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| DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1695] |
Mo, 28 Juli 2008 08:24  |
Linguist
Beiträge: 149 Registriert: April 2008
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@Martens, Christian:
Wie gesagt, ich bin weder Progamm- noch DTP-Profi. Mein Verständnis von den genannten Themen rührt aus der Zeit, als das DTP-Feld (jedenfalls was die professionellen Programme angeht) noch relativ stabil eingeteilt war.
Der Adobe-Pagemaker war quasi das Allround-DTP-Programm, vor allem für mehrspaltige Dokumente wie Zeitungen o.ä.
Framemaker war das gängige DTP-Programm für Bücher, also normaler, einspaltiger Textfluss ohne viel Firlefanz, dafür gute Index- und Verzeichniserstellungsfähigkeiten (etw. geringer im Umfang passte in diese Kategorie auch Ventura).
QuarkXPress war das, was du Martens scheinbar als DTP-Programm und du Christian als Layout-Programm verstehst, nämlich ein Programm für farbig bebilderte Zeitschriften (z.B. die ganzen Computerzeitschriften) mit völlig freien Layout-Fähigkeiten.
Aber DTP-Programme waren sie - im Gegensatz zur reinen Textverarbeitung (Word, Word Perfekt usw.) mit ihren begrenzten Formatierungsmöglichkeiten - alle, da mit ihnen am heimischen PC eben veröffentlicht werden konnte.
Vielleicht rührt daher unser Missverständnis, zumal ich die heutige Programmvielfalt nicht wirklich kenne.
Was mich aus der Perspektive des Anwenders (Stichwort: Benutzerfreundlichkeit) interessiert (ich konnte das bisher nicht aus eurer Argumentation entnehmen) ist das:
Welche Vor- und welche Nachteile VOM PRINZIP HER haben:
a) stammseiten/musterseiten-orientierte Layoutprogramme (Papyrus)?
b) Layoutprogramme mit frei verketteten, einstellbaren Textrahmen (QuarkXPress?)?
c) Layoutprogramme, die komplett auf der Basis freier Absatz-Stile arbeiten (Ventura)?
d) Layoutprogramme, die auf rahmenbasiertem Konzept mit offenen Standards aufbauen (?) ?
e) …was gibt’s noch?
Computer sind schnell. Gute Gedanken sind langsam. (Peter Bamm)
[Aktualisiert am: Mo, 28 Juli 2008 10:18] Den Beitrag einem Moderator melden
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| Re: DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1734 ist eine Antwort auf Beitrag #1731] |
Mi, 30 Juli 2008 08:44   |
Linguist
Beiträge: 149 Registriert: April 2008
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Nicht zuletzt nach den Pleiten, Pech und Pannen mit Papyrus stellt sich mir natürlich die Frage nach einer Alternative, die meine Zwecke erfüllt. Diese sind in erster Linie:
Wissenschaftliche Texte schreiben und möglichst ohne großen Aufwand so formatieren, dass die Vorgaben die gängigen Taschenbuchformate in der Wissenschaftsliteratur damit abgedeckt sind.
Ohne großen Aufwand heißt für mich, dass das Programm all jene Funktionen (Tabellen, Formeln, Fuß-/Endnoten, Autoren-, Sach- und Tabellenregister etc.) automatisiert hat, welche im Bereich der geistes- und humanwissenschaftlichen Literatur gängig sind.
Dabei sollte das Programm weitgehend automatisierte Index- und Verzeichniserstellungen in dem Sinn beherrschen, dass beispielsweise ein einmal erstelltes Gesamt-Literatur- oder Autorenverzeichnis als eine Art alphabetisierbare tabellarische Datenbank fungiert, von bzw. nach der nach Belieben Datensätze mittels Markierung verschoben werden können. Es sollte dabei auch fähig sein, als Text geschriebene Datensätze automatisch zu tabellarisieren.
Grundsätzlich sollte es also die fünf gängigen Taschenbuchformate als Formatvorlage beherrschen, und zwar so, dass ein Mausklick genügt, um einen unter bestimmten und immer wiederkehrenden Einstellungsparametern (z.B. Absatzabstände oder -einrückungen etc.) geschriebenen Text sofort in Buchform XY zu verwandeln, so dass er unmittelbar als pdf-Datei versendungsfertig wäre.
Ein für mich annehmbares zeitliches Aufwandsverhältnis von Schreib- zu Formatier-/LayOut-Arbeit wäre dabei beispielsweise eines von 95 : 5 (also max. 5% Formatieraufwand bis zum fertigen Buch).
Ich will also weder einen Layout-Schönheitswettbewerb o.ä. gewinnen noch bebilderte Kataloge oder Kinderbücher etc. kreieren, sondern ganz simpel und einfach einspaltige Texte mit Fuß- und Endnoten schreiben, in denen mal die eine oder andere Tabelle oder das eine oder andere kleine Diagramm vorkommen kann.
Nachem mir Papyrus für genau diese Aufgaben als ideal empfohlen worden war - ein Bild, das immer mehr zu bröseln beginnt - sollte ich vielleicht doch mal den Sprung wagen in Richtung Framemaker oder InDesign (in der Hoffnung auch ohne größere Layoutbastlereien zurecht zu kommen). Was meint ihr...?
@Martens:
| Zitat: | Es gibt auch sonst einiges, was ich im Vergleich zu Quark vermisse. Doch das ist eine ganz andere Preisklasse. Und der Verwendungszweck ist oft ein anderer.
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Ich habe die kostenlos downloadbare Quark 5.5 Version. Lohnt es sich aus deiner Sicht, Martens, sich da mal reinzuarbeiten (ist ja immer ne Heidenarbeit neue Programme zu kapieren) oder ist diese ältere Version für meine Zwecke schon zu schwach auf der Brust?
Computer sind schnell. Gute Gedanken sind langsam. (Peter Bamm)
[Aktualisiert am: Mi, 30 Juli 2008 08:53] Den Beitrag einem Moderator melden
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| Re: DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1738 ist eine Antwort auf Beitrag #1734] |
Mi, 30 Juli 2008 12:44   |
pascal
Beiträge: 67 Registriert: April 2008
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| Linguist schrieb am Mi, 30 Juli 2008 08:44 | Ohne großen Aufwand heißt für mich, dass das Programm all jene Funktionen (Tabellen, Formeln, Fuß-/Endnoten, Autoren-, Sach- und Tabellenregister etc.) automatisiert hat, welche im Bereich der geistes- und humanwissenschaftlichen Literatur gängig sind.
