Papyrus Autor
Willkommen im Forum

Startseite » Schriftstellerei » Plauderecke » Sag mir was du liest ... (Belletristik)
Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #3006] Mo, 19 Januar 2009 12:35 Zum nächsten Beitrag gehen
Kali ist gerade offline  Kali
Beiträge: 13
Registriert: Dezember 2008
Junior Member
Hi,

da hier keine Einteilung ist, poste ich das einfach mal so.

Welche Genres lest ihr gerne? Welches ist euer Lieblingsbuch oder Lieblingsbücher? Lieblingsautor?

Ich lese Science Fiction, Fantasy, Thriller, Prähistorische und Historische Romane, Horror und Krimis. Zu meinen Lieblingsautoren SF zählt z.B. Philip J. Farmer uvm.


Kali
Papyrus Autor Version 2.10W

[Aktualisiert am: Mo, 19 Januar 2009 15:37]

Den Beitrag einem Moderator melden

Re: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #3008 ist eine Antwort auf Beitrag #3006] Mo, 19 Januar 2009 20:42 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
OliBos ist gerade offline  OliBos
Beiträge: 309
Registriert: Januar 2009
Senior Member
Deine Liste kann ich fast komplett übernehmen. Lediglich auf Horror Twisted Evil und prähistorische Romane stehe ich nicht so.

Beliebteste Autoren: Ken Follet, Gillian Bradshaw, Mary Stewart, Michael Crichton, Clive Cussler, Alan Dean Foster (in beliebiger Reihenfolge und ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

Das beste Buch, das ich in der letzten Zeit gelesen habe war "Die Tore der Welt" von Ken Follet. Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite.

Eins der witzigsten war "Glenkill" von Leonie Swann. Eine irische Schafsherde die den Mord an ihrem Schäfer aufklärt, angeführt von Miss Maple, dem klügsten Schaf der Herde. Zum blöken! Laughing

Der aktuellen Entwicklung bei den sogenannten Historischen Romanen kann ich nicht viel abgewinnen. Geht man nach dem Gros der Autoren, zogen Heerscharen von Frauen durchs Mittelalter, die sich als Männer verkleideten, oder in damaligen Männerberufen aufgingen. Dabei scheuen die Verlage leider auch vor schlampig recherchierten oder schlecht geschriebenen Büchern nicht zurück.


Viele Grüße
Oliver

>Papyrus Autor 5.xx auf Win7-64 Bit und WinXP<

[Aktualisiert am: Mo, 19 Januar 2009 20:43]

Den Beitrag einem Moderator melden

Re: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #3009 ist eine Antwort auf Beitrag #3008] Di, 20 Januar 2009 00:13 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Waldfried ist gerade offline  Waldfried
Beiträge: 64
Registriert: April 2008
Ort: Stolberg/Rhld.
Member
Zitat:

Der aktuellen Entwicklung bei den sogenannten Historischen Romanen kann ich nicht viel abgewinnen.


Genau! Deshalb habe ich mir zwischen den Jahren endlich mal "Der Name der Rose" vorgeknöpft. Das Original! -- Seltsam, dass gerade jetzt ein gleichnamiges Brettspiel auf den Markt kommt ...

Waldfried


Autor 6.04M, MacOS 10.6.8, MacBook 2 GHz, 4GB
Re: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #3010 ist eine Antwort auf Beitrag #3008] Di, 20 Januar 2009 07:26 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
alter_sack
Beiträge: 20
Registriert: September 2008
Junior Member
Hallihallo,

klar gibt es haufenweise schrottige historische Romane, aber das ist ein allgemeines Phänomen, das auch bei allen anderen Büchern auftritt, egal, ob Fachliteratur oder Belletristik. Du wirst den einsamen Remarque unter einem Berg Konsaliks suchen müssen, und wenn Du nicht gerade Hera Lind haben willst, sondern zum Beispiel einen Klassiker wie "Der Meister und die Margarita", dann mußt Du bestellen.

Es gibt auch sehr gute historische Romane; "Der Name der Rose" und andere Ecos (Baudolino!), und vor allem die Reihe "Fortune de France" von Robert Merle. Gut recherchiert, spannend und unterhaltsam, lehrreich usw. Nur mal so als Tip Smile

Grüße vom
alten Sack
Re: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #3011 ist eine Antwort auf Beitrag #3006] Di, 20 Januar 2009 09:28 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Kali ist gerade offline  Kali
Beiträge: 13
Registriert: Dezember 2008
Junior Member
Hallo Ihr,

danke für Eure Beteiligung.

@OliBos
Du hast mich neugierig gemacht: Das klügste Schaf der Welt muss ich mir mal genauer ansehen. Very Happy
Zitat:

Der aktuellen Entwicklung bei den sogenannten Historischen Romanen kann ich nicht viel abgewinnen. Geht man nach dem Gros der Autoren, zogen Heerscharen von Frauen durchs Mittelalter, die sich als Männer verkleideten, oder in damaligen Männerberufen aufgingen. Dabei scheuen die Verlage leider auch vor schlampig recherchierten oder schlecht geschriebenen Büchern nicht zurück.
Das sehe ich genauso. Ich lese einige solcher Bücher gern, weil sie mich gut unterhalten, mein Anspruch auf historische Korrektheit liegt dagegen nicht so hoch.

Aber oft kaufe ich Unterhaltungsliteratur, weil sie in der Bestsellerliste stehen und ich schauen möchte, warum sie dort stehen.

