»Magischer Pinsel« zum Übertragen von Textstilen
Symbolleisten-Icons und Menüaufrufe für Formatvorlagen
Vollbilschirm-Modus
Einen Text mit Datenbank-Tabellen verknüpfen
Notizzettel und Textschnipsel
Einstellbarkeit der Statuszeile
Klemmbrett-Hintergrundbilder
Tabellenzellen-Auswahl
Zuletzt bearbeitete Stellen anspringen
Unterstützung des mathematischen Formeleditors »MathType«
Ausgabe von Notizzetteln & Änderungen in DOC, PDF und Ausdruck
Verbesserte Kompatibilität zu MS Word
Hilfe intensiv überarbeitet und erweitert
Kleinere Änderungen
Beseitigte Fehler
Hierarchische Inhaltsübersicht

Eine
»Schaltzentrale« für das Arbeiten mit längeren,
gegliederten Werken ist die »Inhaltsübersicht«
von Papyrus Autor (aus dem Menü
»Dokument«).
Sie finden hier in einer Baumstruktur alle Überschriften
Ihres Textes (die auch für die Aufnahme
ins Inhaltsverzeichnis markiert sind -
siehe Papyrus Exkurs: Anlegen eines Inhaltsverzeichnis-Eintrags).
Von
der Inhaltsübersicht aus können Sie nun
Ihren Text verwalten und jederzeit unter Kontrolle
halten.
Formatvorlagen
für Absätze und Textstil fusioniert und neu organisiert
Bis Papyrus 2009 waren Absatzformatierung und Textformatierung getrennt; diese wurde jetzt zusammengefasst und heißen nur noch »Formatvorlagen«
oder »Format«. Man kann aber unter »Optionen« [Win] bzw. »Einstellungen« [Mac]
→ »Symbolleisten-Icons«
auch die alten Textformat-Vorlagen wieder einschalten.
Duden Korrektor 5.0 für Papyrus
Mit Papyrus Office 2009 wird die aktuelle Version des Duden Korrektors 5.0 für Papyrus mitgeliefert.
Diese
ist in extrem leistungsstarker, fehlerresistenter und schneller Implementation wie gewohnt
in Papyrus integriert.
Neueste Thesaurus-Version mit gebeugten Formen

Synonyme,
angezeigt im Kontext- Menü
des Begriffes (erreichbar durch Klick mit
der rechten Maustaste)
Im Thesaurus wird jetzt beim Suchen nach Synonymen (wie
auch bei den schon besprochenen »Unwörtern« und Dubletten
der Stilanalyse) mit einer Grund- und Beugungsformen-Erzeugung
gesucht. Nach grammatikalischen Regeln werden also
neben der Grundform auch Beugungen (Plural, Genitiv, etc.)
einigermaßen regelmäßiger Wörter gefunden.
Die Algorithmik für Stamm- und Beugungsformen ist sprachenabhängig
und richtet sich nach der entsprechenden Einstellung
(Menü »Zeichen«, »Silbentrennung / Sprache...«). Im
Normalfalle also einfach auf »Deutsch« lassen.
Mit dieser Funktion werden für deutlich mehr Wörter Synonyme
angeboten (eben nicht nur bei Auftreten der Grundform im Text).
Zu Papyrus Autor haben wir von der Quelle unseres ständig weiterentwickelten Thesaurus
(www.openthesaurus.de) natürlich auch wieder die neueste Version eingespielt.
»Das Auge isst mit« - was für das Essen gilt, gilt sicher auch für das Werkzeug, mit dem man etliche Stunden seines Tages verbringt.
Also haben wir einige Arbeit in die Verbesserung der Optik von Papyrus gesteckt - auch dafür,
dass man Papyrus mal auf großen Monitoren mit Platz für große, aussagekräftige Icons
benutzt, mal aber auch auf kleinen Notebooks, wo kleine Versionen der vertrauten Icons an vertrauten
Positionen ausreichen.
Papyrus hat natürlich einen eigenen, »festen« Satz Icons (anwählbare Symbole) für die Symbolleiste.
