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aktuell: Papyrus Office 2009
V. 15.02 vom 26.6.2009

 

Papyrus Office 2009 - die neuen Funktionen.

Neben einigen echten »Schwergewichten« an neuen Funktionen haben wir auch etliche »kleinere« Detailverbesserungen eingebaut, die Ihnen das Leben - und Schreiben - erleichtern sollen. Viele davon sind in unserer gewohnt engen Zusammenarbeit mit unseren Anwendern entstanden.
Papyrus Office 2009 ist also ein "Evolutions"-Upgrade, das enorm viele "gewachsene" Kleinigkeiten enthält, mehr, als wir hier nennen können.

Zwei Hauptaugenmerke sind die weitreichenden optischen Veränderungen, die auch funktionale Erweiterungen beinhalten, und die intensiven Erweiterungen der Formatvorlagen.

 

Hierarchische Inhaltsübersicht
Neue Version vom Duden Korrektor für Papyrus
Neueste Thesaurus-Version mit gebeugten Formen
Alternative Icons für die Symbolleiste (auch selbst definierbar)
Neue Symbolleisten-Icons für Formate und mehr
»Magischer Pinsel« zum Übertragen von Textstilen
Symbolleisten-Icons und Menüaufrufe für Formatvorlagen
Vollbilschirm-Modus
Einen Text mit Datenbank-Tabellen verknüpfen
Notizzettel und Textschnipsel
Einstellbarkeit der Statuszeile
Klemmbrett-Hintergrundbilder
Tabellenzellen-Auswahl
Zuletzt bearbeitete Stellen anspringen
Unterstützung des mathematischen Formeleditors »MathType«
Ausgabe von Notizzetteln & Änderungen in DOC, PDF und Ausdruck
Verbesserte Kompatibilität zu MS Word
Hilfe intensiv überarbeitet und erweitert
Kleinere Änderungen
Beseitigte Fehler

 


Hierarchische Inhaltsübersicht

Eine »Schaltzentrale« für das Arbeiten mit längeren, gegliederten Werken ist die »Inhaltsübersicht« von Papyrus Autor (aus dem Menü »Dokument«).
Sie finden hier in einer Baumstruktur alle Überschriften Ihres Textes (die auch für die Aufnahme ins Inhaltsverzeichnis markiert sind - siehe Papyrus Exkurs: Anlegen eines Inhaltsverzeichnis-Eintrags).
Von der Inhaltsübersicht aus können Sie nun Ihren Text verwalten und jederzeit unter Kontrolle halten.

 

 

 


Formatvorlagen für Absätze und Textstil fusioniert und neu organisiert

Bis Papyrus 2009 waren Absatzformatierung und Textformatierung getrennt; diese wurde jetzt zusammengefasst und heißen nur noch »Formatvorlagen« oder »Format«. Man kann aber unter »Optionen« [Win] bzw. »Einstellungen« [Mac] → »Symbolleisten-Icons« auch die alten Textformat-Vorlagen wieder einschalten.

 


Duden Korrektor 5.0 für Papyrus

Mit Papyrus Office 2009 wird die aktuelle Version des Duden Korrektors 5.0 für Papyrus mitgeliefert.

Diese ist in extrem leistungsstarker, fehlerresistenter und schneller Implementation wie gewohnt in Papyrus integriert.

 


Neueste Thesaurus-Version mit gebeugten Formen

Synonyme, angezeigt im Kontext- Menü des Begriffes (erreichbar durch Klick mit der rechten Maustaste)

 

Im Thesaurus wird jetzt beim Suchen nach Synonymen (wie auch bei den schon besprochenen »Unwörtern« und Dubletten der Stilanalyse) mit einer Grund- und Beugungsformen-Erzeugung gesucht. Nach grammatikalischen Regeln werden also neben der Grundform auch Beugungen (Plural, Genitiv, etc.) einigermaßen regelmäßiger Wörter gefunden.

Die Algorithmik für Stamm- und Beugungsformen ist sprachenabhängig und richtet sich nach der entsprechenden Einstellung (Menü »Zeichen«, »Silbentrennung / Sprache...«). Im Normalfalle also einfach auf »Deutsch« lassen.