"Der Name der Rose" Thumbs Up


Kali


Kali
Papyrus Autor Version 2.10W
Re: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #3020 ist eine Antwort auf Beitrag #3011] Di, 20 Januar 2009 15:39 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
alfred ist gerade offline  alfred
Beiträge: 208
Registriert: Februar 2008
Ort: Wien
Senior Member
Schade, dass ich in diesem Thread nicht die erste Antwort geschrieben habe. Mein absoluter Lieblingsroman ist nämlich, ob ihr´s glaubt oder nicht: "Der Name der Rose"! Schon dreimal gelesen! Laughing Cool
Sonst, habe ich eher die seltene Angewohnheit, Fachbücher zu lesen (Naturwissenschaft, Philosophie).
Ach ja.... Stephen King und... naja, nicht ganz meinem Alter entsprechend Rolling Eyes Harry Potter!
Re: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #3021 ist eine Antwort auf Beitrag #3006] Di, 20 Januar 2009 17:37 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Kali ist gerade offline  Kali
Beiträge: 13
Registriert: Dezember 2008
Junior Member
Hi Alfred,

Stephen King habe ich früher gern gelesen, aber dann sackte er in meinen Augen ab. Wie Hohlbein, den mag ich aufgrund der Langatmigkeit in seinen Geschichten nicht mehr lesen. Schade eigentlich.

Harry Potter habe ich auch gelesen, finde den Schreibstil aber nicht berauschend (liegt vielleicht an der Übersetzung?), um nicht zu sagen: laienhaft.


Gruß
Kali



Kali
Papyrus Autor Version 2.10W
Re: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #3022 ist eine Antwort auf Beitrag #3021] Di, 20 Januar 2009 18:36 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
alfred ist gerade offline  alfred
Beiträge: 208
Registriert: Februar 2008
Ort: Wien
Senior Member
Hi Kali,
Stephen King: alte Romane von ihm (Es, Christine, Friedhof der Kuscheltiere). Zu Harry Potter: Ich habs auf Englisch gelesen, da wirds für den nicht- Nativspeaker auf ein annehmbares Niveau gehoben. Und "Der Name der Rose" ist dafür ausgleichende Gerechtigkeit.. äh- Komplexität!

Ps.: angenehmes Thema, vielleicht produzieren unsere Papyrus AUTORen ja was fürs Forum oder holen sich Anregungen.... Smile
Re: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #3189 ist eine Antwort auf Beitrag #3006] Mi, 18 Februar 2009 15:24 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
lars_alexander ist gerade offline  lars_alexander
Beiträge: 16
Registriert: September 2008
Ort: Berlin, Gießen
Junior Member
"... und ich sag Dir, wer Du bist..."?

Ich bin gespannt...

William Gibson (Neuromancer und die anderen) u.a. aus Interesse an Cyberculture usw.
Science Fiction im Allgemeinen.

Nach- und Umerzählungen im Bereich der "Popliteratur" (auch von Buch zu Film, Film zu Film etc.)
z.B. Richard Mathesons "I am Legend" als Buch und in den verschiedenen Verfilmungen. Oder die massive Umerzählung vom Herrn der Ringe (Tolkien - Jackson).

Dabei interessieren mich besonders die Konstruktionen und Dekonstruktionen von Heldenfiguren und den Personen, die dahinterstecken (hinter der Fiktion Held). Z.B. Die Batman-Erzählungen aus den bisherigen Filmen...

Ansonsten les ich mich durch Internetveröffentlichungen, Kurzgeschichten, Gedichte, Blogbeiträge und Populäre Mythen in Foren (Von Werbung und Produktmythen bis Religion), was in gewisser Weise auch der Belletristik zugeordnet werden kann... Naja. Zumindestens dem Bereich der Popkultur.

Autoren, die ich mag:
Douglas Adams
Stanislaw Lem
William Gibson
Tolkien
Karl May
H.P. Lovecraft
E.A. Poe
englische Romantiker (Shelley, Byron)
Peter Sloterdijk (ist ja auch sehr unterhaltsam...)

Fachliteratur (Kunst, Musik, Pädagogik, Philosophie usw.)


viele Grüße!


Papyrus Autor 6
-Wine 1.4 / Ubuntu 12.04 (64)
-WinXP Pro/SP3
Papyrus 7.5 (Atari/MILAN) N.AES Wink
Re: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #3190 ist eine Antwort auf Beitrag #3189] Mi, 18 Februar 2009 21:26 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Artemis ist gerade offline  Artemis
Beiträge: 18
Registriert: Januar 2009
Ort: Gumpersdorf
Junior Member
Kreuz und quer,

was ich so lese.

David Baldacci,
Ken Follet
Val McDermid,
Kathy Reichs,
Tess Gerritsen
Michael Crichton
Andreas Eschbach
Frank Schätzing
Umberto Eco
Tolkien
Patricia Highsmith

Gott ich könnte noch Stunden weiter aufzählen, wie gesagt quer beet.

ach Glennkill und Im Namen der Rose habe ich natürlich auch gelesen.

Artemis


Schreiben ist die Freiheit des Geistes
Re: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #3191 ist eine Antwort auf Beitrag #3006] Do, 19 Februar 2009 13:04 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
ike ist gerade offline  ike
Beiträge: 157
Registriert: November 2007
Ort: Hamburg
Senior Member
Moin!

Ich lese meistens Science-Fiction, wobei es mir da wichtig ist, dass nicht die Technik, sondern der Mensch im Vordergrund steht.

Da ich häufig auf dem Flohmarkt oder im Antiquariat kaufe, kaufe ich häufig recht spontan und kreuz und quer.

Wen ich gerne lese ist z.B. Neal Stephenson. Ich habe "Snow Crash", "Diamond Age" und "Cryptonomicon" gelesen und verschlungen. Er hat ein Problem, seine Geschichten enden zu lassen, aber sie lesen sich sehr nett.