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Du möchtest TeX benutzen, denn da findet man das alles. Ist zwar kein WYSIWYG, aber dafür kommt hinten auch immer das raus, was man vorne definiert hat -- also genau das, was Du suchst. Keine großen Formatierungsaufgaben, kompromisslos auf den Inhalt fokussiert und ein echtes Textsatzsystem. Und weil die Verzeichnisse ebenfalls alle automatisch erstellt werden und faktisch keinerlei Eingriff erfordern, erfüllt es alle Deine Anforderungen. Es gibt keine Software, die für die Erstellung von Büchern -- vor allen Dingen im wissenschaftlichen Bereich (Formeln, Abbildungen, Zeichnungen) besser geeignet wäre.
| Linguist schrieb am Mi, 30 Juli 2008 08:44 | Ich habe die kostenlos downloadbare Quark 5.5 Version. Lohnt es sich aus deiner Sicht, Martens, sich da mal reinzuarbeiten (ist ja immer ne Heidenarbeit neue Programme zu kapieren) oder ist diese ältere Version für meine Zwecke schon zu schwach auf der Brust?
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Bin zwar nicht direkt angesprochen, aber nach dem, was ich bisher von Dir gelesen habe, wirst Du damit absolut nicht glücklich werden -- denn es ist für die Erstellung von Büchern dann doch eher weniger zu gebrauchen... Guck mal in diversen Foren, wenn suizidgefährdete Quark-Nutzer verzweifelt Lösungen suchen... ...und stabil ist auch ein Wort, das man in diesem Zusammenhang nicht benutzen kann... ...besser als Papyrus ist es auf keinen Fall, wenn es ums Schreiben von Büchern geht...
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| Re: DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1742 ist eine Antwort auf Beitrag #1738] |
Mi, 30 Juli 2008 13:50   |
Linguist
Beiträge: 149 Registriert: April 2008
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Danke für den Tipp, Pascal...
Ich habe mich mal ganz kurz auf der Seite
http://user.uni-frankfurt.de/~muehlich/tex/wordvslatex.html
umgesehen.
Aufgrund dessen, was ich dort so bezügl. TeX/Latex lese, stellt sich mir als erstes die gleiche Frage, die ich mir vor dem Kauf von Papyrus stellte:
Kann ich weiterhin alle meine Schreibarbeiten mit dem von mir gewohnten und eben auch kundenweit verbreiteten (und in der neuen Version nicht mehr binär kodierten, sondern xml-fähigen) MS Word erledigen und Tex/Latex nur fürs Layout und zum Erstellen der Verzeichnisse/Indices etc. verwenden oder klappt auch hier der Export von Word nach TeX/Latex nur in der Theorie, so dass Grafiken, Fuss-/Endnoten u.a. Word-formatierte und damit Word-spezifische Eigenheiten nicht wordspezifisch übernommen werden?
Falls nein, wie hoch schätzt du die Einarbeitungszeit in TeX/Latex im Vergleich zu Papyrus?
Computer sind schnell. Gute Gedanken sind langsam. (Peter Bamm)
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| Re: DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1746 ist eine Antwort auf Beitrag #1742] |
Mi, 30 Juli 2008 15:16   |
pascal
Beiträge: 67 Registriert: April 2008
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| Linguist schrieb am Mi, 30 Juli 2008 13:50 | Erstellen der Verzeichnisse/Indices etc. verwenden oder klappt auch hier der Export von Word nach TeX/Latex nur in der Theorie, so dass Grafiken, Fuss-/Endnoten u.a. Word-formatierte und damit Word-spezifische Eigenheiten nicht wordspezifisch übernommen werden?
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Es gibt keinen Export nach Word, weil es keine Textverarbeitung gibt, die den Leistungsumfang von TeX auch nur ansatzweise erreichen kann. Umgekehrt geht es auch nur mit ziemlichen Umstand. Aber, das soll ja auch nicht Sinn der Aktion sein, denn das, was da hinten rauskommt ist direkt druckfertig und muss nicht mehr nachbearbeitet werden.
| Linguist schrieb am Mi, 30 Juli 2008 13:50 | Falls nein, wie hoch schätzt du die Einarbeitungszeit in TeX/Latex im Vergleich zu Papyrus?
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Ich kann Dir sagen, dass ich für ein hinreichendes Grundwissen Freitags begonnen habe und Sonntags dann ein fertig gesetztes 100-Seiten Dokument inklusive Grafiken, Formeln, Tabellen (gedreht, ohne dabei die Seitenzahlen mitdrehen zu müssen), Verzeichnissen, Literaturverzeichnis inkl. Verweise im Dokument nach den Vorgaben des Auftraggebers, Stichwortverzeichnis, erste Seiten römisch, den Rest arabisch nummeriert, plus Anhang, etc... fertig hatte. Es ist nämlich deutlich einfacher als es aussieht und man lernt es sehr schnell zu schätzen, dass man sich eben nicht um diesen ganzen Layoutkram ständig kümmern muss.
Der Inhalt war allerdings bereits vorgegeben, aber mein Problem war da wirklich, dass kein anderes Programm es schafft halbwegs brauchbare Formeln in den Text zu integrieren (und auch noch für ein Verzeichnis zu nummerieren)... ...für Bücher und wissenschaftliche Arbeiten gibt es meiner Meinung nach (und ich bin damit absolut nicht allein) kein besser geeignetes Werkzeug. Allerdings ist es wirklich *speziell* für den Textsatz gedacht und weder für das Zusammenspiel mit einer Textverarbeitung geeignet noch gedacht.
[Aktualisiert am: Mi, 30 Juli 2008 15:17] Den Beitrag einem Moderator melden
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| Re: DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1747 ist eine Antwort auf Beitrag #1746] |
Mi, 30 Juli 2008 15:22   |
Linguist
Beiträge: 149 Registriert: April 2008
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Vielen Dank pascal...
Ich habe mir jetzt mal probeweise die Version ProteXt 2.2 heruntergeladen (schien mir die neueste zu sein).
Leider lässt sie sich nicht installieren, da sie immer nach dem Adobe Reader nachfragt, der aber auf meinem System in der 8.1-Version installiert ist.
Ist ProteXt jetzt das falsche Programm oder stimmt sonst etwas nicht...???
Nachtrag:
Sorry, da war ich wohl an der falschen Stelle...
Computer sind schnell. Gute Gedanken sind langsam. (Peter Bamm)
[Aktualisiert am: Mi, 30 Juli 2008 15:26] Den Beitrag einem Moderator melden
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| Re: DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1748 ist eine Antwort auf Beitrag #1746] |
Mi, 30 Juli 2008 15:31   |
glucose
Beiträge: 791 Registriert: Januar 2008 Ort: Berlin
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| Zitat: | Ich kann Dir sagen, dass ich für ein hinreichendes Grundwissen Freitags begonnen habe und Sonntags dann ein fertig gesetztes 100-Seiten Dokument inklusive Grafiken, Formeln, Tabellen (gedreht, ohne dabei die Seitenzahlen mitdrehen zu müssen), Verzeichnissen, Literaturverzeichnis inkl. Verweise im Dokument nach den Vorgaben des Auftraggebers, Stichwortverzeichnis, erste Seiten römisch, den Rest arabisch nummeriert, plus Anhang, etc... fertig hatte.