Sie können jetzt aber im Textverarbeitungsteil auch zwischen verschiedenen vordefinierten
Sätzen umschalten, die Abstände zwischen den Icons beeinflussen und sogar eigene
Bilder für Symbole benutzen.
Zwischen vorhandenen Icon-Sätzen umschalten können Sie im Dialog:
»Optionen« (Win) / Einstellungen« (Mac) bei »Erscheinungsbild« -> »Lineal-Icons«, unten bei
»Benutzter Symbol-Satz:«
Hier finden Sie den normalen, eingebauten Icon-Satz, der in Papyrus voreingestellt ist, und dazu zwei alternative kleinere Icon-Sätze. Hier können Sie auch eigene Bilder mit eigenen Icons ablegen, so dass Papyrus dann Ihre eigenen Icons benutzt.

Die von uns Papyrus Autor 2.0 beigelegten Icon-Sätze sind u.a. für Monitore mit wenig Platz gedacht, bspw. für Laptops.
Der »graue«, stark simplifizierte Icon-Satz ist (u.a.) besonders gut für die Darstellung unter Mac OS X im »Metal Look« geeignet.
Wenn Sie selbst einen eigenen Satz Icons »bauen« möchten, so können Sie einfach im Ordner »Module« / »Toolbars« ein Bild im sogenannten »PNG«-Format ablegen.
Sowohl für einige neue Funktionen wie auch für von einigen Anwendern gewünschte alte
Funktionen
haben wir neue Icons »gebaut«, die Sie wie gewohnt in die Symbolleiste einbinden (oder
auch wieder daraus entfernen, wenn nicht benötigt) können.
Die Konfiguration der Symbolleiste geschieht wie bisher unter »Optionen« (Win) bzw.
»Einstellungen«
(Mac) bei »Symbolleisten-Icons«. Hier kann man auswählen, wo in welcher Bilder-Zeile
der Symbolleiste welche Icons platziert werden sollen. Beachten Sie, dass Ihnen bis zu
vier Zeilen zur Verfügung stehen, und (siehe oben) jetzt auch kleinere Icon-Sätze, was insbesondere
dann nützlich ist, wenn Sie viele Icons in der Symbolleiste verwenden.
Neu sind für bisherige Funktionen dazu gekommen:
- Ein Umschalter für die Darstellung »Anzeige wie Ausdruck«
(aus dem Menü »Dokument«),
mittels dem man die Darstellung von Hilfselementen für Zeilenenden, Leerzeichen,
Grafikobjektrahmen und derlei mehr an- und abschalten kann.
So erhält man eine bessere Vorstellung davon, wie der Text später auf dem Papier aussehen
wird, und kann aber schnell auch die nützlichen Hilfselemente wieder einschalten.
- Manchmal benötigt man in bestimmten Dokumenten viel Hoch-
und Tiefstellungen von Text, daher haben wir für diese beiden Funktionen Icons spendiert.
- Insbesondere, wenn man mit anderen zusammenarbeitet und sein Dokument exportieren will,
wählt man häufiger die Funktion »Speichern unter...«, die die Dateiauswahl aufruft, in
der man dann auch den gewünschten Dateityp - DOC, RTF, PDF, ... - auswählen kann.
Dazu kommt noch eine neue Funktion (weiter unten genauer beschrieben): Papyrus beherrscht
jetzt auch die Zusammenarbeit mit dem mathematischen Formeleditor »MathType« (als externes
Zusatzmodul bzw. eigenständiges Programm zu erwerben - einfach bei uns erfragen).
»MathType« ist jetzt mittels des dazugehörigen Icons
direkt aus Papyrus heraus aufrufbar.
»Magischer Pinsel« zum Übertragen von Textstilen
Für einen schnellen Übertrag von Textstilen einer Textstelle an einen anderen Ort sind die
neuen Icons der Symbolleiste gedacht.
Hierbei sollte man das »Universal«-Icon,
das sich ähnlich benimmt wie in anderen Textverarbeitungen,
nur alternativ zu den zwei Icons für diese Funktion benutzen, die wir empfehlen - also nur
eines oder das andere.
