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"Es geht auch ohne" Selbstvermarktung von Autoren - Artikel im Spiegel [Beitrag #6355] Sa, 10 April 2010 20:06
melvin ist gerade offline  melvin
Beiträge: 13
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Zitat:

Mehr Geld für Autoren: ob für iPad und Kindle oder als Book-on-Demand, Bücher einfach selber verkaufen, ganz ohne Verlag. Bestseller-Schreiber Markus Albers hat es ausprobiert - und ist überrascht.


http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,687744,00.html

Zitat:

Es reicht nicht einmal für einen Cheeseburger. Der durchschnittliche Autor eines durchschnittlichen Taschenbuchs bekommt rund zehn Prozent vom Verkaufspreis eines Exemplars. Kostet sein Buch 9,95 Euro im Laden, wie ein Großteil der Neuerscheinungen, die mit einer Auflage zwischen drei- und zehntausend Exemplaren in die Läden kommen, reicht ihm der Verlag 95 Cent weiter.

Markus Albers nimmt lieber alles. Er verzichtet auf einen Verlag - und bekommt deshalb deutlich mehr Geld. Er verkauft sein neues Sachbuch für 9,99 Euro einfach selber. "Meconomy", ein Buch über die Zukunft der Arbeits- und Lebenswelt, gibt es auf seiner Web-Seite. Den erbaulichen Ratgeber für sich selber vermarktende Kreative gibt es als E-Book für verschiedenen Plattformen und, etwas teurer, auch eigens auf Bestellung ausgedruckt.

"Es ist wahnsinnig einfach, ein PDF über das Internet zu verkaufen", sagt Albers. Eigentlich hatte er schon einen Verlag für das Buch, doch der wollte die Veröffentlichung verschieben. Weil er keine Zeit verlieren wollte, wagte er das Eigenbau-Experiment. Seinen Text gab er einem Lektor zur Korrektur, eine Illustratorin beauftrage er mit der Cover-Gestaltung - und brachte das fertige Buch schließlich selber heraus, "um zu zeigen, dass es auch ohne Verlag geht".


Sicher nicht das "Ei des Kolumbus".
Aber für AutorInnen, die "neue" Wege der Veröffentlichung gehen wollen, sicher ein interessanter Ansatz.
Und Papyrus hat ja dankenswerterweise die PDF Ausgabe des Textes gleich "on board"


LG
melvin

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[Aktualisiert am: Sa, 10 April 2010 20:07]

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