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icon3.gif  Praxisbeispiel Papyrus Stilanalyse [Beitrag #27378] Mo, 27 Februar 2017 10:59 Zum nächsten Beitrag gehen
AndreasE
Beiträge: 651
Registriert: Januar 2008
Ort: Bretagne
Senior Member
Ich wollte die Anwendung der Stilanalyse schon immer mal an einem Beispiel aus der Praxis zeigen, aber das ist gar nicht so einfach, wenn es wirklich ein Beispiel aus der Praxis sein soll. Denn: Wenn man einen Text mithilfe der Stilanalyse überarbeitet, ist man so »drin«, geht so darin auf, dass man unmöglich gleichzeitig neben sich treten und kommentieren kann. Das wäre ein bisschen so, als verlange man von einem Boxer, seinen eigenen Kampf zu kommentieren, während er ihn kämpft. Beim Schreiben ist es zwar nur der Kampf gegen sprachliche Schwachstellen, aber auch da muss man ganz bei der Sache sein.

Nun habe ich gerade eine Überarbeitung hinter mir (das Manuskript des Folgeromans zu »Aquamarin«), und eines Morgens, als ich mich an den Computer setzte, das nächste zu bearbeitende Kapitel aufrief und die ersten Zeilen betrachtete, sah ich darin plötzlich ein schönes Beispiel, an dem sich erklären lässt, wie man die Stilanalyse nutzt.

Hier mein Artikel.


iMac/OS X.6 -- Papyrus AUTOR 7
Aw: Praxisbeispiel Papyrus Stilanalyse [Beitrag #27381 ist eine Antwort auf Beitrag #27378] Mo, 27 Februar 2017 14:14 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Ulli ist gerade offline  Ulli
Beiträge: 3240
Registriert: November 2007
Senior Member
Cool, dankeschön! Smile

Gruß

Ulli Ramps

R.O.M. Logicware GmbH, Berlin
Aw: Praxisbeispiel Papyrus Stilanalyse [Beitrag #27482 ist eine Antwort auf Beitrag #27381] Sa, 11 März 2017 16:35 Zum vorherigen Beitrag gehen
AndreasB ist gerade offline  AndreasB
Beiträge: 545
Registriert: April 2011
Ort: Bremen
Senior Member
Hallo AndreasE

Deine lebendige Schilderung über die Arbeit mit der Stilanalyse, an dem Beispiel eines Absatzes, hat mir geholfen, selbst besser mit ihr umzugehen. Bisher wirkte die Vielzahl an auftauchenden Markierungen auf mich eher abschreckend. Mir vermittelte der bunt markierte Text immer das Gefühl, unzulänglich zu schreiben, und blendet es, unangenehm spürend, weg. Vor allem auch, weil ich der Meinung war, alles Angemahnte müsste letztendlich auch korrigiert werden. Anhand deiner Beschreibung wurde mir klar, dass dies manchmal gar nicht notwendig ist, sondern das sie eine Hilfestellung darstellt.
Momentan überarbeite ich meine neuen Geschichten, indem ich sie, mit der Stilanalyse in der Einstellung «flüssiges Schreiben», von ihren Füllwörtern sowie Wortdopplungen durch den Gebrauch der Synonymfunktion befreie. Mittels deiner lebenden Ausmalung ist bei mir Hobbyschreiber, nun ein anspornendes Gefühl für den Einsatz der Stilanalyse entstanden. Danke dafür.
Die nächste Stufe «selbstkritisches Schreiben» folgt, wenn ich in der Ersten kaum noch etwas zu korrigieren vorfinde.


Gruß, Andreas
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