Das Zauberpinsel Doppelfunktions-Icon
holt beim ersten Klick alle Textstil-Parameter, die
an der aktuellen Textcursor-Stelle gültig sind. Danach wechselt der Textcursor in einen Textmarker-Stift,
mit dem man genau eine Textstelle überstreichen und in ihrem Stil an die Stelle anpassen
kann, von der man die Textparameter geholt hat.
Universeller funktioniert das »magische Paar«:
Zuerst holt man sich ebenfalls mit der
Pipette die Textparameter von der aktuellen Textcursor-Stelle. Mit dem Zauberpinsel
kann man dann allerdings für beliebige markierte Textblöcke (auch für Papyrus’ berühmte diskontinuierliche,
unzusammenhängende Blöcke) oder die aktuelle Textcursor-Stelle zum Losschreiben
gleichzeitig und mehrfach die geholten Textparameter setzen.
Solange nicht erneut
neue Textparameter »eingesaugt« werden, steht der zuletzt
geholte Textstil »gepuffert« für weitere Einsätze zur Verfügung.
Symbolleisten-Icons
und Menüaufrufe für Formatvorlagen
Für eingerückte Aufzählungen von Punkten
(eben so, wie diese Punkte-Liste hier) oder
auch nummerierte Aufzählungen (mit 1, 2, 3, ...)
mag man vielleicht nicht immer erst in das
Popup für die Formatvorlagen gehen, besonders, wenn man seinen Text durchgeht und dies
mehrfach aufruft.
Desgleichen gilt für unnummerierte Überschriften
wie auch Überschriften mit
Aufzählung
sowie die Möglichkeit, zurück zum Format »Standard«
für den normalen
Fließtext zu kommen.
Ein schnellerer Weg ist jetzt über die entsprechenden neuen Icons der Symbolleiste. Die Icons
sind passenden Absatz-Formatvorlagen aus dem Formatvorlagen-Popup der Symbolleiste
zugeordnet. Dazu gibt es zum leichteren Auffinden im Menü »Absatz« bei »Spezielle Absatz-Formatvorlagen«
auch noch entsprechende Einträge, die mit den Icons funktionsgleich sind.
Die so voreingestellt zugeordneten Formate sind:
| Icon |
Name der zugeordneten Formatvorlage |
Beispiel |
|
Bullets |
|
|
Aufzählung |
1. Eine nummerierte Liste
|
|
Titel |
Eine dicke Überschrift |
|
Überschrift 1 |
1. Nummeriertes Hauptkapitel |
|
Überschrift 2 |
1.1 Ein Unterkapitel |
|
Überschrift 3 |
1.1.1 Weiter verschachteltes Kapitel |
|
Überschrift 4 |
1.1.1.1 Unterkapitel Ebene Vier |
|
bis:
Weiteren häufig verwendeten Formatvorlagen frei zuordenbare Icons |
Wenn man jetzt aber die Icons gern ähnlichen, aber selbst
definierten Absatz-Formatvorlagen zuordnen möchte?
Dann geht man einfach, wenn das entsprechende Absatz-Format
eingestellt ist, in die »Verweise« Seite des »Formatvorlagen«-Dialogs
und stellt dort bei »Symbolleisten-Icon
zuordnen: das gewünschte Icon ein; dies ruft dann entsprechend
die jetzt neu verknüpfte Formatvorlage (anstelle der
aus der Tabelle) auf.
Welche dieser Icons Sie überhaupt in Ihrer persönlich konfigurierten
Symbolleiste sehen möchten, stellen Sie bei
»Icons (Symbolleiste)« aus »Optionen« (Win) / »Einstellungen«
(Mac) ein.
Vollbilschirm-Modus
Wer sich ganz auf seinen Text konzentrieren und viel davon sehen möchte, dazu vielleicht auch
viel Platz für den Klemmbrett-Bereich braucht, kann in der Symbolleiste mit dem dazugehörigen Icon in einen Vollbildschirm-Modus (engl. »Fullscreen«) schalten. Eine Platzierung des Haupttextes in der Mitte haben wir nicht eingebaut, da dann ein wesentlicher Teil (um nicht zu sagen: genau die Hälfte)
des Papyrus-eigenen Klemmbretts verloren ginge.