Mit dieser Funktion werden für deutlich mehr Wörter Synonyme angeboten (eben nicht nur bei Auftreten der Grundform im Text).

Zu Papyrus Autor haben wir von der Quelle unseres ständig weiterentwickelten Thesaurus (www.openthesaurus.de) natürlich auch wieder die neueste Version eingespielt.


Alternative Icons für die Symbolleiste (auch selbst definierbar)

»Das Auge isst mit« - was für das Essen gilt, gilt sicher auch für das Werkzeug, mit dem man etliche Stunden seines Tages verbringt.

Also haben wir einige Arbeit in die Verbesserung der Optik von Papyrus gesteckt - auch dafür, dass man Papyrus mal auf großen Monitoren mit Platz für große, aussagekräftige Icons benutzt, mal aber auch auf kleinen Notebooks, wo kleine Versionen der vertrauten Icons an vertrauten Positionen ausreichen.

Papyrus hat natürlich einen eigenen, »festen« Satz Icons (anwählbare Symbole) für die Symbolleiste.
Sie können jetzt aber im Textverarbeitungsteil auch zwischen verschiedenen vordefinierten Sätzen umschalten, die Abstände zwischen den Icons beeinflussen und sogar eigene Bilder für Symbole benutzen.

Zwischen vorhandenen Icon-Sätzen umschalten können Sie im Dialog:

»Optionen« (Win) / Einstellungen« (Mac) bei »Erscheinungsbild« -> »Lineal-Icons«, unten bei »Benutzter Symbol-Satz:«

Hier finden Sie den normalen, eingebauten Icon-Satz, der in Papyrus voreingestellt ist, und dazu zwei alternative kleinere Icon-Sätze. Hier können Sie auch eigene Bilder mit eigenen Icons ablegen, so dass Papyrus dann Ihre eigenen Icons benutzt.

Die von uns Papyrus Autor 2.0 beigelegten Icon-Sätze sind u.a. für Monitore mit wenig Platz gedacht, bspw. für Laptops.

Der »graue«, stark simplifizierte Icon-Satz ist (u.a.) besonders gut für die Darstellung unter Mac OS X im »Metal Look« geeignet.

Wenn Sie selbst einen eigenen Satz Icons »bauen« möchten, so können Sie einfach im Ordner »Module« / »Toolbars« ein Bild im sogenannten »PNG«-Format ablegen.

 


Neue Symbolleisten-Icons für Formate und mehr

Sowohl für einige neue Funktionen wie auch für von einigen Anwendern gewünschte alte Funktionen haben wir neue Icons »gebaut«, die Sie wie gewohnt in die Symbolleiste einbinden (oder auch wieder daraus entfernen, wenn nicht benötigt) können.

Die Konfiguration der Symbolleiste geschieht wie bisher unter »Optionen« (Win) bzw. »Einstellungen« (Mac) bei »Symbolleisten-Icons«. Hier kann man auswählen, wo in welcher Bilder-Zeile der Symbolleiste welche Icons platziert werden sollen. Beachten Sie, dass Ihnen bis zu vier Zeilen zur Verfügung stehen, und (siehe oben) jetzt auch kleinere Icon-Sätze, was insbesondere dann nützlich ist, wenn Sie viele Icons in der Symbolleiste verwenden.

Neu sind für bisherige Funktionen dazu gekommen:

  • Ein Umschalter für die Darstellung »Anzeige wie Ausdruck« (aus dem Menü »Dokument«), mittels dem man die Darstellung von Hilfselementen für Zeilenenden, Leerzeichen, Grafikobjektrahmen und derlei mehr an- und abschalten kann.
    So erhält man eine bessere Vorstellung davon, wie der Text später auf dem Papier aussehen wird, und kann aber schnell auch die nützlichen Hilfselemente wieder einschalten.
  • Manchmal benötigt man in bestimmten Dokumenten viel Hoch- und Tiefstellungen von Text, daher haben wir für diese beiden Funktionen Icons spendiert.
  • Insbesondere, wenn man mit anderen zusammenarbeitet und sein Dokument exportieren will, wählt man häufiger die Funktion »Speichern unter...«, die die Dateiauswahl aufruft, in der man dann auch den gewünschten Dateityp - DOC, RTF, PDF, ... - auswählen kann.