Douglas Adams und L. Neil Smith (Das Gallatin-Universum) sind Vertreter des lustigen SF, die ich gerne lese.

Isaac Asimov lese ich ebenfalls recht gerne, ansonsten wirklich kreuz und quer.

Einen Eschbach habe ich mir vor kurzem gekauft, er liegt bislang auf dem Haufen der ungelesenen Bücher, dort liegt auch - aber zumindest angefangen - Glenkill. (Der Anfang ist echt spaßig!)

Den "Schwarm" von Schätzing habe ich verschlungen. Den "Darwin-Virus" von Greg Bear habe ich auch recht gerne gelesen.

Michael


Michael
OS: MacOS 10.7.x/Intel Papyrus: 5.53M
Re: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #3229 ist eine Antwort auf Beitrag #3006] Fr, 27 Februar 2009 19:29 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Kali ist gerade offline  Kali
Beiträge: 13
Registriert: Dezember 2008
Junior Member
Hallo,

@Alfred
Zitat:

Ps.: angenehmes Thema, vielleicht produzieren unsere Papyrus AUTORen ja was fürs Forum oder holen sich Anregungen....
Etwa eine Kurzgeschichte über das Forum? Very Happy Oder über die gefährlichen Macher des Forums? *g*

@lars_alexander

Zitat:

"... und ich sag Dir, wer Du bist..."?
Ich bin gespannt...
Na, das kann ich nicht machen, das wäre ja unfair, zumal du eine Webseite hast und ich dort profilermäßig gucken könnte, wie du so bist. Surprised Aber wir mögen dieselben Autoren, das ist ja auch schon mal was.

@Artemis und ike
Eigentlich relativ ähnlich, was wir so lesen. Science Fiction und Fantasy scheinen unter Papyrusianern beliebt zu sein.

Vielleicht meldet sich ja noch jemand, der komplett aus der Reihe tanzt.



Kali
Papyrus Autor Version 2.10W
Re: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #3231 ist eine Antwort auf Beitrag #3006] Sa, 28 Februar 2009 17:39 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
TheaEvanda ist gerade offline  TheaEvanda
Beiträge: 16
Registriert: Februar 2009
Junior Member
Hallo,

Dann schmeisse ich auch mal Science Fiction und Fantasy in die Waagschale, und recht viel "Historisierendes", dort allerdings eher im Sachbuchbereich.

Gerne lese ich gerade... Carolina Moebis, eine noch recht unbekannte Science-Fiction und Fantasy-Autorin, und von den wohletablierten Leuten C.J. Cherryh, A. Eschbach Twisted Evil , T. Pierce und zum totalen Abschalten Eddings.

Und Fachbücher lese ich auch gerne - auch wenn's ungewöhnlich klingt. Genial war Alden Amos' Big Book of Handspinning, Colette Wolf's The Art of Manipulating Fabric und The Art of Electronics. Naja, man sieht schon, wo meine Vorlieben liegen, aber ich vermisse taugliche deutsche Übersetzungen in meinem Gewerk Rolling Eyes

Und damit melde ich mich natürlich als Quotenfrau, die gerade auf Papyrus umgestiegen ist.

Schöne Grüße,

Thea
Herzogenaurach, Germany


Re: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #3477 ist eine Antwort auf Beitrag #3006] Fr, 27 März 2009 23:43 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Space ist gerade offline  Space
Beiträge: 170
Registriert: Mai 2008
Senior Member
Alles, was spannend ist.

Sehr empfehlenswert ist ein, leider posthumer, großer Erfolg:

Autor: Stieg Larsson,
Buch eins: Män som hatar kvinnor (Männer, die Frauen hassen)
Buch zwei: Flickan som lekte med elden (Das Mädchen, das mit dem Feuer spielte)
Buch drei: Luftslottet som sprängdes (Das Luftschloß, das gesprengt wurde)

Auf deutsch bei Heyne: Verblendung, Verdammnis, Vergebung.(So die drei Titel der drei Bücher)
Ich hab sie mehrfach gelesen, auch auf norwegisch und englisch.

Dann noch die absolute Schrecknislektüre: (aber der Horror ist leider die Realität darin)
Ausgebrannt, von Andreas Eschbach ...

Das aber bislang nur in deutsch ... Wink dafür hab ich es zweimal im Regal stehen. Ich muss zugeben.
Gelesen hab ich es damals noch vor Erstveröffentlichung ... wenn man gute Kontakte zur Buchhändlerin hat, darf man auch mal ein Leseexemplar einen Tag haben ...


Verallgemeinerungen sind generell schlecht.
Hilfetexte lesen kann ja jeder.
(WinXPpro SP3)

[Aktualisiert am: Fr, 27 März 2009 23:49]