Einen Text mit Datenbank-Tabellen verknüpfen
Papyrus beherrscht als einzige Textverarbeitung direkte »relationale« Verknüpfungen
von Textstellen
mit Datenbank-Einträgen.
In der neuen Version kann jetzt ein Text auch mit mehreren verschiedenen Datenbank-Tabellen
verknüpft werden (Menü »Dokument« → »Text ↔ Datenbank-Link
(HyperOffice)«.
Notizzettel und Textschnipsel
Notizzettel und Textschnipsel können direkt im Papyrus-eigenen Klemmbrett erzeugt werden.
Rufen Sie dazu mit der rechten Maustaste das Kontextmenü auf und erzeugen Sie das Objekt
Ihrer Begierde.
Was ein Notizzettel (oder Klebezettel oder »sticky note«) sein dürfte, ist wohl klar - ein Kommentar, der den Fluss des Haupttextes nicht beeinflusst und nicht mit ausgedruckt wird.
Textschnipsel sind etwas Besonderes: Markiere ich einen Textbereich und ziehe diesen
aufs
Papyrus-eigene Klemmbrett, so entsteht automatisch ein eigenes Textobjekt - eben ein Textschnipsel
- ohne dass ich erst ein Textobjekt anlegen muss.
Einfach den Block aufs Klemmbrett ziehen und loslassen, das war’s. Genauso
löst sich ein
Textschnipsel einfach wieder auf, wenn ich ihn in den Haupttext ziehe - nur sein Inhalt wird in
den Text eingefügt, die leere »Objekt-Hülle« verschwindet einfach.
Textschnipsel können wahlweise mit
oder ohne Textstil-Parameter kopiert
werden! Sprich,
wenn Sie Text aus einem Bereich in einen Textschnipsel im Klemmbrett verschieben, der sagen
wir mal »Arial« in »14-Punkt«-Schriftgröße und in »Fett« gehalten ist,
und wollen diesen Textschnipsel
an anderer Stelle in einen Textbereich einfügen, der in »Times New Roman« in
»12-Punkt« und »normal« gesetzt ist, müssen Sie danach den frisch eingefügten Text
noch im
Schriftstil umformatieren (sofern es sich um normalen Fließtext und nicht eine »ausgezeichnete«
Stelle handelt).
Textschnipsel können Sie auch ohne Textstil im Klemmbrett
erzeugen. Ein »stil-loser« Textschnipsel
passt sich beim Einfügen einfach an den Textstil des Ortes an, an dem er eingefügt
wird.
Dabei ist die Einstellung unter »Optionen« (Win) / »Einstellungen« (Mac) in
der Rubrik »Oberfläche«
für den »Klemmbrett-Bereich« spannend (»
Textschnipsel
im Klemmbrett-Bereich
als unformatierten Text anlegen«).
Je nach Dialog-Einstellung geschieht dies entweder immer, und nicht, wenn Sie beim Maus-Verschieben
Shift- bzw. Alt gedrückt halten, oder umgekehrt.
Textschnipsel
und Notizzettel (im Folgenden gemeinsam »Klemmbrett-Textobjekte«
genannt) haben noch weitere Besonderheiten:
Sofern
ein Klemmbrett-Textobjekt mehr Text
enthält als hineinpasst, bekommt es ein
rotes Kreuz in der linken unteren Ecke (und
einen Scrollbalken). Ein Klick auf das rote
Kreuz expandiert das Textobjekt auf volle
Länge (sofern der Klemmbrett-Bereich groß
genug ist, natürlich).
Auch
das größte Klemmbrett kann einmal zu voll werden, wenn man
sehr viele Klemmbrett-Textobjekte darauf versammelt, insbesondere,
wenn diese groß sind.
Ein Doppelklick auf die Titelleiste eines solchen Klemmbrett-Textobjektes
»klappt es ein«, sprich, es ist nur noch eine Zeile zu sehen, und ein »+« ganz
rechts symbolisiert, dass es sich um ein »eingeklapptes« Textobjekt handelt.