Dazu kommt noch eine neue Funktion (weiter unten genauer beschrieben): Papyrus beherrscht jetzt auch die Zusammenarbeit mit dem mathematischen Formeleditor »MathType« (als externes Zusatzmodul bzw. eigenständiges Programm zu erwerben - einfach bei uns erfragen).
»MathType« ist jetzt mittels des dazugehörigen Icons direkt aus Papyrus heraus aufrufbar.

 


»Magischer Pinsel« zum Übertragen von Textstilen

Für einen schnellen Übertrag von Textstilen einer Textstelle an einen anderen Ort sind die neuen Icons der Symbolleiste gedacht.

Hierbei sollte man das »Universal«-Icon, das sich ähnlich benimmt wie in anderen Textverarbeitungen, nur alternativ zu den zwei Icons für diese Funktion benutzen, die wir empfehlen - also nur eines oder das andere.

Das Zauberpinsel Doppelfunktions-Icon holt beim ersten Klick alle Textstil-Parameter, die an der aktuellen Textcursor-Stelle gültig sind. Danach wechselt der Textcursor in einen Textmarker-Stift, mit dem man genau eine Textstelle überstreichen und in ihrem Stil an die Stelle anpassen kann, von der man die Textparameter geholt hat.

Universeller funktioniert das »magische Paar«: Zuerst holt man sich ebenfalls mit der Pipette die Textparameter von der aktuellen Textcursor-Stelle. Mit dem Zauberpinsel kann man dann allerdings für beliebige markierte Textblöcke (auch für Papyrus’ berühmte diskontinuierliche, unzusammenhängende Blöcke) oder die aktuelle Textcursor-Stelle zum Losschreiben gleichzeitig und mehrfach die geholten Textparameter setzen.

Solange nicht erneut neue Textparameter »eingesaugt« werden, steht der zuletzt geholte Textstil »gepuffert« für weitere Einsätze zur Verfügung.

 


Symbolleisten-Icons und Menüaufrufe für Formatvorlagen

Für eingerückte Aufzählungen von Punkten (eben so, wie diese Punkte-Liste hier) oder auch nummerierte Aufzählungen (mit 1, 2, 3, ...) mag man vielleicht nicht immer erst in das Popup für die Formatvorlagen gehen, besonders, wenn man seinen Text durchgeht und dies mehrfach aufruft.

Desgleichen gilt für unnummerierte Überschriften  wie auch Überschriften mit Aufzählung  sowie die Möglichkeit, zurück zum Format »Standard« für den normalen Fließtext zu kommen.

Ein schnellerer Weg ist jetzt über die entsprechenden neuen Icons der Symbolleiste. Die Icons sind passenden Absatz-Formatvorlagen aus dem Formatvorlagen-Popup der Symbolleiste zugeordnet. Dazu gibt es zum leichteren Auffinden im Menü »Absatz« bei »Spezielle Absatz-Formatvorlagen« auch noch entsprechende Einträge, die mit den Icons funktionsgleich sind.

Die so voreingestellt zugeordneten Formate sind:

Icon Name der zugeordneten Formatvorlage Beispiel
Bullets
  • Eine Punkte-Liste
Aufzählung

1. Eine nummerierte Liste

Titel Eine dicke Überschrift
Überschrift 1 1. Nummeriertes Hauptkapitel
Überschrift 2 1.1 Ein Unterkapitel
Überschrift 3 1.1.1 Weiter verschachteltes Kapitel
Überschrift 4 1.1.1.1 Unterkapitel Ebene Vier
bis: Weiteren häufig verwendeten Formatvorlagen frei zuordenbare Icons

Wenn man jetzt aber die Icons gern ähnlichen, aber selbst definierten Absatz-Formatvorlagen zuordnen möchte?

Dann geht man einfach, wenn das entsprechende Absatz-Format eingestellt ist, in die »Verweise« Seite des »Formatvorlagen«-Dialogs und stellt dort bei »Symbolleisten-Icon zuordnen: das gewünschte Icon ein; dies ruft dann entsprechend die jetzt neu verknüpfte Formatvorlage (anstelle der aus der Tabelle) auf.