Den Beitrag einem Moderator melden

Re: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #6417 ist eine Antwort auf Beitrag #3006] Mo, 10 Mai 2010 14:24 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
weso ist gerade offline  weso
Beiträge: 3
Registriert: Oktober 2008
Junior Member
Na, dann will ich mich als Neuling im Forum auch mal in den Ring plumpsen lassen (weil Handtuch werfen könnte Unschuldige treffen).
Ich schreibe selbst beruflich viel und lese auch gerne (muss ich schon, um abschreiben zu können Wink ).
Heute habe ich grade die Biografie von Wolfgang Leonhard "Die Revolution entlässt ihre Kinder" beendet.
Auf den Tisch liegt noch Mark Twains "Bummel durch Europa" (zum Kreischen, vor allem seine Einschätzung der Deutschen zur Musik und zu Wagners Opern).
Dürrenmatt holte ich vor einiger Zeit wieder hervor und ich mag Camileri und dazwischen auch Donna Leon. Wobei die leider mit der Zahl ihrer Bücher nachlässt, ein Mangel, den sie mit Mankell und Crichton gemeinsam hat.
Da ich mit vielen Schreibern hier die Vorliebe zu Krimis teile, stehen unter anderem James Ellroy im Schrank, Manuel Vásquez Montalbán.
Lesenswert ist meines Erachtens auch "Mariaschwarz" von Heinrich Steinfest. "Glennkill" hat mich weniger begeistert, dafür zum wiederholten Mal "Unser Mann in Havanna" von Graham Greene. Zugegeben, kein aktueller Titel, aber häufig sind die Klassiker (wie auch "Stunde der Komödianten") nicht die schlechtesten.
Bei vielen Druckwerken, die heute in den Buchsupermärkten (als Buchläden wage ich sie nicht zu bezeichnen) auf den Tischen liegt, tut es mir leid um die Bäume, die gefällt wurden, um das Papier dafür herzustellen.

Viel Zeit zum Lesen wünsche ich allen.
weso


Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom.
Albert Einstein
Re: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #6421 ist eine Antwort auf Beitrag #6417] Do, 13 Mai 2010 17:46 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
mister_stuhl ist gerade offline  mister_stuhl
Beiträge: 14
Registriert: Mai 2008
Junior Member
Hallo alle zusammen,

hier ist als Autor mehrfach Ken Follet genannt worden, den lese ich gerne, hin und wieder Sci-Fi, vor allem die erschienen Bücher nach der Kultserie Raumschiff Orion (jaja, Raumpatrouille Very Happy ), und dann noch C.S.Lewis "Die Chroniken von Narnia" - alle schon mehrfach verschlungen und gut verdaut, obwohl gerade die meiner Meinung nicht, wie immer behauptet wird, Kinderbücher sind.....
Ach ja, da wäre dann noch Adrian Plass mit seinem typisch britischen Humor ("Tagebuch eines frommen Chaoten").

lg
der mister.
Re: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #6424 ist eine Antwort auf Beitrag #3006] Do, 13 Mai 2010 19:33 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Capella ist gerade offline  Capella
Beiträge: 13
Registriert: Mai 2010
Ort: Wendland
Junior Member
Ich war vor allem als Kind und Jugendliche eine totale Vielleserin. Wenn es die örtliche Pfarrbücherei nicht gegeben hätte, dann hätte ich meine Eltern mit meinem Lesekonsum mit Sicherheit in den Ruin getrieben. Gelesen habe ich damals alles, was ich an Fantasy finden konnte (und das war vor ca. 25 Jahren in einer katholischen Pfarrbücherei nicht so wahnsinnig viel), aber auch viele Kinder- und Jugendbücher von Christine Nöstlinger, Ursula Wölfel, Erich Kästner, Astrid Lindgren etc. Auch typische "Mädchenbücher" von Berthe Bratt, Lise Gast usw. Und die lese ich auch heute noch ab und zu, wenn sie mir mal wieder in die Hände fallen.

Heute lese ich bei Weitem nicht mehr so viel, habe aber ein paar Lieblingsautoren, von denen ich dann auch wirklich fast alle Bücher kaufe, bei den amerikanischen und britischen Autoren dann eigentlich immer im Original. (Bin ich eigentlich die einzige, die findet, dass die Qualität von Übersetzungen echt enorm nachgelassen hat?) Spontan einfallen tun mir da:

Pat Conroy
Guy Gavriel Kay
Steven Brust
Neil Gaiman
Elisabeth George
Kathy Reich
Andreas Eschbach

Letztes Jahr war ich 5 1/2 Monate auf einem Segelboot unterwegs. Da habe ich dann nochmal sehr viel gelesen (gab sonst nicht so viel zu tun ... entgegen der landläufigen Vorstellung ist Segeln ziemlich unspektakulär, wenn die Lappen erstmal oben sind). Da gab es in den Marinas immer so Bücher-Tausch-Regale, dadurch sind mir nochmal eine Menge Bücher in die Hände gefallen, die ich mir sonst wohl kaum kaufen würde, die ich dann aber doch mit Spannung gelesen habe. Unter anderem ein altes Jerry Cotton Heftchen ... totaler Schund, aber gerade darum sehr unterhaltsam. Vor allem die Kleinanzeigen auf dem Cover Very Happy Auf jedem Fall konnte ich auf dem Boot wieder das, was ich als Kind so gut konnte und was mir im Alltag heute viel schwerer fällt: mit einem Buch in der Hand alles um mich herum vergessen und ganz in die Geschichte eintauchen.

Manchmal denke ich, ich sollte meinen Computer abschaffen (oder zumindest den Internet-Anschluss). Dann würde ich bestimmt wieder mehr lesen (und erst recht mehr schreiben). Fernseher habe ich aus exakt diesem Grund schon lange keinen mehr.

Gruß,
Jutta
Re: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #6481 ist eine Antwort auf Beitrag #3006] Do, 03 Juni 2010 19:43 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Marko ist gerade offline  Marko
Beiträge: 1
Registriert: Mai 2010
Ort: Chemnitz
Junior Member
Mit dem Lesen ging es bei mir schon als Kind los. Wenn unsere Familie bei der Oma zu Besuch waren, verkroch ich mich immer in meines Vaters ehemaliges Kinderzimmer. Dort hatte Oma all ihre Bücher gelagert. Lyrik und Prosa aus der Weimarer Republik, Kriegstagebücher und Erzählungen aus dem Ersten Weltkrieg, Reiseberichte aus Asien und Afrika aus der Zeit des 19. Jahrhunderts. Zu Hause habe ich es dann die Bücher meines Vaters, der ein grosser SciFi Leser war, zu tun gehabt. Hier waren es vor allem die Strugatzki Brüder und Stanislav Lem.

