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Papyrus Autor II

Versionsstatus siehe Seite "aktuell".

 

Papyrus Autor II - die neuen Funktionen.

Änderungsverfolgung

Für das Lektorieren / Redigieren von Textentwürfen kann man die Änderung von Textpassagen protokollieren und wiederherstellbar halten, so dass man jederzeit sehen kann, was geändert wurde.
Alle Änderungen am Text kann dann der Autor einzeln oder auch allesamt auf einmal übernehmen oder aber auch zur ursprünglichen Fassung zurückkehren, indem er die Änderungen - wiederum einzeln oder alle auf einmal - verwirft.
Diese Funktionalität ist auch und gerade dafür gedacht, dass man seine eigenen Texte einem Lektor übergeben kann. Sofern der Lektor ebenfalls mit Papyrus Autor oder auch mit Microsoft Word oder Open Office arbeitet, kann man nachher sämtliche Änderungen, die der Lektor vorgenommen hat, im Text sehen.
Wenn man im DOC- und/oder im RTF-Format abspeichert, ist die Änderungsverfolgung kompatibel mit MS Word, so dass man auch Texte zur Bearbeitung / zum Lektorat an Lektoren geben kann, die kein Papyrus Autor besitzen. Wenn der Lektor Ihnen ein überarbeitetes MS Word DOC oder RTF zurückschickt, können Sie dies in Papyrus einlesen und die vom Lektor gemachten Änderungen in Papyrus Autor sehen und verfolgen, wie hier beschrieben.
Man kann so natürlich auch selbst seine eigenen Textstellen ändern und später überlegen, welche Fassung man lieber behalten möchte, alt oder neu.

 

Geschützter Text

Um auf so etwas zu kommen, muss man wohl Schriftsteller sein - auch, wenn die Idee sofort einleuchtet, wenn man erst einmal darauf gekommen ist. Hier haben wir eine der vielen Funktionen, die von dem Bestseller-Auto Andreas Eschbach erdacht wurden, der uns ein hoch geschätzter Ideengeber ist:
 
Textpassagen können auch mal sehr gelungen sein. Zwei, drei Sätze als zentraler Bestandteil dieses Abschnitts - einfach perfekt! So, dass man denkt: »Hey, das ist klasse! Das muss jetzt unbedingt so bleiben, jede Veränderung würde das nur abschwächen!« Für den Schutz von »perfektem Text« haben wir ein neues Textattribut geschaffen, das simpel davor warnt, wenn man solcherart markierten Text verändern wollen würde.

 

Zielvorgabe und Abgabetermin

Man kann ein Ziel (vom Verlag oder anderem Auftraggeber vorgegeben oder selbst gesetzt) für eine vorgegebene, zu erreichende Anzahl von Wörtern oder Zeilen, Absätzen, Seiten, Anschläge (Buchstaben mit sog. »Whitespaces« - Leerzeichen, Tabulatoren, harten Zeilenenden etc.) oder Buchstaben ohne »Whitespaces« machen.
Im Menü »Dokument« findet sich unter »Dokument-Eigenschaften« ein neuer Dialog »Zielvorgabe«, in dem man angeben kann, wie viele Wörter (oder Zeilen oder Seiten, ...) ein Dokument umfassen soll. Dies ist die »globale Mengenvorgabe«.
Parallel dazu kann man auch eine Vorgabe für die aktuelle Arbeitssitzung machen, so dass man kontrollieren kann, wie viel man denn so an einem Arbeitstag geschafft hat. Die Zielvorgabe wird als Fortschrittsbalken unten in die Statuszeile eingeblendet. Die genauen Werte sieht man in einem »Tooltip«, wenn man mit der Maus auf den Fortschrittsbalken geht.

Parallel zum Fortschrittsbalken kann man für sein Dokument einen Abgabetermin, eine sog. »Deadline«, angeben. Papyrus zeigt einem die noch bis zur Abgabe verbliebene Restzeit in Monaten, Wochen, Tagen und, je knapper es wird, in Stunden an (in der Statusleiste rechts neben dem Fortschrittsbalken) und warnt einen entsprechend, wenn man seiner »Deadline« nahe kommt.