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Kann man erfahren, welche Anleitung oder welches Buch Du für dieses Unterfangen verwendet hast?
Ich habe selbst auch mal ein Papyrusdokument zum Spaß und zum Kennenlernen nach LaTeX übertragen, fand aber das Zusammensuchen der Dokumentation recht mühsam. An einem Punkt habe ich dann doch aufgegeben, nämlich als mein Dokument eine weitere Gliederungsebene brauchte und ich den passenden Befehl dafür nicht gefunden habe. chapter, section, subsection, subsubsection sind einfach, aber was kommt danach?
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| Re: DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1749 ist eine Antwort auf Beitrag #1747] |
Mi, 30 Juli 2008 16:12   |
Linguist
Beiträge: 149 Registriert: April 2008
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Jetzt bin ich etwas verwirrt. TeX selber ist angeblich noch gar kein lauffähiges Programm. Dazu bedarf es an den Schreiber und seine Verwendungszwecke angepasste Makros (*seuf*, ich ahne Übles...).
Hier scheint nun eine Vielfalt meine Einfalt erdrücken zu wollen:
MikTex, LaTex, ProTeXt, ConTeXt, TeX Life u.dgl. mehr wollen scheinbar ausgewählt werden (ProTeXt [700Mb] hatte ich schon runtergeladen, lässt sich aber nicht anwerfen).
Dann schwirren mir TeX-Oberflächen um die Ohren (WinEdt. soeben runtergeladen) usw.
Könnt ihr Experten mir bitte sagen, wo ich die Version, die ihr mir empfehlt, runterladen kann?
Computer sind schnell. Gute Gedanken sind langsam. (Peter Bamm)
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| Re: DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1751 ist eine Antwort auf Beitrag #1748] |
Mi, 30 Juli 2008 17:00   |
pascal
Beiträge: 67 Registriert: April 2008
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| glucose schrieb am Mi, 30 Juli 2008 15:31 | Kann man erfahren, welche Anleitung oder welches Buch Du für dieses Unterfangen verwendet hast?
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Zum Einlesen oder das, was gesetzt werden sollte? Oha... Zum einen gab es von der Fernuni Hagen ein sehr brauchbare Einstiegshilfen, dann natürlich das, was die Amis so anzubieten haben -- da gibt es tonnenweise Material. Und mit die wichtigste Lextüre dürfte die Dokumentation zu KOMAscript sein, denn damit spart man sich sehr viel Arbeit...
...was das alles aber im Details gewesen ist müsste ich jetzt erstmal raussuchen... Die ganzen Anleitung müssten hier noch gebunden rumfliegen...
| glucose schrieb am Mi, 30 Juli 2008 15:31 | nämlich als mein Dokument eine weitere Gliederungsebene brauchte und ich den passenden Befehl dafür nicht gefunden habe. chapter, section, subsection, subsubsection sind einfach, aber was kommt danach?
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paragraph, subparagraph und bei KOMAscript gibts noch den minisec.
Für mehr Verschachtelung ist dann Handarbeit nötig, bzw. eine Erweiterung dessen Name ich nicht kenne, weil die vorhandenen Verschachtelungstiefen bisher immer ausreichend waren.
Aaaaber... Ich fürchte, das ist hier der falsche Ort für solche Diskussionen...
[Aktualisiert am: Mi, 30 Juli 2008 17:47] Den Beitrag einem Moderator melden
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| Re: DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1756 ist eine Antwort auf Beitrag #1734] |
Mi, 30 Juli 2008 22:37   |
Martens
Beiträge: 40 Registriert: Februar 2008 Ort: Osterholz-Scharmbeck
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Hallo Linguist
Ein Programm, wo alles auf Knopfdruck funktioniert, gibt es, glaube ich, nicht. Und in allen Programmen ist eine gewisse Vorarbeit nötig, damit nachher alles läuft. Ich denke, mit den aktuellen DTP-Programmen InDesign und Quark sollte es möglich sein, Bücher zu erstellen. InDesign soll angeblich Word in der aktuellen Version lesen können. Wie es dann mit Inhaltsverzeichnis und Fußnoten, Stilvorlagen etc. bestellt ist kann ich nicht sagen. Stilvorlagen aus älteren Word-Dokumenten werden übernommen. Die Arbeitsweise von DTP-Programmen weicht natürlich etwas ab im Vergleich zu Word. Da es sehr viel mehr Möglichkeiten zum Gestalten und Publizieren gibt. Sowohl Quark mit CopyDesk, als auch Adobe mit InCopy, bieten Redaktionssysteme an. Dazu kann ich aber nichts sagen, weil ich diese Programme gar nicht kenne.
LaText finde ich vom Prinzip her nicht schlecht. Habe vor etlichen Jahren mal mit so einem ähnlichen Programm gearbeitet. In der jetztigen Form ist es mir zu komplziert, da die ganze Beschreibung und das formatieren über Textbefehle läuft. Ist noch mal was anderes.
Mit freundlichen Grüßen
Heinz-Jürgen Martens
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| Re: DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1757 ist eine Antwort auf Beitrag #1755] |
Do, 31 Juli 2008 01:21   |
othello
Beiträge: 47 Registriert: Juli 2008 Ort: München
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Hallo Martens:
| Zitat: | Mit verknüpften Rahmen auf der Dokumentenseite würde ich mir das alles sparen.
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ist schon richtig. Zur Not kannste auch mal mit den Fingern essen, aber auf Dauer sind Messer und Gabel schon ’ne ganz feine Sache. Letztlich bleibt Papyrus in erster Linie eine Textverarbeitung mit eher rudimentären DTP-Fähigkeiten – auch wenn die in vielen Hinsichten über das hinausgehen, was andere Textverarbeiter so bieten (verknüpfte Rahmen auf der Dokumentebene kann allerdings auch Word).
Aber für den kleinen DTP-Spaß zwischendurch gibt’s doch durchaus preiswerte/kostenlose Alternativen. Ich weiß jetzt natürlich nicht, ob Du auf dem Mac oder auf dem PC arbeitest. Für den Mac hatte ich, glaube ich, Pages schon erwähnt. Das bietet eine wirklich gelungene Synthese aus beidem – DTP und Word Processing. Dokumente mit mehr als 1000 Seiten inkl. Anmerkungen, (numerierten) Abbildungen etc. – kein Problem. Professionelle Zeitschriftenlayouts, in Rekordzeit erstellt – auch kein Problem. (Das einzige wirkliche Problem in der deutschen Version ist die völlig unzulängliche Silbentrennung.)