Wie es jetzt aussieht? Den Romanen habe ich in der Zwischenzeit abgeschworen. Doch gibt es zwei Romanautoren, die ich immer wieder gerne lese. Der eine ist Saul Bellow und die andere ist Marguerite Duras. Bei Lyrik ist es ganz klar David Lerner. In Dingen der Philosophie würde ich noch Béla Hamvas, Honoré de Balzac, Nicolás Gómez Dávila und Peter Strasser nennen.

Zur Zeit lese ich nur noch zwei Zeitschriften die dafür schon seit zwei Jahren. Einmal die Österreichische "Wespennest" und das Schweizer "Du". Mit ersterer stehe ich öfters im redaktionellen Kontakt.

Doch wie das in der heutigen Zeit so ist, die meiste Zeit sitze ich vor dem Rechner und schreibe Mails, arbeite an Übersetzungen oder einem eigenen Essay, anstatt wieder mal in aller Ruhe ein Buch in die Hand zu nehmen.


Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt! (Wittgenstein)

[Aktualisiert am: Do, 03 Juni 2010 19:52]

Den Beitrag einem Moderator melden

Re: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #7039 ist eine Antwort auf Beitrag #3006] Do, 09 September 2010 12:00 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
tottobauer ist gerade offline  tottobauer
Beiträge: 48
Registriert: August 2010
Ort: Wiesbaden
Member

Hi,
Also ich lese gerne Terry Pratchet und auch verschiedene Vampierbücher ... wobei ich mir die "Zwielichtigen" nur als Film zugélegt habe ... Wink

alles andere Quer Beet, Eschbach Koonz Hintz , auch den Konsalik tue ich mir ab und zu aufs Nachttischchen Grin

Bei King hab ich aufgegeben (The Last Stand) Sad

Aktuell hatte ich mal wieder ein Karl May Hype.

Gruß
Thorsten Bauer


Re: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #9669 ist eine Antwort auf Beitrag #3006] Fr, 20 Januar 2012 16:05 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Leon ist gerade offline  Leon
Beiträge: 7
Registriert: Januar 2012
Ort: Oberhausen
Junior Member
Unter den Büchern die mich vom Hocker gehauen haben, wird sicherlich niemand etwas Neues finden:

Pullman - Der goldene Kompass (Trilogie)
Adams - Per Anhalter durch die Galaxis
King - Es
Koontz - Schwarzer Mond
Schneider - Schlafes Bruder
Katzenbach - Der Patient
Willis-Walker - Unter des Käfers Keller
Baldacci - Die Versuchung
Follett - Der dritte Zwilling
Grisham - Das Testament
Mc Dermid - Das Lied der Sirenen
Süskind - Das Parfum
Ketchum - Evil (Vorsicht, sehr starker Tobak denn die Geschichte beruht auf Tatsachen!)
Dürrenmatt - Die Physiker
Brecht - Dreigroschenroman
Tolkien - Der kleine Hobbit
Sparks - Wie ein einziger Tag

Und last not least darf natürlich auch der Forengott nicht fehlen, denn "Das Jesus Video" gehört natürlich auch in jedes Bücherregal.
Aw: Re: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #11337 ist eine Antwort auf Beitrag #9669] Do, 18 Oktober 2012 15:03 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
zaubi4u ist gerade offline  zaubi4u
Beiträge: 27
Registriert: Januar 2008
Ort: bei Berlin
Junior Member
Also ganz fasziniert haben mich in den letzten Jahren:

Marion Zimmer Bradley - Nebel von Avalon (Zyklus) und alles andere von MZB Smile
Anne McCaffrey - Die Welt der Drachen von Pern (Serie)
Hans Bemmann - Stein und Flöte (ein modernes Märchen)
Tad Williams - Der Drachenbeinthron (Trilogie)

Komme leider viel zu wenig zum Lesen, deswegen muss mich ein Buch auch wirklich fesseln, damit ich dran bleibe Wink



papyrus office 17.10, Autor 6.03/6.04Beta
Win8-64, ubuntu 12.04 (64 bit) mit WINE

Aw: Re: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #13522 ist eine Antwort auf Beitrag #11337] Mi, 22 Mai 2013 08:58 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Michi_in_HK ist gerade offline  Michi_in_HK
Beiträge: 2
Registriert: Mai 2013
Junior Member
Schade, dass diese Diskussion nicht weitergeführt wurde.
Bin Mitglied in einem englisch- und einem deutschsprachigen Buch-Club. Letzteren leite ich selbst, bin daher ständig auf der Suche nach guter Literatur. Für die nächsten Monate sind wir verpflegt - in Hongkong nicht ganz einfach, weil die Lieferungen über Amazon & Co nicht immer klappen. Die meisten unserer Mitglieder nützen daher die Ferienzeit (=Heimurlaub), um sich mit Büchern einzudecken. Für gute Tipps bis zu den Weihnachtsferien sind wir hier sehr dankbar!

Unsere aktuelle Lektüre: "Das Buch eines einsamen Menschen" von Gao Xingjian.

Fernöstliche Grüße,
Michaela

Aw: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #13525 ist eine Antwort auf Beitrag #3006] Mi, 22 Mai 2013 14:46 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
TigerAkbar ist gerade offline  TigerAkbar
Beiträge: 61
Registriert: Februar 2013
Ort: Klagenfurt, Austria
Member
Hi Michaela,

wie ist denn die URL des Deines Buchclubs?