 

Anpassung Ihrer Texte an Normseiten und andere Layouts

Normseiten sind praktisch. Normseiten sind erwünscht. Normseiten geben Auskunft über das erreichte Pensum und die Stärke des Romans. Normseiten sind für den Lektor übersichtlich.
Ich könnte natürlich gleich in Normseiten schreiben. Aber Normseiten sind hässlich.
Ich schreibe nicht gern in Normseiten. Die fetten Ränder, insbesondere oben und unten auf der Seite, behindern mich im Schreib- und Lesefluss. Der im Regelfall erwünschte »Monospace« Zeichensatz »Courier ist unangenehm zu lesen, und 11 Punkt ist mir zu klein.
Ich benutze lieber mein »Schokoladen«-Layout, sowohl für die Seite als auch für die Absätze, meine Zeichensätze für Fließtext, Überschriften etc.
Muss ich also etwas in Normseiten abgeben, dicke Ränder, 30 Zeilen im Zeilenabstand »eineinhalb«, mit maximal je 60 Zeichen im nicht proportionalen Zeichensatz Courier 11 Punkt (ebenfalls hässlich), graust mir schon vorher vor der Arbeit mit der entsprechenden Umformatierung.

Oder ich schreibe einfach so, wie ich will, und benutze Papyrus Autor 2.0 und klicke einmal auf das Symbolleisten-Icon für Normseiten.
Papyrus öffnet ein neues Fenster, und egal, wie er mit welchen Rändern formatiert ist, egal, wie Ihre Absatzabstände sind, und (beinahe) egal, welche Formatvorlagen Sie benutzt haben (dazu gleich mehr, denn hier steckt der »Trick«) - und heraus kommt Ihr Text, alles so, wie oben beschrieben (als Kopie - das Original bleibt unangetastet).
Dicke Ränder, 30x60 Zeichen, Courier 11 Punkt - perfekt.
Natürlich bleibt dabei Kursives und Fett Gedrucktes erhalten, wie auch alle anderen Texteigenschaften (bis auf eben, dass der Text jetzt im von Verlagen bzw. Lektoren gewünschten Courier 11 Punkt in der entsprechenden Formatierung vorliegt).

Der Aufruf dieser Funktion muss übrigens nicht zwingend nur per Klick auf das »Normseiten« Icon in der Symbolleiste geschehen (vielleicht will man das ja gar nicht dauerhaft in der Symbolleiste haben und hat es sich schon daraus entfernt). Der Aufruf geht auch via dem Befehl »In Normseiten-Standard wandeln« aus dem Menü »Datei« (Win) / »Ablage« (Mac) bei »Erstellen«.
Dazu gibt es dort den Befehl »Umformatieren nach Dokument...«. Dieser ruft die Dateiauswahl auf, und man kann ein beliebiges Papyrus-Dokument benennen.
Das wird dann als Vorlage für ein neues Dokument-Fenster benutzt (Ihr Original-Dokument bleibt wieder unberührt), in das der Text aus Ihrem Original jetzt einfließt.
Eventueller Text aus dem als Vorlage aufgerufenen Papyrus-Dokument wird für das neue Fenster verworfen, Text aus Vorlage und dem umzuformatierenden Text addieren sich also nicht etwa (das in der Dateiauswahl aufgerufene Dokument bleibt natürlich unberührt enthalten - es dient nur als Vorlage).

 

Duden Korrektor für Papyrus Version 5

Der Duden Korrektor für Papyrus hat in seiner neuen Version 5 etliche Detailverbesserungen erfahren.
So ist er schneller geworden, kommt besser mit ungewöhnlichen Textpassagen wie Internet-Adressen (URLs), E-Mail-Adressen und auch ausländischem Text zurecht und vieles mehr.

 

Neue Icons und neue Optik

»Das Auge isst mit« - was für das Essen gilt, gilt sicher auch für das Werkzeug, mit dem man etliche Stunden seines Tages verbringt.
Also haben wir einige Arbeit in die Verbesserung der Optik von Papyrus gesteckt.
Es wurden einige neue Icons in der Symbolleiste hinzugefügt.
So verfügt Papyrus jetzt über Icons für die "Anzeige wie Ausdruck", für das Umschalten auf unsortierte Listen (Bullets) oder Aufzählungslisten, hochgestellten und tiefgestellten Text, Farbe ...