Sowohl auf dem PC als auf dem Mac gibt’s mit Viva Press ein hochprofessionelles DTP-System kostenlos. Ebenfalls kostenlos und ungefähr genauso mächtig ist die Open-Source-Lösung Scribus (für Linux, Windows, Mac OS, OS/2...). Da kannste Dich mit Papyrus dann wirklich auf das konzentrieren, was Papyrus besser kann.
| Zitat: | Öffne mal das Beispiel-Dokument Zeitung.pap und spiele beim 3sp Artikel ein wenig mit Schriften Schriftgröße.
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Nichts gegen die Beispielsvorlagen von Papyrus. Als Abschreckungswaffen sind sie kaum zu toppen. 3 Leute, denen ich von Papyrus erzählt hatte, haben mich nach einem Blick in diese »Galerie« gefragt, ob ich einen Vogel hätte. Das waren freilich professionelle Grafikdesigner. Aber auch, wem’s sonst vor gar nichts graust, dem stehen spätestens bei »Zeitung.pap« die Haare zu Berge.
Schade eigentlich; solche Vorlagensammlungen wären eine tolle Chance, die Stärken eines Programms so richtig zu zelebrieren. Und sie könnten über die Jahre weg ständig wachsen, auch wenn man auf jede einzelne Vorlage viel Zeit und Mühe verwendet.
Grüße
Christian
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| Re: DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1759 ist eine Antwort auf Beitrag #1734] |
Do, 31 Juli 2008 03:24   |
othello
Beiträge: 47 Registriert: Juli 2008 Ort: München
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Hallo Linguist,
| Zitat: | Ohne großen Aufwand heißt für mich, dass das Programm all jene Funktionen (Tabellen, Formeln, Fuß-/Endnoten, Autoren-, Sach- und Tabellenregister etc.) automatisiert hat, welche im Bereich der geistes- und humanwissenschaftlichen Literatur gängig sind.
Dabei sollte das Programm weitgehend automatisierte Index- und Verzeichniserstellungen in dem Sinn beherrschen, dass beispielsweise ein einmal erstelltes Gesamt-Literatur- oder Autorenverzeichnis als eine Art alphabetisierbare tabellarische Datenbank fungiert, von bzw. nach der nach Belieben Datensätze mittels Markierung verschoben werden können. Es sollte dabei auch fähig sein, als Text geschriebene Datensätze automatisch zu tabellarisieren.
Grundsätzlich sollte es also die fünf gängigen Taschenbuchformate als Formatvorlage beherrschen, und zwar so, dass ein Mausklick genügt, um einen unter bestimmten und immer wiederkehrenden Einstellungsparametern (z.B. Absatzabstände oder -einrückungen etc.) geschriebenen Text sofort in Buchform XY zu verwandeln, so dass er unmittelbar als pdf-Datei versendungsfertig wäre.
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Sorry, daß ich Dich so ausführlich zitiere (obwohl das ja eigentlich eine Ehre ist) – aber so kann ich besser zusammenfassen, worum es Dir geht. Du hättest gern die Fähigkeiten aller Textverarbeitungsprogramme auf dem Markt und die Fähigkeiten aller Layout-Programme auf dem Markt kombiniert in einem einzigen Programm. Dieses sollte dann auch noch alle Gestaltungslösungen, die Tausende von Grafikern in aller Welt im Lauf der Jahrzehnte geschaffen haben, auf Knopfdruck zur Verfügung stellen. Das wär’s dann eigentlich schon... Ist aber trotzdem ein ziemlich seltenes Biest. Und furchtbar schwer zu fangen. Nennt sich eierlegende Wollmilchsau...
Ich glaube, Dein Wunsch beruht auf der Vorstellung von »Standards«, die irgendwie »schon da sind«. Aber alles, was »da ist«, ist zuvor von jemandem geschaffen worden. Man könnte eine lesenswerte Geschichte allein darüber schreiben, welche Mühe Kommunikationsdesigner in den letzten Jahrzehnten oder den letzten hundert Jahren darauf verwandt haben, informationen ansprechend, übersichtlich, ökonomisch etc. in Tabellenform zu bringen. Ditto für Diagramme. Jede dieser Geschichten könnte/würde mehrere Bände umfassen. Und jeder Gestalter, der was auf sich hält, bemüht sich, zu dieser Geschichte was beizutragen und Lösungen zu finden, die optimal auf die jeweilige Aufgabe zugeschnitten sind (»dem geistigen Gehalt eine adäquate äußere Form zu geben«). Die Programmdesigner bei Quark und Adobe wetteifern darum, den Gestaltern möglichst mächtige Funktionen dafür zur Verfügung zu stellen. Daher kommt die »Kompliziertheit«, die Du beklagst. Aber diese Arbeitsteilung ist gewollt – und auch sinnvoll. Das Ergebnis ist die Vielfalt an Gestaltungslösungen für Tabellen, Diagramme etc., denen Du in der Literatur begegnest.
Natürlich gibt es ein paar elementare Grundformen, die Dir die meisten Programme vorgefertigt, sozusagen als kleinster gemeinsamer Nenner, anbieten. Kein professioneller Buchgestalter wird die eins zu eins übernehmen. Als Laie solltest Du dich nicht scheuen, es zu tun, und vielleicht ein, zwei Dinge zu ändern, die Dich stören. Was Du nicht erwarten kannst, ist, daß das Programm Dir auf Knopfdruck die Lösungen der Profis »ausspuckt«.
Und ebensowenig solltest Du erwarten, daß Dein Programm alles kann. Auch die Platzhirsche unter den Layout-Programmen – Quark, InDesign, in seiner speziellen Nische Framemaker – haben jeweils ihre Stärken und Schwächen. Ein geübtes Auge sieht vielen Publikationen auf Anhieb an, womit sie gestaltet wurden. Es gibt sowas wie einen Quark-Look, einen InDesign-Look und (oft ziemlich ausgeprägt) einen Framemaker-Look.
Der richtige Weg ist deshalb der umgekehrte: Guck Dir an, welches Programm für Deine Aufgabe insgesamt wahrscheinlich am besten geeignet ist. Als Schreiber solltest Du dich dabei m.E. auf Textverarbeitungen konzentrieren und die Layoutprogramme denen überlassen, die sowas beruflich und vielleicht aus Berufung machen. Dann such nach Lösungen oder Kompromissen für die Aufgaben, bei denen die Textverarbeitung auf Anhieb nicht leistet, was Dir vorschwebt. Die gibt es immer. Fast immer gibt’ aber auch Alternativen und kreative Auswege. (Wenn Dir allerdings lange Fußnoten ein zentrales Anliegen sind, bist Du bei Papyrus an der falschen Adresse, und wenn Du hochwertige Farbreproduktionen benötigst, kannst Du Word vergessen etc.)