Ich persönlich mag zwar manchmal Krimis und ab und zu historisch, aber am Liebsten sind mir Bücher, bei denen ich mich auch über die Sprache oder eine originelle Idee freuen kann. Oder welche, von denen ich für mich persönlich profitiere. Hier etwas quer durchs Gemüse:

Jeremy W. Hayward - Briefe an Vanessa
In der Schule lernen wir noch, daß die uns umgebende Natur aus toter Materie besteht. Wir verstehen sie nicht als belebt und beseelt, sondern als eine Anhäufung von Material und chemischen Prozessen, deren Mechanismen wir zu ergründen versuchen. Wir leugnen, daß die Natur auch eine lebendige Dimension hat. Und dies, obwohl alle Religionen und Naturvölker von einer ganz anderen Erfahrung ausgehen: nämlich einer Welt, die von Energie durchdrungen ist. Doch auch die moderne Naturwissenschaft entfernt sich immer weiter von ihrem ursprünglichen materialistischen Weltbild und nähert sich dieser spirituellen Sicht an.
In den Briefen an seine Tochter Vanessa erzählt Hayward von diesem sich ändernden naturwissenschaftlichen Weltbild, indem er ihr erklärt, wie die moderne Naturwissenschaft entstand, wie sie zu ihren Erkenntnissen kam, und wie sie heute immer stärker versucht, auch metaphysische Fragestellungen in ihre Darstellung der Welt miteinzubeziehen. Mit vielen Anekdoten über die großen Wissenschaftler und Mythen und Legenden der Aborigines, Navajos und anderen Naturvölkern erzählt er ihr die Geschichte der großen wissenschaftlichen Erkenntnisse in so unterschiedlichen Bereichen wie den Kognitionswissenschaften, der Atom- und Quantenphysik, der Biologie, der Jungschen Psychologie und anderen. Einfache, leicht nachvollziehbare Experimente machen die schwierigen wissenschaftlichen Erkenntnisse anschaulich, und Meditationsbeschreibungen leiten darüber hinaus dazu an, eine von Energie durchdrungene Welt selbst zu erfahren.

Richard David Precht - Liebe - Ein unordentliches Gefühl
Unzählige Ratgeber sind über die Liebe geschrieben worden, in allen Facetten wurde das unordentliche Gefühl, das wir Liebe nennen, beleuchtet. Wir haben erfahren, wie wir unsere Liebe jung halten, wie wir feurige Liebhaber werden und warum Männer nicht zuhören können. Hat es uns weitergeholfen? Nicht wirklich, denn in der Tat ist es nicht damit getan, das richtige Buch zu lesen, und alles wird gut. Warum dies so ist, erklärt Richard David Precht in seinem neuen Buch auf ebenso fundierte wie anschauliche Weise: Wie bereits in Wer bin ich unternimmt er eine abenteuerliche Reise in die unterschiedlichsten Disziplinen der Wissenschaft und lotst den Leser dabei heiter und augenzwinkernd durch den Parcours der Liebe - an deren Unordentlichkeit wir uns am Ende wohl gewöhnen müssen!
Heiter und augenzwinkernd führt Precht den Leser durch den Parcours der Liebe.

Hatice Akyün - Einmal Hans mit scharfer Soße - Leben in zwei Welten
1001 Geschichten aus einem Leben zwischen Berlin und dem Bosporus: Amüsant und pointiert rückt Hatice Akyün den Eigenarten von Türken und Deutschen zu Leibe.

Katharina Münk - Die Insassen
Drei Insassen der Nervenklinik St. Ägidius bringen ihre Anstalt zunächst auf Kurs und anschließend an die Börse. Schließlich sind sie vom Fach - handelt es sich doch um drei ehemalige Topmanager. Ohnehin ist Exfinanzvorstand Dr. Wilhelm Löhring überzeugt, die Klinik sei seine eigene Firma und forciert eisern den Börsengang von Station 4. Die als Chefsekretärin angeheuerte Patientin, traumatisiert von ebendiesem Beruf, rutscht sofort wieder in ihre alte Rolle. Oder? Umwerfend komisch spricht Jürgen Uter diese bissige Wirtschaftssatire. Das gleichnamige Buch ist bei dtv premium erschienen.

Amy Tan - Der Geist der Madame Chen
In San Francisco ist sie bekannt wie ein bunter Hund - die exzentrische Chinesin Bibi Chen. Die Bestürzung ist daher groß, als sie plötzlich unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt. Niemand hat eine Erklärung dafür, am wenigsten ihre zwölf amerikanischen Freunde, mit denen sie eine Kulturreise nach Burma geplant hatte. Doch so schnell lässt sich die lebenslustige Madame Chen nicht zur letzten Ruhe betten, und ihr rebellischer Geist beschließt, ihre Freunde zu begleiten. Ein großes Abenteuer beginnt, denn eines Morgens verschwindet die Gruppe spurlos im burmesischen Dschungel ...

Chitra B. Divakaruni - Die Hüterin der Gewürze
Tilo lebt und arbeitet in einem kleinen Laden im kulturellen Schmelztiegel San Francisco. Dort hütet und verkauft die Inderin ihre Schätze, Gewürze aus aller Welt. Dabei besitzt sie die besondere Gabe, zu spüren, was den Menschen, die in ihren Laden kommen, fehlt. Sie versteht es, die Gewürze so einzusetzen, dass es den Menschen besser geht. Als eines Tages der attraktive Architekt Doug ihren Laden betritt, beginnt Tilo, die bisher allein für ihren Laden und die Gewürze gelebt hat, zu ahnen, dass sie vor einer schwierigen Entscheidung steht...