Welche dieser Icons Sie überhaupt in Ihrer persönlich konfigurierten Symbolleiste sehen möchten, stellen Sie bei »Icons (Symbolleiste)« aus »Optionen« (Win) / »Einstellungen« (Mac) ein.


Vollbilschirm-Modus

Wer sich ganz auf seinen Text konzentrieren und viel davon sehen möchte, dazu vielleicht auch viel Platz für den Klemmbrett-Bereich braucht, kann in der Symbolleiste mit dem dazugehörigen Icon in einen Vollbildschirm-Modus (engl. »Fullscreen«) schalten. Eine Platzierung des Haupttextes in der Mitte haben wir nicht eingebaut, da dann ein wesentlicher Teil (um nicht zu sagen: genau die Hälfte) des Papyrus-eigenen Klemmbretts verloren ginge.

 


Einen Text mit Datenbank-Tabellen verknüpfen

Papyrus beherrscht als einzige Textverarbeitung direkte »relationale« Verknüpfungen von Textstellen mit Datenbank-Einträgen.

In der neuen Version kann jetzt ein Text auch mit mehreren verschiedenen Datenbank-Tabellen verknüpft werden (Menü »Dokument« → »Text ↔ Datenbank-Link (HyperOffice)«.

 


Notizzettel und Textschnipsel

Notizzettel und Textschnipsel können direkt im Papyrus-eigenen Klemmbrett erzeugt werden.
Rufen Sie dazu mit der rechten Maustaste das Kontextmenü auf und erzeugen Sie das Objekt Ihrer Begierde.

Was ein Notizzettel (oder Klebezettel oder »sticky note«) sein dürfte, ist wohl klar - ein Kommentar, der den Fluss des Haupttextes nicht beeinflusst und nicht mit ausgedruckt wird.

Textschnipsel sind etwas Besonderes: Markiere ich einen Textbereich und ziehe diesen aufs Papyrus-eigene Klemmbrett, so entsteht automatisch ein eigenes Textobjekt - eben ein Textschnipsel - ohne dass ich erst ein Textobjekt anlegen muss.

Einfach den Block aufs Klemmbrett ziehen und loslassen, das war’s. Genauso löst sich ein Textschnipsel einfach wieder auf, wenn ich ihn in den Haupttext ziehe - nur sein Inhalt wird in den Text eingefügt, die leere »Objekt-Hülle« verschwindet einfach.

Textschnipsel können wahlweise mit oder ohne Textstil-Parameter kopiert werden! Sprich, wenn Sie Text aus einem Bereich in einen Textschnipsel im Klemmbrett verschieben, der sagen wir mal »Arial« in »14-Punkt«-Schriftgröße und in »Fett« gehalten ist, und wollen diesen Textschnipsel an anderer Stelle in einen Textbereich einfügen, der in »Times New Roman« in »12-Punkt« und »normal« gesetzt ist, müssen Sie danach den frisch eingefügten Text noch im Schriftstil umformatieren (sofern es sich um normalen Fließtext und nicht eine »ausgezeichnete« Stelle handelt).

Textschnipsel können Sie auch ohne Textstil im Klemmbrett erzeugen. Ein »stil-loser« Textschnipsel passt sich beim Einfügen einfach an den Textstil des Ortes an, an dem er eingefügt wird.

Dabei ist die Einstellung unter »Optionen« (Win) / »Einstellungen« (Mac) in der Rubrik »Oberfläche« für den »Klemmbrett-Bereich« spannend (»  Textschnipsel im Klemmbrett-Bereich als unformatierten Text anlegen«).

Je nach Dialog-Einstellung geschieht dies entweder immer, und nicht, wenn Sie beim Maus-Verschieben Shift- bzw. Alt gedrückt halten, oder umgekehrt.

Textschnipsel und Notizzettel (im Folgenden gemeinsam »Klemmbrett-Textobjekte« genannt) haben noch weitere Besonderheiten:

Sofern ein Klemmbrett-Textobjekt mehr Text enthält als hineinpasst, bekommt es ein rotes Kreuz in der linken unteren Ecke (und einen Scrollbalken). Ein Klick auf das rote Kreuz expandiert das Textobjekt auf volle Länge (sofern der Klemmbrett-Bereich groß genug ist, natürlich).