Im Anschluß – also noch bevor Du zu schreiben beginnst – bastelst Du dir eine Vorlage, die die wesentlichen Dinge enthält, die Du voraussichtlich benötigst. Im Verlauf der Arbeit kommt sicher noch einiges dazu, woran Du vorher nicht gedacht hast, aber das macht nichts. Auf die Weise mußt Du, wenn die Schreibarbeit beendet ist, kaum noch was »formatieren«. Es reichen Detailkorrekturen und etwas kosmetischer Feinschliff.
Dazu noch ein Ratschlag: verwende Formatvorlagen für alles. Vielleicht kommst Du im Lauf der Arbeit zu dem Schluß, daß Deine fettgedruckten Hervorhebungen viel zu aufdringlich wirken und hättest sie lieber kursiv statt fett. Hast Du für das Fettgedruckte eine Stilvorlage »Hervorhebung« verwendet, genügen für die Umstellung im ganzen Buch wenige Mausklicks.
Und noch was: für viele Dinge, die Programme nicht beherrschen, gibt’s Zusatzprogramme, die genau darauf spezialisiert sind. Z.B. EndNote für Literaturverzeichnisse und wissenschaftliche Zitierweisen, das bspw. mit Word oder Mellel ziemlich gut zusammenarbeitet; im Hinblick auf Papyrus fehlt mir da die Erfahrung. (Die mitgelieferte Literaturverwaltung ist nach flüchtigem Drübergucken eher rudimentär und für den »Heimbedarf« geeignet; für professionelle Zitierweisen in Kurz- und in Langform müßte man wohl noch einige Arbeit in das Teil investieren. Könnte sich möglicherweise aber sehr lohnen).
Kannste damit was anfangen?
Grüße
Christian
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| Re: DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1762 ist eine Antwort auf Beitrag #1759] |
Do, 31 Juli 2008 10:08   |
Linguist
Beiträge: 149 Registriert: April 2008
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Othello,
Zunächst liegt wohl ein Missverständnis vor. Ich will und brauche auch kein hochgezüchtetes Sammelsurium aller DTP-Programme, um sozusagen das Beste von jedem für mich zu reservieren - im Gegenteil. Worauf ich hinaus wollte war einfach die Automatisierung von gängigen Buchformaten.
In meiner Fachbibliothek stehen ca. 2000 fachwissenschaftliche Taschenbücher, die von minimalen Größenunterschieden (die 5 gängigen Taschenbuchgrößen) abgesehen alle gleich aufgebaut sind. In ihnen steht Text, der sich in Kapitel, Unterkapitel und Absätze gliedert – alle mit einem mehr oder weniger gleichen Abstand. Sie alle haben ein Literatur- und Autorenverzeichnis sowie einen Sachindex.
Wenn ich in Buchhandlungen gehe und mir die Fachliteratur ansehe, so ist es das gleiche Bild. In meinen Fachgebieten hast du keine Bildchen, selten Diagramme und Tabellen – meist nur stinknormalen Text.
Da muss es doch möglich sein, diesem „Quasi-Standard“, denn das ist es einfach (auf die tausend anderen Buchtypen brauche ich da nicht einzugehen), innerhalb einer bestimmten fachwissenschaftlichen Literatur ein Programm anpassen zu können, das genau diesen Standard auf Knopfdruck umsetzt.
Kein Mensch würde sich beklagen, wenn dann hier und dort im Detail noch etwas verändert werden müsste. Ebenso wenig ist das meist reflexartig einsetzende Automatisierungsklagen angebracht, denn jenseits dieser Fachbuch-Automatisierung muss es ja ebenfalls möglich sein, den fertigen Buchtext mit Handarbeit an die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen. Auch Automatismen lassen sich - bei Bedarf - von Hand steuern...
Beispiel:
Ich rufe die gängigen Formatvorlagen bei Word auf, z.B. „moderner Brief“. Nun schreibe ich in das bereits verlegte Geleise „moderner Brief“ meinen Brieftext. Wenn ich nun will oder Bedarf besteht, kann ich die vorgelegten Automatismen mit ganz einfachen und vom Schreiben her bekannten Mitteln verändern und das Ganze als neue Dokumentenvorlage wieder abspeichern (meist speichere ich es gleich mit Brief ab und lösch beim nächsten mal nur meinen alten Brief).
Genau so simpel stelle ich es mir mit dem genannten „Quasi-Standard“ der gängigen Taschenbücher vor, nur eben umfangreicher.
Das könnte dann schematisch (und programmtechnisch) so aussehen (laienhaft, ich weiß):
[Schmutztitel]
…
[Schmutztitel-Rückseite]
…
[Haupttitel]
…
[Impressum]
…
[Inhaltsverzeichnis]
…
[evtl. Forsetzung Inhaltsverzeichnis]
…
[Vorwort/Einleitung]
…
[Haupttext]
…
[Kapitel 1]
…
[Unterkapitel 1]
…
[Kapitel n]
…
[Unterkapitel n]
…
…
usw.
…
[evtl. Nachwort/Schlussbemerkungen]
…
[Indexierungsteil]
(automatisiert wie z.B. in den TeX-Programmen)
[Literaturverzeichnis]
…
[evtl. Autorenverzeichnis]
…
[Sachverzeichnis(se)]
…
In diese bepunkteten Freiräume braucht der Autor dann nur seinen Text zu schreiben. Fußnoten, evtl. Tabellen oder Diagramme wie bei Word als Fließtext mit einbinden, und schon steht im Prinzip das Buch.
Da und dort kann man nun, so für nötig befunden, an den Feinheiten arbeiten – keine Frage, aber das grobe Gerüst hält und sieht nach Buch aus. Mehr brauch ich nämlich nicht.
Was mir programmtechnisch vorschwebt, ist ein um diese Automatismen verbessertes TeX, wo eben die gängigen Formatierbefehle – eben weil sie gängig sind – schon vorgegeben sind und der arme Schreiber nur noch dazwischen schreiben bzw. seinen fertigen Text abschnittsweise reinkopieren muss.
So ähnlich (nur umfangreicher) wie die Eingabemaske in diesem Forum, wo ich ja auch nicht erst beispielsweise einen Hyperlink als Hyperlink formatieren muss, sondern einfach auf den Hyperlink-Icon drücke und fertig...; analog dazu könnten ja auch unterschiedliche Absatz-Icons, Kapitel- bzw. Unterkapitel-Icons, Verzeichniserstellungs-Icons usw. programmiert werden.