Denis Theriault - Siebzehn Silben Ewigkeit
Bilodo ist siebenundzwanzig Jahre alt, arbeitet als Postbote und lebt zurückgezogen mit Goldfisch Bill in einer Dreizimmerwohnung. Seine Ruhe wird nur gestört durch seinen Freund Robert, der ihn aus der vermeintlichen Einsamkeit herausholen will und immer wieder auffordert, ihn auf seinen nächtlichen Streifzügen durch die Bars von Montreal zu begleiten. An den Abenden hat Bilodo jedoch anderes zu tun er geht einer geheimen Leidenschaft nach, die er sorgsam vor den Kollegen verborgen hält: Aus der ihm anvertrauten Post fischt er regelmäßig ihm interessant erscheinende Briefe heraus, öffnet sie zu Hause über Wasserdampf und träumt sich in das Leben ihm unbekannter Menschen. Im Laufe der Zeit ist so eine ganze Sammlung an Korrespondenzen zusammengekommen, doch eine ist ihm wichtiger als alle anderen: Grandpré, ein Mann aus seiner Nachbarschaft, erhält Briefe von der schönen jungen Ségolène aus Guadeloupe, die durch ihre Form aus dem üblichen Rahmen fallen. Die beiden schreiben sich Gedichte Haikus, wie Bilodo bald herausfindet. Er verliebt sich in Ségolène und beginnt, Grandpré zu beobachten. Als dieser bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt, ist Bilodo erschüttert. Will er den Kontakt zu Ségolène nicht abreißen lassen, muss er Grandprés Rolle übernehmen.

Ian McEwan - Am Strand
Juli 1962. Edward und Florence sitzen, frisch verheiratet, in ihrer Flitterwochensuite am Strand von Chesil Beach und essen zu Abend. Beide können nicht verbergen, wie nervös sie der Gedanke an die nahende Hochzeitsnacht macht. Noch ist nicht die Epoche, in der man offen über Sex spricht... Jene Nacht aber wird das Leben der Liebenden verändern, wird sie einander so nah bringen und so fremd werden lassen, wie sie sich das nie vorgestellt hatten. Abermals erzählt Ian McEwan von einem Ereignis, nach dem nichts mehr ist, wie es war. In brillanter Sprache, temporeich, atmosphärisch, unerbittlich präzise und gleichzeitig voller Gefühl schildert er eine Schicksalsnacht - und ihre Vor- und Nachgeschichte.

Viel Spaß!
Martin


Das Leben kann nur rückwärts verstanden, muss aber vorwärts gelebt werden
Aw: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #13528 ist eine Antwort auf Beitrag #13525] Do, 23 Mai 2013 10:50 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Michi_in_HK ist gerade offline  Michi_in_HK
Beiträge: 2
Registriert: Mai 2013
Junior Member
Vielen Dank,
die Beschreibungen klingen toll. McEwans Buch haben wir im englischen Buch-Club gelesen, wurde recht kontrovers aufgenommen. Ich mochte es sehr.
Ein Buch über indische Gewürze - ich liebe die indische Küche, werde mir dieses Buch auch mal zu Gemüte führen.
Eine URL des Buch-Clubs gibt es nicht - wir sind Eltern der Schule unserer Kinder. Ein paar von uns haben sich zusammengefunden, um diverse Unternehmungen für andere Eltern anzubieten.
Nochmals herzlichen Dank,
Gruß,
Michaela
Aw: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #13529 ist eine Antwort auf Beitrag #13528] Do, 23 Mai 2013 12:44 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Ulli ist gerade offline  Ulli
Beiträge: 1785
Registriert: November 2007
Senior Member
Schön, dass der Thread wiederbelebt wird - da mach' ich doch gleich mal mit Smile

Ich les' gern Bücher mit herausragenden Ideen - den Alltag hat man eben ... alltäglich Wink

Und die finde ich oft im Bereich des Phantastischen und der Science Fiction (wobei das eine recht aussterbende Kunst ist, leider - in den 80ern war da mehr los Wink - aber es kommt langsam wieder).

Wirklich brilliant mit Ideen spielt John Scalzi - die "Old Man's War" Reihe war das Beste, was ich da je lesen durfte. Auch meine für SF nicht so offene Frau war begeistert.
Ältere SF - Alistair Reynolds, David Brin, C.J. Cherryh, Alan Dean Foster (wobei der wieder schreibt, nach Jahrzehnte-Pause).
"Natürlich" - nicht, weil er hier wichtigster Ideengeber für Papyrus ist, sondern, weil ich schon lange vorher einer seiner größten Fans war - Andreas Eschbach. "Alte" Sachen von ihm sind herausragend mit dem "Jesus Video", "Eine Billion Dollar", "Der letzte seiner Art" (eines meiner absoluten Lieblingsbücher).
Aber Andreas' neuen Sachen - "Herr aller Dinge" und die "Burn*Out" Trilogie - sind wirkliche "Wachhalter", die mindestens ich kaum bis gar nicht aus der Hand legen konnte. Dafür war der Kaffee- und Tee-Verbrauch am nächsten Tag immens Wink

Historisches ist auch etwas für mich - die alte "SPQR" Reihe um den römischen Detektiv Decius Metellus, der sich frech mit Claudius, Pompeius, Cäsar und allen anderen anlegt, ist einfach großartig.
Aktuell Derek Meisters Bücher über den Hanse-Kaufmann "Rungholdt" sind ebenfalls große Klasse.