Dafür, dass man Papyrus mal auf großen Monitoren mit Platz für große, aussagekräftige Icons benutzt, mal aber auch auf kleinen Notebooks, wo kleine Versionen der vertrauten Icons an vertrauten Positionen ausreichen, gibt es komplette, neue Icon-Sätze.
Papyrus Autor hat natürlich einen eigenen, »festen« Satz Icons (anwählbare Symbole) für die Symbolleiste. Sie können jetzt aber im Textverarbeitungsteil auch zwischen verschiedenen vordefinierten Sätzen umschalten, die Abstände zwischen den Icons beeinflussen und sogar eigene Bilder für Symbole benutzen.
Hier sehen Sie einen alternativen, kleineren Icon-Satz.

 

Formeleditor "MathType" Unterstützung

Wer Formeln braucht, benötigt diese Funktion dringend, wer nie etwas mit Formeln zu tun hat, kann dies getrost ignorieren.
Im Regelfalle ist bei dem Personenkreis, die Formeln brauchen, schon der wohl beste verfügbare mathematische Formeleditor namens »MathType« vorhanden, weswegen wir keinen eigenen »gebaut«, sondern die Schnittstelle zu eben MathType in Papyrus integriert haben. MathType ist also nicht Bestandteil des Lieferumfangs von Papyrus, sondern muss extra bezogen werden.
Papyrus erkennt, ob der Formel-Editor »MathType« installiert ist, und kann diesen dann benutzen (auf beiden Plattformen, Mac OS X und Windows), um mathematische Formeln in Papyrus-Dokumente einzubinden, diese auch nachträglich zum weiteren Editieren wieder zurück nach MathType zu übergeben und dann wieder zurück in Papyrus zu holen.
Wir haben uns für die Unterstützung von MathType der Fa. Design Science entschieden, weil dieser unserer Einschätzung nach hervorragend und seit vielen Jahren auch marktführend ist.

 

Kleinigkeiten

  • Verbesserte MS Word DOC Kompatibilität - Anmerkungen, Tabellen, Textstile etc. pp. wurden aufgrund von Kundenwünschen und/oder in Papyrus eingebauten neuen Funktionen intensiv an MS Word angeglichen, so dass Papyrus ein neues Niveau an Text-Kompatibilität auch im Bereich sehr komplexer Funktionen erreicht hat. Insbesondere zu nennen ist die komplette Abbildung der Funktionalität von Änderungsverfolgungen (Einfügungen und Löschungen), so dass ein Zusammenspiel von Papyrus Autor für den Schriftsteller und MS Word für den Lektor / Korrekturleser möglich geworden ist.
  • Man kann jetzt zuletzt bearbeitete Textstellen anspringen.
  • Die Statistik-Funktionen wurden auch um Tagesstatistiken etc. erweitert.
  • Man kann unter diversen Bildern für das Klemmbrett wählen, das abschalten oder auch eigene Bilder dafür einbinden.
  • Die Auswahl von Tabellen-Zellen für Formeln in der Tabellenkalkulation wurde vereinfacht, man kann jetzt Zellen-Bereiche mit der Maus auswählen.
  • Man kann jetzt wählen, ob Notizzettel, Änderungsverfolgung und div. andere Kleinigkeiten beim Export nach MS Word DOC, PDF sowie beim Drucken berücksichtigt werden oder nicht.
  • Zeichensätze werden jetzt besser verwaltet, so werden in der Symbolleiste die im Dokument verwendeten Zeichensätze zuerst angezeigt.
  • Wie gern vergisst man doch die wichtigste Sache, seitdem es Computer gibt: Backups. Papyrus hat mit den Dokument-spezifischen Backups, gekoppelt mit der Revisionsverwaltung älterer Versionen Ihrer Dokumente, sicher das beste eingebaute Backup-System aller Office-Pakete überhaupt zu bieten.
    Was allerdings gar nichts nützt, wenn diese Variante überhaupt nicht genutzt wird. Daher bringt Papyrus jetzt, sofern ein »junger«, werdender Text gewisse Rahmenbedingungen wie die Überschreitung einer bestimmten Zeichenmenge erfüllt, eine Alarmbox, die einen zum Einschalten der Dokument-spezifischen Backups auffordert.
  • Das Hilfesystem wurde in mehrwöchigem Aufwand aktualisiert. Wir haben sehr viel Support-Erfahrung zusammengetragen und entsprechend - natürlich auch unter Berücksichtigung der gesamten neuen Funktionalitäten - das Hilfesystem stark erweitert, auch um einige hundert Abbildungen.

 

 

Papyrus
Autor III
ist da!