So stelle ich mir anwenderfreundliches Buchschreiben vor. Wer gerne Layouten will, soll layouten, aber wer lieber schreiben will, der soll auch bloß mit Schreiben zum Ziel kommen. Das ist meine Philosophie.
Ich hoffe, nun kannst du damit etwas anfangen…
Computer sind schnell. Gute Gedanken sind langsam. (Peter Bamm)
[Aktualisiert am: Do, 31 Juli 2008 11:45] Den Beitrag einem Moderator melden
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| Re: DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1764 ist eine Antwort auf Beitrag #1756] |
Do, 31 Juli 2008 13:25   |
Linguist
Beiträge: 149 Registriert: April 2008
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Senior Member |
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@Martens:
| Zitat: | Ein Programm, wo alles auf Knopfdruck funktioniert, gibt es, glaube ich, nicht. Und in allen Programmen ist eine gewisse Vorarbeit nötig, damit nachher alles läuft.
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Das ist mir klar, wobei die Vorarbeit für gewisse Standards vom Programmierer und nicht vom Anwender her kommen sollten.
| Zitat: | InDesign soll angeblich Word in der aktuellen Version lesen können. Wie es dann mit Inhaltsverzeichnis und Fußnoten, Stilvorlagen etc. bestellt ist kann ich nicht sagen.
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Letzteres wäre interessant, weil ich dann weiterhin mit einem mir bekannten Programm schreiben könnte und nur die LayOut-Automatismen über das DTP-Programm erledigen müsste (wobei ich nicht weiß, in wie weit InDesign hier anwenderfreundlich automatisiert ist).
| Zitat: | Sowohl Quark mit CopyDesk, als auch Adobe mit InCopy, bieten Redaktionssysteme an.
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Keine Ahnung was das nun wieder ist...???
| Zitat: | LaText finde ich vom Prinzip her nicht schlecht. Habe vor etlichen Jahren mal mit so einem ähnlichen Programm gearbeitet. In der jetztigen Form ist es mir zu komplziert, da die ganze Beschreibung und das formatieren über Textbefehle läuft.
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Dieses Gefühl beschleicht mich auch zunehmend, je mehr ich mich einzudenken versuche.
Aber es hat mir ein wenig den Blick geweitet für das, was ich brauche (oft ist man sich dessen gar nicht wirklich bewusst).
Vom Prinzip her bräuchte ich ein LaText, welches diese unseligen kryptischen Formatierungsbefehle für Standardvorlagen automatisiert und in zeitgemäße WYSIWYG-Mausklick-Befehle umgewandelt hat. So wie das Word mit dem htlm-Code für Internetauftritte auch gemacht hat, auch wenn da nicht immer alles klappt (aber nach dem Besuch eines einzigen Tages bei einem htlm-Programmierkurs habe ich dankend abgelehnt und gesagt, dass ich schreiben und nicht programmieren möchte!).
Computer sind schnell. Gute Gedanken sind langsam. (Peter Bamm)
[Aktualisiert am: Do, 31 Juli 2008 13:27] Den Beitrag einem Moderator melden
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| Re: DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1767 ist eine Antwort auf Beitrag #1766] |
Do, 31 Juli 2008 22:20   |
Linguist
Beiträge: 149 Registriert: April 2008
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Senior Member |
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@Martens:
| Zitat: | Quark 5 für umsonst und InDesign als Update-Version.
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Hallo Martens,
wärst du in der Lage einen Vergleich zwischen diesen beiden DTP-Programmen zu ziehen?
Computer sind schnell. Gute Gedanken sind langsam. (Peter Bamm)
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| Re: DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1768 ist eine Antwort auf Beitrag #1765] |
Do, 31 Juli 2008 22:40   |
Linguist
Beiträge: 149 Registriert: April 2008
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Senior Member |
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@glucose:
| Zitat: | Möglicherweise ist Lyx etwas passendes für Dich.
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Danke für den heißen Tip, glucose.
Ich hab mir Lyx heruntergeladen. Dabei will es ein komplettes Lyx-environment erstellen, was scheinbar mangels Druckertreiber - auf meinem Notebook ist kein Drucker installiert - nicht geht.
Hast du Erfahrung mit der Lyx-Installation?
Schönen Abend allerseits.
Computer sind schnell. Gute Gedanken sind langsam. (Peter Bamm)
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| Re: DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1769 ist eine Antwort auf Beitrag #1764] |
Fr, 01 August 2008 08:48   |
pascal
Beiträge: 67 Registriert: April 2008
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Member |
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| Linguist schrieb am Do, 31 Juli 2008 13:25 | Vom Prinzip her bräuchte ich ein LaText, welches diese unseligen kryptischen Formatierungsbefehle für Standardvorlagen automatisiert und in zeitgemäße WYSIWYG-Mausklick-Befehle umgewandelt hat.
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Hatte ich doch schon genannt... Das TeXniccenter ist hier sicherlich das Programm der Wahl, denn es bringt für unglaublich viele Funktionen bereits die entsprechenden Scripte mit.
Es wurde ja auch LyX vorgeschlagen, aber ausser für einen kurzen Zeitvertreib ist es leider vollkommen ungeeignet, weil es letztlich deutlich komplizierter ist als es mit einem Editor von Hand zu stricken. LyX kennt nur einen winzigen Teil von Erweiterungen, das bedeutet, dass Du alle zusätzlichen TeX-Module, die Du nutzen willst manuell dem LyX beibringen musst, damit der überhaupt in der Lage ist die Befehle anzunehmen und auch visuell darzustellen.
TeX ist nicht WYSIWYG-tauglich, daher scheiterten bisher wirklich alle Versuche eine solche Lösung zu erstellen. Selbst das immer mal wieder gern genannte Scientific Workplace macht zwar TeX, aber kann auch nur recht wenig...
Tools wie LyX etc. können letztlich nicht mehr als eine einfache Textverarbeitung -- das reicht aber nicht um die Möglichkeiten von TeX zu nutzen und für einen Anfänger ist LyX sicher die falsche Wahl, weil die Grenze der Möglichkeiten sehr, sehr schnell erreicht ist.
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| Re: DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1771 ist eine Antwort auf Beitrag #1769] |
Fr, 01 August 2008 11:48   |
Linguist
Beiträge: 149 Registriert: April 2008
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Senior Member |
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@Pascal:
| Zitat: | Das TeXniccenter ist hier sicherlich das Programm der Wahl, denn es bringt für unglaublich viele Funktionen bereits die entsprechenden Scripte mit.