Fantasy war mal in den 90ern mein Ausweich-Punkt, als es kaum mehr gute SF gab, aber mittlerweile hab' ich mich hier und da gut eingelesen. Von der Bildgewalt, der Sprache kaum erreichbar ist Joe Abercrombie - die Andersartigkeit und Spannung ist kaum überbietbar. Einfach großartig.
Terry Prattchet, natürlich - seine Scheibenwelt ist einfach göttlich (wobei die ersten beiden etwas "zäh" sind, aber spätestens, wenn Oma Wetterwachs die Bühne betritt, geht die Post ab - und später mit TOD, der Nachtwache und Tiffany mit ihren kleinen blauen Männern - zutiefst philosophisch und zugleich großartiger Humor!).


Gruß

Ulli Ramps

R.O.M. Logicware GmbH, Berlin

[Aktualisiert am: Do, 23 Mai 2013 12:51]

Den Beitrag einem Moderator melden

Aw: Sag mir was du liest ... (Belletristik) [Beitrag #13531 ist eine Antwort auf Beitrag #3006] Fr, 24 Mai 2013 11:51 Zum vorherigen Beitrag gehen
roalf ist gerade offline  roalf
Beiträge: 19
Registriert: Juli 2012
Ort: Isenbüttel
Junior Member
Hallo zusammen,

ich liebe Geschichten denen ein interessanter Gedanke zugrunde liegt. Ein Gedanke der den Leser dazu bringt, ihn weiterzuspinnen und mit seiner aktuellen Lebenswirklichkeit zu vergleichen. Eben deshalb liebe ich Science-Fiction. Auch und vor allem fast vergessene Autoren. Autoren, die genial und visionär waren. Jeder kennt den Namen Frankenstein.
Aber wer hat Mary Shelleys "Frankenstein" wirklich gelesen? Heute befindet sie sich in der Horror-Grabbelbox, damals war es ein SF allererster Güte. Und der Roman gewinnt bei jeder Meldung über Klonexperinente und Gentechik wieder an Aktualität. Man mag über Jules Verne lächeln, aber das Wissen der damaligen Zeit zugrunde gelegt, muss man ihm Genialität zusprechen.
Alle Giganten des SF, zu denen für mich H. G. Wells, Isaac Asimov, Arthur C. Clarke, Robert Heinlein, Aldous Huxley, Stanislaw Lem , George Orwell und Gore Vidal zählen, haben auch nach so langer Zeit nichts von ihrer Aktualität und Genialität verloren. Leider hat sich in diesem Genre heute die Visionslosigkeit breit gemacht. Von diversen, eher platten Dystropien mal abgesehen. Aber ich bin auf der Suche ...

Genre: Fantasie
Auch hier gibt es spannende Gedanken. Aber sehr, sehr selten. Leider tummeln sich in diesem Genre zumeist Versatzstücke von Tolkien, den Grimms oder anderen alten Autoren (Tolkiens Bücher habe ich übrigens nicht gemocht). Besteht Fantasie wirklich nur aus Elfen und Orks, Zauberern und Hexen, Vampiren und Werwölfen? ich habe das Gefühl, das zur Zeit dem Genre Fantasie die Fantasie fehlt. Mein Schatz sagte mal: "Ich sollte auf die Matheschulbücher Drachen malen, dann würden die Kinderlein sie zumindest öffnen". Und dann noch "Harry Potter". Bin ich eigendlich der einzige, dem das seltsame Elitedenken der Zauberer gegenüber den Muggeln ziemlich faschistisch vorkommt?

Deshalb möchte ich hier eine Lanze für einige Sachbücher brechen. Huch, oben steht etwas von "Belletristik" (?).
Egal, denn die nachfolgenden Bücher ordne ich für mich auch unter "Schöngeistiger Unterhaltungsliteratur" ein. Weil sie hautsächlich unterhalten wollen. Denn auch Sachbücher können spannend sein. Manchmal sogar spannender als jeder Krimi.

* Ich erinnere mich noch gut, wie ich "Die blinde Frau die sehen kann" von Vilaynur Ramachandran verschlungen habe. Ein Buch das sogar für das "zeit-totschlag-lesen" am Strand herhalten kann. Unterhaltung im allerbesten Sinn.

* "Schatten des Geistes" von Roger Penrose, ebenfalls sehr fesselnd zu lesen. Dieses ist aber weniger für den Strand geeignet.

* Daniel Kehlmanns "Die Vermessung der Welt" (irgendwas zwischen Roman, Sachbuch und Biographie).

* Viele mögen Schätzings "Der Schwarm", aber ich finde seine Resteverwertung des Schwams mit dem Titel "Nachrichten aus einem unbekannten Universum" lesenswerter und tatsächlich unterhaltsamer.

* Bill Bryson "Eine kurze Geschichte von fast allem". Ebenfalls für den Strand geeignet.

* Und zu guter Letzt Pratchetts: "Die Gelehrten der Scheibenwelt", "Die Philosophen der Rundwelt" und "Darwin und die Götter der Scheibenwelt".

Den Leser gut zu unterhalten, vielleicht zum Lachen zu bringen und ihn dabei, fast unbemerkt, auch noch etwas lernen zu lassen, ist die hohe Kunst der Literatur.

Gruß
Ralf

[Aktualisiert am: Fr, 24 Mai 2013 12:15]

Den Beitrag einem Moderator melden

Vorheriges Thema: Anschaffung eines Futur III
Gehe zum Forum:
  


aktuelle Zeit: So Mai 26 05:10:10 CEST 2013

Insgesamt benötigte Zeit, um die Seite zu erzeugen: 0.03269 Sekunden