Die ersten paar Worte des Textinhaltes werden in der eingeklappten Titelzeile angezeigt.
Ein erneuter Doppelklick auf die eingeklappte Titelleiste gibt dem Klemmbrett-Objekt wieder
seine volle Größe zurück.
Wer Doppelklicks nicht mag, kann zum wieder Aufklappen auch einmal auf das kleine »+«
rechts in der eingeklappten Titelzeile klicken.
Man beachte, dass sich Textschnipsel in diesem Zustand nur bedingt verschieben lassen, da ja
gerade das Maus-Verschieben zum Einfügen eines Textschnipsels gedacht ist. Im ganz linken
Bereich der Titelleiste geht das Verschieben im Klemmbrett-Bereich allerdings dennoch.
Sollte man sich hier schwer tun, einfach den zu verschiebenden Textschnipsel per Doppelklick
auf die Titelleiste »ausklappen«, verschieben und wieder einklappen.

Zuletzt
können einem die Klemmbrett-Textobjekte immer noch zu
groß sein. Daher gibt es eine Möglichkeit, unabhängig vom Textstil,
den das Klemmbrett-Textobjekt eigentlich trägt, die Darstellung
im Klemmbrett einzustellen.
Im Formatvorlagen-Pop up können Sie eine Vorlage mit dem von
Papyrus gesuchten speziellem Namen »Klemmbrett« anlegen, die
dann das Aussehen von Notizzetteln und Textschnipseln im Klemmbrett bestimmt. So, wie die
Formatvorlage »Klemmbrett« eingestellt ist, so werden diese auch im
Klemmbrett dargestellt.
Eines noch zum Klemmbrett aus der »alten« Funktionalität von Papyrus: Das Klemmbrett
ist
natürlich auch prima geeignet, um nicht nur Text, sondern auch Bilder dort zu »
parken«. Das
Klemmbrett scrollt nicht mit dem Text mit, so dass man so auch prima Dinge über weite
Strecken kopieren kann.
Und: Wenn man Objekte von oder nach dem Klemmbrett bewegt und dabei die »Strg
« (Win) /
»Apple« oder »Alt« (Mac) -Taste gedrückt hält, werden Texte und
Grafikobjekte nicht nur
bewegt, sondern dabei wird auch vom Ursprungs-Objekt eine Kopie angelegt.
Man
kann jetzt auf die verschiedenen Bereiche der Statuszeile klicken, um die zur jeweiligen
Stelle gehörenden Einstellungen aufzurufen.
Unterschieden werden hier die Seitenanzeige, über die man
»große Sprünge« über viele Seiten hinweg auf eine bestimmte
Seite machen kann sowie über die man auch zu den im Dokument
verwendeten Layout-Vorlagen für die Seiten kommt (zu den sogenannten
»Stammseiten«).

Neu sind die hier erreichbaren Optionen für die
Zeilennummern und Spalten.

Im
meist freien Bereich rechts sind all diese Einstellmöglichkeiten
zusammengefasst.

Auch
die Zoom-Stufe wird jetzt auf Wunsch hier
unten in der Statusleiste angezeigt, so dass auf die
Anzeige in der oberen Symbolleiste verzichtet werden
kann (wenn man mag. Sie ist aber noch verfügbar).
Für
das Klemmbrett können jetzt eigene Bilder gewählt oder auch das
Klemmbrett auf einfach nur grau geschaltet werden (»Optionen« [Win] / Einstellungen
[Mac] -> »Oberfläche« -> »Klemmbrett-Bereich«). Voreingestellt
ist der Pfad »(Papyrus)/Module/Clipboard/*.*«.
Es werden neue Klemmbrett-Icon-Vorlagen mitgeliefert. Nerven einen Hintergrundbilder
eher, kann man das auch völlig abschalten, das Klemmbrett
ist dann in schlichtem Grau.
Tabellenzellen-Auswahl
Mittels
des neuen Buttons »Bereich« im Formeleingabe-Dialog
»Rechenfeld« kann man jetzt
einen Bereich von Zellen auswählen, der in der
passenden Syntax in eine Formel eingefügt wird.