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Hmmm, so manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass ihr Profis gerne von eurem Wissensstand ausgeht und - etwas sehr menschliches, was uns alle betrifft - dabei die vielen kleinen und größeren Schritte, Denkfallen, programmtechnischen Fangeisen usw. vergesst, durch die ihr euch bis zum gegenwärtigen Wissensstand habt durcharbeiten müssen .
Ich habe nun alles so halbwegs installiert (vor allem MiKTeX und TeXnicCenter und versuchte nun, so ein Script (fancyhdr) zu laden, um zu sehen, wie das aussieht.
Dazu drückte ich - wie im Tutorium beschrieben - Strg+F7 und F5, aber die Ausgabe unten sieht nicht viel anders aus als der kryptische Text oben. Zudem will er mich auf Fehler aufmerksam machen, obwohl ich doch ein fertiges, professionell erstelltes Script geladen hatte (siehe screenshot).
Das sind die Momente, wo man vor einem Berg steht und sich nach den Fleischtöpfen von Papyrus, Word & Co zurücksehnt und sich fragt:
Was ist besser (=weniger aufwändig): Layouter bei Papyrus, Word & Co oder Programmierer bei LaTex?...
Computer sind schnell. Gute Gedanken sind langsam. (Peter Bamm)
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| Re: DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1773 ist eine Antwort auf Beitrag #1771] |
Fr, 01 August 2008 17:24   |
pascal
Beiträge: 67 Registriert: April 2008
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Member |
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| Linguist schrieb am Fr, 01 August 2008 11:48 | Ich habe nun alles so halbwegs installiert (vor allem MiKTeX und TeXnicCenter und versuchte nun, so ein Script (fancyhdr) zu laden, um zu sehen, wie das aussieht.
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So wie das aussieht... So geht das nicht... Du hast eine Erweiterung geöffnet, die eigentlich nur eingebunden und dann verwendet werden muss...
Du musst etwas weiter unten anfangen... Zusatzmodule laden kommt später, denn sonst rennst Du vor eine Mauer bevor es wirklich losgehen kann... ...da fehlt nämlich noch einiges an Grundlagen, bevor man sich da ranwagen kann.
Hier mal die Links zu den empfehlenswerten Dokumenten... ...die und noch ein paar mehr hatte ich als Einstiegslektüre. Ich habe allerdings sehr schnell festgestellt, dass man sich zum einen einen riesigen Batzen Arbeit ersparen kann, sehr viele Module gar nicht benötigt und für Deutschland weitaus bessere Dokumente produzieren kann, wenn man sich sehr frühzeitig mit KOMAscript befasst -- denn dann kann man einige "Grundlagen" direkt überspringen...
http://www.fernuni-hagen.de/zmi/katalog/A026.shtml
http://www.tex.ac.uk/tex-archive/info/lshort/german/l2kurz.p df
ftp://tug.ctan.org/pub/tex-archive/info/beginlatex/beginlate x-3.6.pdf
http://www.fernuni-hagen.de/zmi/katalog/A027.shtml
http://tug.ctan.org/tex-archive/info/german/l2tabu/l2tabu.pd f
KOMA:
ftp://ftp.ctan.org/tex-archive/macros/latex/contrib/koma-scr ipt/scrguide.pdf
Und unter komascript.de findet sich eine sehr, sehr gute und umfangreiche deutschsprachige Quelle für alle möglichen Fragen zu Latex und KOMA für Anfänger und Fortgeschrittene...
Ich weiss schon, warum ich Foren nicht leiden kann... Das blöde Ding zerfrisst die Links... gnarf! Also bitte die Links manuell zusammenbasteln, so dass keine Leerzeichen darin enthalten sind... ...ich bastel da jetzt nicht mehr dran rum.
Und auch in dieser Reihenfolge... Und wirklich langsam anfangen und dann nach und nach steigern... Dann macht das auch Spass und das Konzept erschließt sich sehr, sehr schnell -- genau wie bei Papyrus...
Soo... Ich bin mal gespannt wie lange Ulli sich diese Fremdthreads noch anschaut... ...so ist zwar mal ein bisschen was los hier im Forum, aber mit Papyrus hat es ja nicht viel zu tun... ...da kann ich dann nur einladen, die Diskussion in die alte Newsgroup news:maus.computer.software.office.papyrus zu verlegen -- da stören solch völlig produktfremde Dinge nicht so... Oder auch nach news:de.comp.text.tex
[Aktualisiert am: Fr, 01 August 2008 17:27] Den Beitrag einem Moderator melden
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| Re: DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1775 ist eine Antwort auf Beitrag #1773] |
Fr, 01 August 2008 18:46   |
Linguist
Beiträge: 149 Registriert: April 2008
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Senior Member |
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Danke Pascal für die Links und Erklärungen. Es ist halt wie so oft im WWW nicht immer und überall selbsterklärend bzw. einer "philosophischen" Logik folgend
Zu deinem Einwand:
| Zitat: | Soo... Ich bin mal gespannt wie lange Ulli sich diese Fremdthreads noch anschaut... ...so ist zwar mal ein bisschen was los hier im Forum, aber mit Papyrus hat es ja nicht viel zu tun... ...da kann ich dann nur einladen, die Diskussion in die alte Newsgroup news:maus.computer.software.office.papyrus zu verlegen -- da stören solch völlig produktfremde Dinge nicht so... Oder auch nach news:de.comp.text.tex
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Also ich denke mal, dass es ganz natürlich ist, dass Kunden sich umhören und Vergleich ziehen wollen.
Aussagen wie, "das Produkt XY ist so-und-so" sind ja völlig nichtssagend, weil jede Art von qualitativen oder auch quantitativen Aussagen immer einen Vergleich braucht.
Beispiel: Nur im Vergleich zum Mond ist die Erde groß, aber sie ist niemals an sich groß. Und die Bayern sind auch nur im Vergleich zu den 60ern gut, nicht an sich usw.
Was wir hier versuchen zu eruieren, sind u.a. Fragen nach der vergleichsweisen Brauchbarkeit von Papyrus. Würden diese Vergleiche verboten, wären jegliche Aussagen zu Papyrus kaum aussagekräftig.
Außerdem, kaum jemand ist mit Papyrus zur Welt gekommen, sondern wir alle haben unser textverarbeitendes Vorleben und mit genau diesem vergleichen wir alle neuen Programme. Was immer ich im Moment mit Papyrus mache, ich vergleiche es immer mit Word, weil Word eben die Textverarbeitung ist, mit der ich Arbeitserfahrung habe. Nun bietet es sich in einem solchen Forum einfach an, Fragen zu stellen, wie Papyrus sich im Wettbewerb mit weiteren Programmen schlägt - das ist m.E. nur legitim.
