| Satzspiegel [Beitrag #9006] |
Di, 13 September 2011 09:35  |
Poverello
Beiträge: 44 Registriert: Dezember 2010
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Member |
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Grüss Gott!
Als Neuling im Buch setzen tu ich ich mich mit dem Satzspiegel etwas schwer. In der Fachliteratur ist meistens vom goldenen Schnitt und dem Neunerraster die Rede. Beide Arten ergeben aber eine in meinen Augen sehr grosse Weissfläche zwischen dem Text und dem Rand. Auch das Nachmessen in verschiedenen Büchern ergibt teilweise weniger Weissraum. Daher meine Frage in die Runde: Wie handhaben Sie die Satzspiegelberechnung und wie frei ist man da überhaupt?
Freundliche Grüsse
Poverello
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| Re: Satzspiegel [Beitrag #9500 ist eine Antwort auf Beitrag #9495] |
Mi, 14 Dezember 2011 20:57   |
Ralf
Beiträge: 19 Registriert: Januar 2008
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Junior Member |
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| Rabert schrieb am Mo, 12 Dezember 2011 16:33 | Ich mache es mir hier einfach: Es muss mir gefallen. Das war's schon.
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Das ist ja auch in Ordnung - wenn Du für Dich schreibst. Wenn Du aber für oder an andere Personen schreibst, kommt es möglicherweise weniger darauf an, dass diese sich an Deiner Kreativität erfreuen, sondern vielmehr darauf, dass sie das hoffentlich Lesenswerte lesen können, ohne wegen einer personenspezifischen Vorstellung von „optimalen Layout“ beim Lesen gestört zu werden.
| Zitat: | Die Regeln überlasse ich denen, die nicht so wirklich wissen was ihnen gefällt, und daher Anleitung brauchen.
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Wirklich kreative Seitengestaltung kennt üblicherweise die Regeln, die bewusst interpretiert oder gebrochen werden, sehr genau, getreu dem Motto: Der Meister bricht die Form. Oder anders herum: Man muss erst einmal lernen, was man dann bewusst und hoffentlich gekonnt außer Acht lässt.
„Nicht gewusst“ ist sehr oft auch „Nicht gekonnt.“ bzw. „Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht.“
Ralf
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| Re: Satzspiegel [Beitrag #9502 ist eine Antwort auf Beitrag #9006] |
Do, 15 Dezember 2011 10:51   |
Rabert
Beiträge: 17 Registriert: März 2009
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Junior Member |
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Ich glaube jeder, der mehr als nur Tagebücher und Einkaufszettel schreibt, schreibt in erster Linie für andere. Dass dies dann in einer äußeren Form geschehen sollte, die nicht nur lesbar ist, sondern die Rezeption unterstützt, versteht sich von selbst. Jeder der schreibt, wird in seinem Leben mehr als nur ein Buch anderer Autoren oder Verlage gesehen und gelesen haben, und daher einen guten Eindruck davon haben, welches Layout beim Lesen hilft, und welches eher nicht.
Man kann natürlich aus dem Layout eine Mathematik lithografischer Kennzahlen machen. Oder einfach seine Augen benutzen.
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