Man wählt also aus dem Popup »Funktionen«
den gewünschten Rechenbefehl aus oder tippt
diesen einfach ein, klickt dann auf »Bereich« und
wählt durch Überstreichen mit der Maus bei
gedrückter linker Maustaste die Zellen aus, die
man als Bereich in die Rechenformel eingefügt
haben möchte.
Eine Übersicht über alle Rechenbefehle, die
Papyrus beherrscht, finden Sie im »Hilfe« Menü
(Windows: »?«) unter »Übersicht Rechenfunktionen«.
»Wo
war ich gerade noch ...?« - Hierfür ist diese Funktion. Im Menü »Bearbeiten«
→ »Zu Textmarke
/ letzter Bearbeitung springen«
Es wird zu den Stellen gesprungen, an denen Rückgängig-Information aufgezeichnet wurde -
Undo muss also eingeschaltet sein. Ggf. wird ein Block markiert.
Voreingestellt sind die Tastenkürzel »Alt + <« sowie »Alt + x«, unter
"Spezielle Tastenkürzel" ist
dies umdefinierbar. Funktioniert nicht für Grafikobjekt-Operationen.
Die Textcursor-Position oder markierte Textblöcke können versetzt sein, wenn spätere
Einfügungen/Löschungen
sich oberhalb von früheren befinden oder diese enthalten.
Wer Formeln braucht, benötigt diese Funktion dringend, wer nie etwas mit Formeln zu tun hat,
kann dies getrost ignorieren.
Im Regelfalle ist bei dem Personenkreis, die Formeln brauchen, schon der wohl beste verfügbare
mathematische Formeleditor namens »MathType« vorhanden, weswegen wir keinen eigenen
»gebaut«, sondern die Schnittstelle zu eben MathType in Papyrus integriert haben.
MathType ist also nicht Bestandteil des Lieferumfangs von Papyrus, sondern muss extra
bezogen
werden.
Papyrus erkennt, ob der Formel-Editor »MathType« installiert ist, und kann diesen dann benutzen
(auf beiden Plattformen, Mac OS X und Windows), um mathematische Formeln in Papyrus-Dokumente
einzubinden, diese auch nachträglich zum weiteren Editieren wieder zurück
nach MathType zu übergeben und dann wieder zurück in Papyrus zu holen.
Wir
haben uns für die Unterstützung von MathType der Fa.
Design Science entschieden, weil dieser unserer Einschätzung
nach hervorragend und seit vielen Jahren auch marktführend
ist.

Eine
in Papyrus eingebundene Grafik wird per
Doppelklick in MathType zum Editieren geladen
und beim Schließen von MathType im
Papyrus-Dokument automatisch aktualisiert
Sie erhalten MathType bei uns sowie direkt vom Hersteller,
der Fa. »Design Science«, California, USA. Auf der Internet-Seite von Design Science
(www.dessci.com/en/products/mathtype/) bekommen
Sie auch eine Demo-Version (Download 30-day trial),
die schon weitgehend vollständig mit Papyrus funktioniert.
Neue
Formeln erzeugt man durch den Aufruf von
MathType entweder in der Papyrus-Symbolleiste mittels
des passenden neuen Icons
(sofern Sie dies in die Symbolleiste
eingebunden haben - siehe dazu auch das Kapitel
»Neue Symbolleisten-Icons« in diesem Dokument).
Alternativ kann man MathType auch einfach aus dem
Menü »Einfügen« mit »Math. Formel (MathType)«
oder dem gleichnamigen Aufruf im Kontextmenü
herbeizaubern.
MathType muss zur Nutzung im vollen Funktionsumfang
in registrierter Form installiert sein, damit insbesondere die Formelübergabe von und
nach MathType korrekt funktioniert.
Die unregistrierte (und damit kostenlose) Version von MathType kann man mit Papyrus natürlich
auch benutzen, muss dann aber nach Ablauf der 30 Tage Evaluierung die Formeln »händisch«
von und nach MathType kopieren (dies ist eine so gewollte Einschränkung seitens MathType).