Darüber hinaus ist Papyrus nicht so schlecht, dass es diesen Wettbewerb scheuen müsste, und andererseits ist es ebenfalls nur legitim, wenn sich potenzielle Kunden vorher erkundigen können, ob und falls ja wie sich ein Programm (hier Papyrus) für ihre Zwecke nutzen lassen würde. Es kann ja nicht im Sinn von Ulli sein, die Kundschaft bezügl. genau dieser wichtigen Produktfragen im Unklaren zu lassen, nur damit die Leute sein Produkt kaufen (und hinterher stocksauer sind). Diese Strategie würde ganz schnell nach hinten losgehen. Gerade das Zulassen von Produkt-Info anderer Produkte, um Vergleich möglich zu machen, zeugt vom Selbstbewusstsein eines Herstellers.
Computer sind schnell. Gute Gedanken sind langsam. (Peter Bamm)
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| Re: DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1784 ist eine Antwort auf Beitrag #1734] |
Mo, 04 August 2008 17:13   |
glucose
Beiträge: 791 Registriert: Januar 2008 Ort: Berlin
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Senior Member |
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| Liguist | Grundsätzlich sollte es also die fünf gängigen Taschenbuchformate als Formatvorlage beherrschen
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Sind damit die "Standardformate" von Books on Demand gemeint?
12,0 cm x 19,0 cm
13,5 cm x 21,5 cm
14,8 cm x 21,0 cm (DIN A5)
15,5 cm x 22,0 cm
17,0 cm x 22,0 cm
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| Re: DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1795 ist eine Antwort auf Beitrag #1784] |
Di, 05 August 2008 17:22   |
Linguist
Beiträge: 149 Registriert: April 2008
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Senior Member |
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@glucose:
| Zitat: | Sind damit die "Standardformate" von Books on Demand gemeint?
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Der Hinweis bezog sich in der Tat auf den BoD, bei dem ich schreibe.
Diese Formate werden allerdings - trotz der Vielfalt weiterer Formate - in der von mir genannten Bibliothek bestätigt, indem mehr als 90% der dortigen 'Softbacks' im Bereich zwischen 12x17cm zu 19x22cm (BxH) liegen.
Bitte verzeih, wenn ich jetzt nicht die ganzen Taschenbuch-Verlage aufliste, von denen hier die Rede ist. Stellvertretend seien genannten: UTB, Fischer, ppb, Herder, Piper u.v.a.m.
Unabhängig von den bei BoD genannten allerdings, und auf diesen Punkt wollte ich hinweisen, wären ein paar gängige TB-Formate völlig ausreichend, um einen typischen Buchaufbau programmtechnisch umzusetzen. Er ist ja nicht für die gedacht, die ihr eigener Layouter sein wollen bzw. besondere Formate brauchen oder bevorzugen, sondern für die vielen Schreiber, die im Prinzip schreiben wollen, aber über die übliche Textverarbeitung hinaus mit PC-Arbeit überhaupt nichts am Hut haben. Das sind sicherlich nicht wenige und genau für dieses Klientel wollte ich ein Lanze gebrochen wissen.
Computer sind schnell. Gute Gedanken sind langsam. (Peter Bamm)
[Aktualisiert am: Di, 05 August 2008 17:28] Den Beitrag einem Moderator melden
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| Re: DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1796 ist eine Antwort auf Beitrag #1795] |
Di, 05 August 2008 17:54   |
glucose
Beiträge: 791 Registriert: Januar 2008 Ort: Berlin
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Senior Member |
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| Linguist |
Bitte verzeih, wenn ich jetzt nicht die ganzen Taschenbuch-Verlage aufliste, von denen hier die Rede ist. Stellvertretend seien genannten: UTB, Fischer, ppb, Herder, Piper u.v.a.m.
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Kein Problem. Ich hatte mich nur über die "5 Standardformate" gewundert, weil ein Blick in meine Bücherregale mit naturwissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Büchern eine weitaus größere Vielfalt an Formaten hergibt. Die Geisteswissenschaften haben sich in diesem Punkt offenbar etwas stärker vereinheitlicht. 
| Zitat: |
Unabhängig von den bei BoD genannten allerdings, und auf diesen Punkt wollte ich hinweisen, wären ein paar gängige TB-Formate völlig ausreichend, um einen typischen Buchaufbau programmtechnisch umzusetzen.
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Das hatte ich auch so verstanden.
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| Re: DTP-Programme - Vor- und Nachteile [Beitrag #1798 ist eine Antwort auf Beitrag #1796] |
Di, 05 August 2008 18:34  |
Linguist
Beiträge: 149 Registriert: April 2008
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@Glucose:
| Zitat: | Ich hatte mich nur über die "5 Standardformate" gewundert, weil ein Blick in meine Bücherregale mit naturwissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Büchern eine weitaus größere Vielfalt an Formaten hergibt. Die Geisteswissenschaften haben sich in diesem Punkt offenbar etwas stärker vereinheitlicht.
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In meiner heimischen Bibliothek stehen auch ein paar naturwissenschaftliche Werke, vor allem aus den Bereichen Evolution, Biogenetik, Hirnforschung, allg. Physik und Mathematik. Von den etwas über 100 Büchern dürften etwa die Hälfte Taschenbücher sein. Sie alle fallen ausnahmslos unter diese genannten Formate.
Was ich allerdings glaube ist, dass vor allem im Bereich der Technik, und hier wiederum vor allem unter den Lehrwerken sowie den Lern- und Studienbüchern, wo also viele Zeichnungen, Grafiken, Tabellen usw. enthalten sind, größere Formate zu finden sein dürften. Auch die Hardbacks haben - aus mir unerfindlichen Gründen - meist größere Formate. Und natürlich gibt es auch Zwischenformate. Die Frage ist nur, ob diese Formatvielfalt wirklich notwendig ist. Mit hat sie schon graue Haare wachsen lassen, wenn ich bedenke, dass ich wegen eines Ausreißers eine komplette Regalbreite erhöhen musste ...
Welche Art von technischen Büchern fallen denn bei dir aus diesem genannten Rahmen und in welchen Größenordnungen sind hier die Standardwerke unter den TBs?
Angenommen, du würdest ein Buch in den von dir genannten bzw. gelesenen Fachbereichen schreiben wollen, würden dir beispielsweise folgende drei Standard-Grundformate genügen?
14,8 x 21,0 cm (A5)
17,0 x 25,0 cm
21,0 x 29,7 cm (A4)
Computer sind schnell. Gute Gedanken sind langsam. (Peter Bamm)
[Aktualisiert am: Di, 05 August 2008 20:19] Den Beitrag einem Moderator melden
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