekte und jetzt auch Text ablegen
kann.
6.6 Absatzformat kopieren / setzen
Der leichteren Auffindbarkeit wegen wurde das bisher „nur“ per Tastenkürzel erreichbare
Kopieren und Setzen von Absatz-Formatvorlagen jetzt auch in das „Absatz“ Menu mit aufgenommen.
6.7 Neues
Menu „Einfügen“
Um die alten „Sonderzeichen“ aus Menu „Bearbeiten“ zu entlasten und auch einige neue
Punkte aufzunehmen, haben wir das neue Menu „Einfügen“ mit aufgenommen; insgesamt
wird dadurch die Menustruktur von Papyrus übersichtlicher und angenehmer.
6.8 Dokument im Windows Explorer / Mac OS
Finder anzeigen
Zu finden im Menu „Datei“ unter „Öffne andere...“. Zeigt das aktuelle Dokument als
Datei
in einem Explorer-Laufwerksfenster bzw. Finder-Fenster an, so dass man die Datei
kopieren, verschieben, umbenennen oder anderweitig manipulieren kann, ohne erst mühselig
dafür Platz auf dem Desktop schaffen muß. Wer mit vielen offenen Dokumenten
seinen Schreibtisch „zulegt“ und ab und zu mal , wird dies zu schätzen wissen.
6.9 Anzeige von Sonderzeichen
Papyrus‘ Sonderzeichen (bspw. die blauen Fähnchen vor Stichwort-Einträgen oder den
neuen „Mumien“ - s.u.) sind jetzt leichter erreichbar; wenn man sich mit der Maus so über
ihnen befindet, dass bspw. über Doppelklick oder im Kontext-Menu (rechte Maustaste)
spezielle Funktionen erreichbar sind, wandelt sich der Mauscursor zur Kenntlichmachung
in eine zeigende Hand.
6.10 Rechtschreibkorrektur
Papyrus‘ Wörterbücher wurden intensiv überarbeitet und erweitert. Viele Anmerkungen
von Ihnen, unseren Anwendern, wurden berücksichtigt.
6.11 Windows - Papyrus WORD: Neuer Lineal-Look
Im Maßstab-Lineal gibt es jetzt optisch ansprechendere blaue Tabulator-Icons auf hellgrauem
Hintergrund. Für Nostalgiker ;-) kann im Menu „Einstellung“ unter „Lineale“ das
alte Aussehen wieder angeschaltet werden.
6.12 Assistenten und Schwerpunkt-Themen
Die Assistenten und Schwerpunkt-Themen (Assistenten.pap und pap_help.pap) für verschiedene
wichtige Themen der komplexeren Arbeit wurden in Wochen-langer Arbeit
intensiv überarbeitet und erweitert. Die Hauptkapitel dieser beiden Blöcke der Online-Hilfe
sind jetzt im Hilfe-Menu erreichbar.
6.13 MacOS: Seitennummer und Zoom am unteren
Fensterrand
Zur gefälligeren Darstellung des Textfensters sind der Zoom und die Darstellung der
aktuellen Seitennummer an den unteren Textrand gewandert.
7. Neuerungen für den Datenbankteil
Papyrus BASE
7.1 Sortierung durch Klick auf den Spaltentitel
In
Papyrus BASE Tabellen sortiert ein Klick auf einen Spaltentitel die Datenbank-Tabelle.
Durch einen zweiten Klick wird rückwärts sortiert. Die aktuell
sortierte Spalte wird durch ein kleines angefügtes Dreieck kenntlich gemacht.
Man kann auch nach mehreren Spalten sortieren, indem man in der Reihenfolge der Wichtigkeit
rückwärts vorgeht: Klickt man z.B. erst auf „Vorname“, dann auf „Name“,
so wird
erst nach „Name“ und (bei gleichem Namen) nach Vornamen sortiert. Der letzte Klick
bewirkt also die Hauptsortierung.
Die so bestimmte Sortierreihenfolge bleibt erhalten, bis man die Datenbank schließt oder
im Dialog „Sortieren“ eine andere Reihenfolge vorgibt. Beim erneuten Öffnen einer Datenbank
gilt die im "Sortieren" Dialog vorgegebene Sortierung.