Außerdem bietet die unregistrierte Version weniger mathematische Funktionen, ist dabei aber
immer noch leistungsfähiger als die meisten standardmäßig eingebauten Formeleditoren am
Markt.
Mal will man’s auf Papier oder im PDF wie auch im RTF haben, mal nicht - Notizzettel, Textmarker-Farben
und die Auszeichnungs-Markierungen der Änderungsverfolgung.

Den
einfachsten Fall zuerst: Für den Export / das Speichern im Format MS Word
»DOC« sowie auch im verwandten allgemeinen Austauschformat »RTF« (Rich
Text Format) braucht man sich um die Änderungsverfolgung nicht zu kümmern,
die ist Standard in diesen Formaten und wird also immer mit übertragen, dito
Hintergrundfarben.
Diese Textattribute können ja auch in MS Word und anderen RTF-kompatiblen
Programmen weiterverarbeitet werden.
Bleiben die Papyrus-internen Notizzettel. Diese will man ggf. auch einmal nicht mit exportieren.
Diese Möglichkeit bietet in den Papyrus-Einstellungen (Mac) / Optionen (Win) bei »Import/Export«
-> »RTF« die Checkbox »Notizzettel nicht mit exportieren.

Da
man ein PDF (im Gegensatz zu
einem RTF) nicht mehr so ohne
Weiteres ändern kann, bietet Papyrus
Autor hier mehr Optionen, zu
finden im PDF-Ausgabe-Dialog
(den man über den »Drucken« Dialog
oder aber im Menu »Ablage«
(Mac) / »Datei« (Win) -> »Export«
-> »PDF...« erreicht.
Hier kann man unter »Speziell«
getrennt Notizzettel als PDF-Anmerkungen
einbetten und weiterhin
die Ausgabe von Notizzetteln,
Textmarker-Farben und Änderungsverfolgung-Auszeichnungen einstellen.
Auch für den Ausdruck haben Sie spezielle Druckoptionen, die Ihnen ermöglichen, solche speziellen
Dinge mit auszudrucken (oder eben nicht).
Auf
dem Mac finden Sie die passenden Einstellungen in der »Drucken« Dialog-Lasche von
»Papyrus«, unter Win direkt im »Drucken« Dialog.
Mit
»Speziell« erreichen Sie die Einstellungen im »Spezielle
Druckoptionen« Dialog, wo Sie die Checkbox »Druck mit Notizzetteln,
...« setzen können.
Damit Sie nicht immer alle Einstellungen der »Speziellen
Druckoptionen« an und aus machen müssen, gibt es
einen »Hauptschalter« im Haupt-»Drucken« Dialog, die
Checkbox »Spezielle Einstellungen berücksichtigen«. Nur, wenn diese angewählt ist, gelten die
im »Spezielle Druckoptionen« gemachten Einstellungen, sonst werden die Einstellungen daraus
ignoriert.
Verbesserte Kompatibilität zu MS Word
Anmerkungen, Tabellen, Textstile etc. pp. wurden aufgrund von Kundenwünschen und/oder in
Papyrus eingebauten neuen Funktionen intensiv an MS Word angeglichen, so dass Papyrus ein
neues Niveau an Text-Kompatibilität auch im Bereich sehr komplexer Funktionen erreicht hat.
Wir haben sehr viel Support-Erfahrung zusammengetragen und entsprechend - natürlich auch
unter Berücksichtigung der gesamten neuen Funktionalitäten - das Hilfesystem in mehrwöchigem
Aufwand stark erweitert, bspw. auch um hunderte von Abbildungen ergänzt.
Es wurden auch für alle Kapitel ggf. im Text fehlende Stichworte ergänzt.
Wir haben sehr viel Support-Erfahrung zusammengetragen und entsprechend - natürlich auch
unter Berücksichtigung der gesamten neuen Funktionalitäten - das Hilfesystem in mehrwöchigem
Aufwand stark erweitert, bspw. auch um hunderte von Abbildungen ergänzt.