Auch das größte Klemmbrett kann einmal zu voll werden, wenn man sehr viele Klemmbrett-Textobjekte darauf versammelt, insbesondere, wenn diese groß sind.

Ein Doppelklick auf die Titelleiste eines solchen Klemmbrett-Textobjektes »klappt es ein«, sprich, es ist nur noch eine Zeile zu sehen, und ein »+« ganz rechts symbolisiert, dass es sich um ein »eingeklapptes« Textobjekt handelt.

Die ersten paar Worte des Textinhaltes werden in der eingeklappten Titelzeile angezeigt.

Ein erneuter Doppelklick auf die eingeklappte Titelleiste gibt dem Klemmbrett-Objekt wieder seine volle Größe zurück.

Wer Doppelklicks nicht mag, kann zum wieder Aufklappen auch einmal auf das kleine »+« rechts in der eingeklappten Titelzeile klicken.

Man beachte, dass sich Textschnipsel in diesem Zustand nur bedingt verschieben lassen, da ja gerade das Maus-Verschieben zum Einfügen eines Textschnipsels gedacht ist. Im ganz linken Bereich der Titelleiste geht das Verschieben im Klemmbrett-Bereich allerdings dennoch.

Sollte man sich hier schwer tun, einfach den zu verschiebenden Textschnipsel per Doppelklick auf die Titelleiste »ausklappen«, verschieben und wieder einklappen.

Zuletzt können einem die Klemmbrett-Textobjekte immer noch zu groß sein. Daher gibt es eine Möglichkeit, unabhängig vom Textstil, den das Klemmbrett-Textobjekt eigentlich trägt, die Darstellung im Klemmbrett einzustellen.

Im Formatvorlagen-Pop up können Sie eine Vorlage mit dem von Papyrus gesuchten speziellem Namen »Klemmbrett« anlegen, die dann das Aussehen von Notizzetteln und Textschnipseln im Klemmbrett bestimmt. So, wie die Formatvorlage »Klemmbrett« eingestellt ist, so werden diese auch im Klemmbrett dargestellt.

Eines noch zum Klemmbrett aus der »alten« Funktionalität von Papyrus: Das Klemmbrett ist natürlich auch prima geeignet, um nicht nur Text, sondern auch Bilder dort zu » parken«. Das Klemmbrett scrollt nicht mit dem Text mit, so dass man so auch prima Dinge über weite Strecken kopieren kann.

Und: Wenn man Objekte von oder nach dem Klemmbrett bewegt und dabei die »Strg « (Win) / »Apple« oder »Alt« (Mac) -Taste gedrückt hält, werden Texte und Grafikobjekte nicht nur bewegt, sondern dabei wird auch vom Ursprungs-Objekt eine Kopie angelegt.

 


Einstellbarkeit der Statuszeile

Man kann jetzt auf die verschiedenen Bereiche der Statuszeile klicken, um die zur jeweiligen Stelle gehörenden Einstellungen aufzurufen.

Unterschieden werden hier die Seitenanzeige, über die man »große Sprünge« über viele Seiten hinweg auf eine bestimmte Seite machen kann sowie über die man auch zu den im Dokument verwendeten Layout-Vorlagen für die Seiten kommt (zu den sogenannten »Stammseiten«).

Neu sind die hier erreichbaren Optionen für die Zeilennummern und Spalten.

 

 

 

Im meist freien Bereich rechts sind all diese Einstellmöglichkeiten zusammengefasst.

 

 

 

Auch die Zoom-Stufe wird jetzt auf Wunsch hier unten in der Statusleiste angezeigt, so dass auf die Anzeige in der oberen Symbolleiste verzichtet werden kann (wenn man mag. Sie ist aber noch verfügbar).

 

 

 

 

 

 

 


Klemmbrett-Hintergrundbilder

Für das Klemmbrett können jetzt eigene Bilder gewählt oder auch das Klemmbrett auf einfach nur grau geschaltet werden (»Optionen« [Win] / Einstellungen [Mac] -> »Oberfläche« -> »Klemmbrett-Bereich«). Voreingestellt ist der Pfad »(Papyrus)/Module/Clipboard/*.*«.
Es werden neue Klemmbrett-Icon-Vorlagen mitgeliefert. Nerven einen Hintergrundbilder eher, kann man das auch völlig abschalten, das Klemmbrett ist dann in schlichtem Grau.