Bei großen Datenbanken, bei denen die Sortierung aller Datensätze mehrere Sekunden
dauert (auf modernen PCs gewöhnlich erst ab mehreren 10.000 Datensätzen), kann häufiges
Sortieren zu lästigen Verzögerungen führen, wenn man öfter die Sortierreihenfolge
wechselt und dann wieder in die Ansicht aller Datensätze zurückschaltet. In diesem Fall
kann man im "Sortieren" Dialog den Schalter „Sortierung stets beibehalten“
ausschalten.
Dann wird beim Zurückschalten auf die komplette Tabelle auch wieder die im Dialog „Sortieren“
angegebene Standard-Sortierreihenfolge benutzt, die BASE sich merkt. Dadurch
muss die komplette Datenbank gewöhnlich nur einmal sortiert werden, nämlich beim Öffnen
der Datenbank.
7.2 Reports mit Abfrage und Sortierreihenfolge
koppeln
Im
Report-Dialog kann jedem Report wahlweise eine Abfrage
und/oder eine Sortier-Reihenfolge zugeordnet werden.
Eine Abfrage stellt man ein, indem man im Suchfeld der Tabelle
einen Such-Begriff oder Suchausdruck eingibt oder im Dialog "Erweiterte
Suche" etwas einstellt und dann im Report-Dialog die Checkbox
"
Mit
Suchabfrage" setzt. Man kann auch mit dem “...”-Knopf
direkt zum Dialog “Erweiterte Suche” gelangen, wo dann die dort definierte Suchbedingung
dem Report zugeordnet wird.
Eine Sortierreihenfolge stellt man entsprechend ein, indem man die Tabellendarstellung
durch einen oder mehrere Klicks auf die Spaltentitel sortiert oder im Dialog “Sortierung”
diese einstellt und dann im Report-Dialog die Checkbox "
Mit
Sortierung" drückt. Wahlweise
kann man mit dem “...”-Knopf direkt zum Dialog “Sortierung” gelangen, wo dann
jede eingestellte Sortierung dem Report zugeordnet wird.
Bei Klick auf einen Report wird automatisch eine etwa zugeordnete Abfrage bzw. Sortierreihenfolge
auf das Datenbankfenster angewandt.
Tip: Da man dieselbe Reportvorlage auch mehrfach in die Reportliste aufnehmen kann,
kann man eine Reportvorlage auch mit verschiedenen Abfragen und Sortierreihenfolgen
ablegen.
7.3 Neue Feldtypen „Web-Adresse
(URL)“ und „E-Mail-Adresse“
Eine Internet-Adresse, www-Adresse oder auch Web-Adresse ("www": world wide web;
auf Computer-Fachchinesisch heißen diese Adressen auch "URL", von "Universal
Resource Locator") ist eine normale Zeichenkette. Vorn steht meist ein "www." (muß aber
nicht, man findet auch Internet-Adressen ohne "www"). Am hinteren Ende trägt die Adresse,
durch Punkt abgetrennt, die sog. "top level domain" - in der Regel also ein ".com" oder
ein ".de" oder ein anderes Landeskürzel oder Kürzel, das mehr oder weniger auf die Verwendung
hinweist (".org" für Organisation, ".info" für information usw.). Bei der Eingabe
sind keine Leerzeichen erlaubt.
Eine E-Mail-Adresse ist eine Zeichenkette, die die Form User@host.domain haben muss.
Leerzeichen sind nicht erlaubt, und im Eingabeformular erscheint eine Meldung, wenn das
@ fehlt oder kein Punkt vorhanden ist.
Nutzen können Sie das Ganze, indem Sie im Eingabeformular per
Doppelklick oder per
Kontextmenü eines Feldes dieser neuen Typen den Browser bzw. das Email-Programm
starten, das im System angemeldet ist.
7.4 MacOS - Neuer Look für Tabellen
Datenbank-Tabellen werden jetzt im System-angepaßten Aqua-Look dargestellt.
Natürlich ist dies nur ein Auszug; Papyrus ELF bietet noch etliche weitere Neuerungen.
Wie Sie Papyrus ELF als Upgrade oder auch als Neukauf bestellen können, erfahren Sie auf
unserer Preisliste, bestellen können Sie in unserem
abgesicherten Bestellformular, in dem Sie eine
Daten-geschützte Bestellung vornehmen können.
Die Funktionalitäten zu vorangegangenen Upgrade-Sprüngen finden Sie, wenn
Sie diesem Link Funktionserweiterungen in den
Vorgänger-Versionen folgen.