Es wurden auch für alle Kapitel ggf. im Text fehlende Stichworte ergänzt.
Das
Pop up der Zeichensätze in der Symbolleiste zeigt jetzt
die im Dokument benutzten Zeichensätze zuerst.
Manche Familien-Namen, die bisher schlecht unterscheidbar
waren, werden jetzt geschickter dargestellt, so dass Familien
mit verschiedenen, von der Norm (Normal, Fett, Kursiv, Fett
Kursiv) abweichenden Schnitten besser differenziert dargestellt
werden (bspw. Humanist 521, Humanist 521 Extra Bold, Humanist 521 Light, ...).
- Duden Initialisierung - wenn man als Standardsprache Deutsch eingestellt und die Prüfung eingeschaltet hat, wird Duden jetzt beim Start vom Papyrus initialisiert statt bei der ersten Benutzung.
Da die Initialisierung einige Sekunden dauert, kann das sonst beim Tippen des ersten
Wortes stören.
- Tastenkürzel für Formatvorlagen - das erste zugeordnete Tastenkürzel wird nun auch
im
Formatvorlagen-Popup im Lineal angezeigt.
- Rückgängig-Funktion - wenn die Rückgängig-Funktion wegen zu vieler
aufzuzeichnender
Seiten - entsprechend der Einstellung bei Optionen/Rückgängig - abgeschaltet wird, wird sie
jetzt bei der nächsten »kleineren« Operation wieder angeschaltet
- Tastenkürzel für Formatvorlagen - mit dem Knopf "Kürzel..." im
Formatvorlagen-Dialog wird
jetzt gleich die eingestellte Formatvorlage im Tastaturkürzel-Dialog vorgewählt.
- Textmarker - die Textstellen enthalten jetzt ein kleines »+«, wenn Kommentare
hinterlegt sind
- MacOS: bessere Zeichensatzerkennung beim RTF-Import – Postscript-Zeichensätze wurden
von MS Word Mac mit ungewöhnlichen Namen wie »TimesNewRomanPS« exportiert.
Jetzt werden solche Namen als »Times New Roman« erkannt.
- MacOS: Größenveränderbare Dialoge haben jetzt einen »Maximieren«
Button
- Windows: Speichern unter Dialog – Unter Windows XP wurde nicht der neue Dialog mit der
»Zuletzt verwendete Dateien« usw. Leiste benutzt, sondern der alte Dialog ohne diese Leiste.
- HTML-Export – Absatzenden werden jetzt – XHTML-konform – mit </p>
exportiert.
Leere Absätze werden als <p> </p> ausgegeben. Ohne das werden sie von
Browsern ignoriert.
- E-Mail-Versand aus der Datenbank – Papyrus generiert jetzt eine eindeutige Message-ID,
was bisher der SMPT-Server tat, so ist es sauberer und Ihre E-Mail gelangt eher an Spam-Filtern
vorbei.
Insgesamt wurden E-Mail-Reports intensiv darauf optimiert, dass sie möglichst »konform«
aussehen und daher nicht von Spam-Filtern »weggefangen« werden.
- »Lineal« durchgängig umbenannt nach »Symbolleiste«
- Dialog »Spezielle Absatzformatierung« – wurde umbenannt von vorher
»Absatzabstände«.
- Rechtschreibprüfung hat zu viel unterstrichen - wenn man vor dem letzten Buchstaben
eines von der Rechtschreibprüfung hervorgehobenen Wortes zu tippen begann, wurde
manchmal vorübergehend der Rest der Zeile oder mehr unterstrichen.
- Formatvorlagen-Statistik - unter Umständen wurde ein Absatzformat deutlich zuviel
gezählt,
weil Zeichen statt Absätzen gezählt wurden
- RTF-Import - wenn die Fonttabelle in einem RTF als Unicode-Destination (mit /ud) codiert
wurde, gab es einen Busfehler beim Import wegen falscher Verschachtelung. Das Vorliegende
Beispiel wurde mit dem "Open XML Converter" erzeugt
- [CR] in Textmakros - Returns in Textmakros funktionierten seit ca. Version 13.0 nicht mehr
richtig