 


Tabellenzellen-Auswahl

Mittels des neuen Buttons »Bereich« im Formeleingabe-Dialog »Rechenfeld« kann man jetzt einen Bereich von Zellen auswählen, der in der passenden Syntax in eine Formel eingefügt wird.

Man wählt also aus dem Popup »Funktionen« den gewünschten Rechenbefehl aus oder tippt diesen einfach ein, klickt dann auf »Bereich« und wählt durch Überstreichen mit der Maus bei gedrückter linker Maustaste die Zellen aus, die man als Bereich in die Rechenformel eingefügt haben möchte.

 

Eine Übersicht über alle Rechenbefehle, die Papyrus beherrscht, finden Sie im »Hilfe« Menü (Windows: »?«) unter »Übersicht Rechenfunktionen«.

 


Zuletzt bearbeitete Stellen anspringen

»Wo war ich gerade noch ...?« - Hierfür ist diese Funktion. Im Menü »Bearbeiten« → »Zu Textmarke / letzter Bearbeitung springen«

Es wird zu den Stellen gesprungen, an denen Rückgängig-Information aufgezeichnet wurde - Undo muss also eingeschaltet sein. Ggf. wird ein Block markiert.

Voreingestellt sind die Tastenkürzel »Alt + <« sowie »Alt + x«, unter "Spezielle Tastenkürzel" ist dies umdefinierbar. Funktioniert nicht für Grafikobjekt-Operationen.

Die Textcursor-Position oder markierte Textblöcke können versetzt sein, wenn spätere Einfügungen/Löschungen sich oberhalb von früheren befinden oder diese enthalten.

 


Unterstützung des mathematischen Formeleditors »MathType«

Wer Formeln braucht, benötigt diese Funktion dringend, wer nie etwas mit Formeln zu tun hat, kann dies getrost ignorieren.

Im Regelfalle ist bei dem Personenkreis, die Formeln brauchen, schon der wohl beste verfügbare mathematische Formeleditor namens »MathType« vorhanden, weswegen wir keinen eigenen »gebaut«, sondern die Schnittstelle zu eben MathType in Papyrus integriert haben.

MathType ist also nicht Bestandteil des Lieferumfangs von Papyrus, sondern muss extra bezogen werden.

Papyrus erkennt, ob der Formel-Editor »MathType« installiert ist, und kann diesen dann benutzen (auf beiden Plattformen, Mac OS X und Windows), um mathematische Formeln in Papyrus-Dokumente einzubinden, diese auch nachträglich zum weiteren Editieren wieder zurück nach MathType zu übergeben und dann wieder zurück in Papyrus zu holen.

Wir haben uns für die Unterstützung von MathType der Fa. Design Science entschieden, weil dieser unserer Einschätzung nach hervorragend und seit vielen Jahren auch marktführend ist.

Eine in Papyrus eingebundene Grafik wird per Doppelklick in MathType zum Editieren geladen und beim Schließen von MathType im Papyrus-Dokument automatisch aktualisiert

Sie erhalten MathType bei uns sowie direkt vom Hersteller, der Fa. »Design Science«, California, USA. Auf der Internet-Seite von Design Science (www.dessci.com/en/products/mathtype/) bekommen Sie auch eine Demo-Version (Download 30-day trial), die schon weitgehend vollständig mit Papyrus funktioniert.

Neue Formeln erzeugt man durch den Aufruf von MathType entweder in der Papyrus-Symbolleiste mittels des passenden neuen Icons (sofern Sie dies in die Symbolleiste eingebunden haben - siehe dazu auch das Kapitel »Neue Symbolleisten-Icons« in diesem Dokument).

Alternativ kann man MathType auch einfach aus dem Menü »Einfügen« mit »Math. Formel (MathType)« oder dem gleichnamigen Aufruf im Kontextmenü herbeizaubern.

MathType muss zur Nutzung im vollen Funktionsumfang in registrierter Form installiert sein, damit insbesondere die Formelübergabe von und nach MathType korrekt funktioniert.

Die unregistrierte (und damit kostenlose) Version von MathType kann man mit Papyrus natürlich auch benutzen, muss dann aber nach Ablauf der 30 Tage Evaluierung die Formeln »händisch« von und nach MathType kopieren (dies ist eine so gewollte Einschränkung seitens MathType). Außerdem bietet die unregistrierte Version weniger mathematische Funktionen, ist dabei aber immer noch leistungsfähiger als die meisten standardmäßig eingebauten Formeleditoren am Markt.

 


Ausgabe von Notizzetteln & Änderungen in DOC, PDF und Ausdruck

Mal will man’s auf Papier oder im PDF wie auch im RTF haben, mal nicht - Notizzettel, Textmarker-Farben und die Auszeichnungs-Markierungen der Änderungsverfolgung.

Den einfachsten Fall zuerst: Für den Export / das Speichern im Format MS Word »DOC« sowie auch im verwandten allgemeinen Austauschformat »RTF« (Rich Text Format) braucht man sich um die Änderungsverfolgung nicht zu kümmern, die ist Standard in diesen Formaten und wird also immer mit übertragen, dito Hintergrundfarben.

Diese Textattribute können ja auch in MS Word und anderen RTF-kompatiblen Programmen weiterverarbeitet werden.

Bleiben die Papyrus-internen Notizzettel. Diese will man ggf. auch einmal nicht mit exportieren. Diese Möglichkeit bietet in den Papyrus-Einstellungen (Mac) / Optionen (Win) bei »Import/Export« -> »RTF« die Checkbox »Notizzettel nicht mit exportieren.

Da man ein PDF (im Gegensatz zu einem RTF) nicht mehr so ohne Weiteres ändern kann, bietet Papyrus Autor hier mehr Optionen, zu finden im PDF-Ausgabe-Dialog (den man über den »Drucken« Dialog oder aber im Menu »Ablage« (Mac) / »Datei« (Win) -> »Export« -> »PDF...« erreicht.

Hier kann man unter »Speziell« getrennt Notizzettel als PDF-Anmerkungen einbetten und weiterhin die Ausgabe von Notizzetteln, Textmarker-Farben und Änderungsverfolgung-Auszeichnungen einstellen.

Auch für den Ausdruck haben Sie spezielle Druckoptionen, die Ihnen ermöglichen, solche speziellen Dinge mit auszudrucken (oder eben nicht).

Auf dem Mac finden Sie die passenden Einstellungen in der »Drucken« Dialog-Lasche von »Papyrus«, unter Win direkt im »Drucken« Dialog.

Mit »Speziell« erreichen Sie die Einstellungen im »Spezielle Druckoptionen« Dialog, wo Sie die Checkbox »Druck mit Notizzetteln, ...« setzen können.

Damit Sie nicht immer alle Einstellungen der »Speziellen Druckoptionen« an und aus machen müssen, gibt es einen »Hauptschalter« im Haupt-»Drucken« Dialog, die Checkbox »Spezielle Einstellungen berücksichtigen«. Nur, wenn diese angewählt ist, gelten die im »Spezielle Druckoptionen« gemachten Einstellungen, sonst werden die Einstellungen daraus ignoriert.

 


Verbesserte Kompatibilität zu MS Word

Anmerkungen, Tabellen, Textstile etc. pp. wurden aufgrund von Kundenwünschen und/oder in Papyrus eingebauten neuen Funktionen intensiv an MS Word angeglichen, so dass Papyrus ein neues Niveau an Text-Kompatibilität auch im Bereich sehr komplexer Funktionen erreicht hat.

 


Hilfe intensiv überarbeitet und erweitert

Wir haben sehr viel Support-Erfahrung zusammengetragen und entsprechend - natürlich auch unter Berücksichtigung der gesamten neuen Funktionalitäten - das Hilfesystem in mehrwöchigem Aufwand stark erweitert, bspw. auch um hunderte von Abbildungen ergänzt.

Es wurden auch für alle Kapitel ggf. im Text fehlende Stichworte ergänzt.

 


Hilfe intensiv überarbeitet und erweitert

Wir haben sehr viel Support-Erfahrung zusammengetragen und entsprechend - natürlich auch unter Berücksichtigung der gesamten neuen Funktionalitäten - das Hilfesystem in mehrwöchigem Aufwand stark erweitert, bspw. auch um hunderte von Abbildungen ergänzt.

Es wurden auch für alle Kapitel ggf. im Text fehlende Stichworte ergänzt.

 


Kleinere Änderungen

  • Das Pop up der Zeichensätze in der Symbolleiste zeigt jetzt die im Dokument benutzten Zeichensätze zuerst.
    Manche Familien-Namen, die bisher schlecht unterscheidbar waren, werden jetzt geschickter dargestellt, so dass Familien mit verschiedenen, von der Norm (Normal, Fett, Kursiv, Fett Kursiv) abweichenden Schnitten besser differenziert dargestellt werden (bspw. Humanist 521, Humanist 521 Extra Bold, Humanist 521 Light, ...).
  • Duden Initialisierung - wenn man als Standardsprache Deutsch eingestellt und die Prüfung eingeschaltet hat, wird Duden jetzt beim Start vom Papyrus initialisiert statt bei der ersten Benutzung.
    Da die Initialisierung einige Sekunden dauert, kann das sonst beim Tippen des ersten Wortes stören.
  • Tastenkürzel für Formatvorlagen - das erste zugeordnete Tastenkürzel wird nun auch im Formatvorlagen-Popup im Lineal angezeigt.
  • Rückgängig-Funktion - wenn die Rückgängig-Funktion wegen zu vieler aufzuzeichnender Seiten - entsprechend der Einstellung bei Optionen/Rückgängig - abgeschaltet wird, wird sie jetzt bei der nächsten »kleineren« Operation wieder angeschaltet
  • Tastenkürzel für Formatvorlagen - mit dem Knopf "Kürzel..." im Formatvorlagen-Dialog wird jetzt gleich die eingestellte Formatvorlage im Tastaturkürzel-Dialog vorgewählt.
  • Textmarker - die Textstellen enthalten jetzt ein kleines »+«, wenn Kommentare hinterlegt sind
  • MacOS: bessere Zeichensatzerkennung beim RTF-Import – Postscript-Zeichensätze wurden von MS Word Mac mit ungewöhnlichen Namen wie »TimesNewRomanPS« exportiert. Jetzt werden solche Namen als »Times New Roman« erkannt.
  • MacOS: Größenveränderbare Dialoge haben jetzt einen »Maximieren« Button
  • Windows: Speichern unter Dialog – Unter Windows XP wurde nicht der neue Dialog mit der »Zuletzt verwendete Dateien« usw. Leiste benutzt, sondern der alte Dialog ohne diese Leiste.
  • HTML-Export – Absatzenden werden jetzt – XHTML-konform – mit </p> exportiert.
    Leere Absätze werden als <p>&nbsp;</p> ausgegeben. Ohne das &nbsp; werden sie von Browsern ignoriert.
  • E-Mail-Versand aus der Datenbank – Papyrus generiert jetzt eine eindeutige Message-ID, was bisher der SMPT-Server tat, so ist es sauberer und Ihre E-Mail gelangt eher an Spam-Filtern vorbei.
    Insgesamt wurden E-Mail-Reports intensiv darauf optimiert, dass sie möglichst »konform« aussehen und daher nicht von Spam-Filtern »weggefangen« werden.
  • »Lineal« durchgängig umbenannt nach »Symbolleiste«
  • Dialog »Spezielle Absatzformatierung« – wurde umbenannt von vorher »Absatzabstände«.

Beseitigte Fehler

  • Rechtschreibprüfung hat zu viel unterstrichen - wenn man vor dem letzten Buchstaben eines von der Rechtschreibprüfung hervorgehobenen Wortes zu tippen begann, wurde manchmal vorübergehend der Rest der Zeile oder mehr unterstrichen.
  • Formatvorlagen-Statistik - unter Umständen wurde ein Absatzformat deutlich zuviel gezählt, weil Zeichen statt Absätzen gezählt wurden
  • RTF-Import - wenn die Fonttabelle in einem RTF als Unicode-Destination (mit /ud) codiert wurde, gab es einen Busfehler beim Import wegen falscher Verschachtelung. Das Vorliegende Beispiel wurde mit dem "Open XML Converter" erzeugt
  • [CR] in Textmakros - Returns in Textmakros funktionierten seit ca. Version 13.0 nicht mehr richtig

 

 

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